Auf der Raste

Zeit für Pläne.

Auf der Raste

# 226 | 31.03.2020 | JEM

2020 - Zeit für einen kurzen Blick zurück und den gesunden Schluck aus der Pulle.

Wer über Jahre mit durchgetretenem Pedal auf der linken Spur unterwegs ist, weiß, wie es sich auf dem Rastplatz anfühlt. Nicht, um kurz die Edelstahl-Ausstellung zu besuchen oder nur eine Bemme zu verputzen, sondern, wenn der Sprit alle ist. Oder eingeschneit. Oder mit Motorschaden. Erst dann wird der Rastplatz zu einem echten Ort des Verweilens - vor allem, wenn die Autobahn wegen Automangel zum Spaziergang einlädt. Ob der aktuellen #Budweiser-Krise bietet das für mich die perfekte Kulisse, mal wieder einen Blick auf die zweitbeste Schrauberseite der Welt zu werfen und an Plänen für die Zukunft zu feilen.

 

Da spielt mir in die Hände, dass ich seit 2016 sogar hauptberuflich für Blätter in der Kfz-Branche gekritzelt und geknipst habe. Weil das unter der Ägide von Kostendruck und Ansagen der BWLer gegen Ende irrsinnig viel Spaß gemacht hat, ist so eine Nacht auf dem Rastplatz deswegen eine hervorragende Möglichkeit, über die Zukunft nachzudenken. Das geht nämlich auf der linken Spur nur schlecht.

 

Was Euch hier auf .autoschrauber.de ab Herbst erwartet? Vermutlich ziemlich viel. Aber davon soll man ja erst reden, wenn die Pipeline wirklich voll ist und man nur noch den Hahn aufzudrehen braucht. Und bis dahin schaufel ich während des koronaren Showdowns erstmal liegengebliebenes auf Seite - und sauge quasi auf dem Rastplatz mal den Fußraum aus und putze die Außenspiegel. Vielleicht mache ich mir gleich auch mal ein ordentliches Bier auf, zum Beispiel ein leckeres, tschechoslowakisches Budweiser - so viel Werbung muss sein. Macht es euch auf dem Rastplatz gemütlich!