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24.09.2021 - 20:22
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Schmelzbad wider Willen

12 Beiträge / 0 neu
Letzter Beitrag
Bild des Benutzers Jens
Dabei seit: 28.05.2014

Wertes Forum, Moin Bubu,
hier, wie angekündigt, das Ergebnis meiner Siliziumschmelze vom Samstag.
Gehört zu einem spannungs- und stromregelbaren Labornetzgerät, Toellner, 0-18V bei glaubich 12 A Peak. Das Ding ist zwar kurzschlussfest, aber nich verpolungssicher. Warum die Damen und Herren dem Gerät keinen Schmelzsicherung (haha, Teekesselchen ;-)) gegönnt haben, ist mir ein Rätsel.
Jetzt meine Frage als Nicht-Elektroniker: Ist das zerbröselte Ding eine Diode? Lässt sich das mit Bordmitteln flicken?
 
In jedem Fall schonmal vielen Dank für Eure Meinungen und einen schönen Samstagabend!
 
http://www.autoschrauber.de/sites/default/files/foren-bilder/_2213329.jpg
http://www.autoschrauber.de/sites/default/files/foren-bilder/_2213333.jpg
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Bild des Benutzers Jens
Dabei seit: 28.05.2014

... und nebenher fällt mir dabei noch auf, dass in der Startseiten-Anzeige des letzten, frischen Foren-Themas der Thread-Starter als "Gast" angezeigt wird. Na wie gut, dass im Titel immer noch ein Beta steht.
 
Jens
 

(auf Beitrag #2 antworten)
Bild des Benutzers Bububaer
Dabei seit: 18.09.2014

Schwer zu sagen, ob das eine Diode ist. Wie ist dieses Bauteil denn verschaltet?? Was zeigt ein Multimeter dan (Widerstandsmessung)?? Die dicken Anschlussdrähte würden jetzt die Vermutung einer Diode bestätigen.
Aber kannst du mal anhand der Leiterbahnen herausfinden, wie dieses Bauteil verschaltet ist (eine Verpolschutzdiode ist i.d.R parallel zum Ausgang, Kathode an Plus und Anode an Minus angeschlossen).
 
Viele Grüße
Bubu

(auf Beitrag #3 antworten)
Bild des Benutzers Bububaer
Dabei seit: 18.09.2014

Anhand deiner Bilder konnte ich jetzt sogar bei genauerem Hinsehen erkennen, dass das Bauteil tatsächlich parallel zum Ausgang ist.
Löte das Teil mal aus und schaue, ob das Gerät noch funktioniert. Für den Betrieb ist die Diode nicht notwendig, sie soll nur den Eingang kurzschließen, wenn eine höhere Spannung falsch gepolt eingespeist wird (das die Diode augenscheinlich mit Bravour gemeistert hat).
Wenn ohne Diode alles funktioniert, lötest du einfach wieder eine ordentliche Diode ein (Kathode an Plus, usw.)
 
Viele Grüße
Bubu

(auf Beitrag #4 antworten)
Bild des Benutzers Jens
Dabei seit: 28.05.2014

Moin Bubu,
 
danke für die Diagnose! Werde das dieser Tage mal ausprobieren. Wenn das Ding überlebt hat, geb´ ich einen aus.
 
Beste Grüße aus Bremen, Jens
 
 

(auf Beitrag #5 antworten)
Bild des Benutzers Bububaer
Dabei seit: 18.09.2014

Ich bin schon auf dein Ergebnis gespannt...

(auf Beitrag #6 antworten)
Bild des Benutzers Jens
Dabei seit: 28.05.2014

Genial!
Eben die Diodenfragmente ausgelötet und das Netzteil ausprobiert: läuft!
Allerdings verfügt das Ding über drei Relais, die je nach Spannungsbereich schalten; die schnarren jetzt etwas. Trotzdem scheint alles so zu funktionieren, wie es soll. Puh! Schwein gehabt!
 
Ich habe mal bei Reichelt gekuckt, Überspannungsschutzdioden gibts mit unterschiedlichen Strombelastbarkeiten: http://www.reichelt.de/index.html?ACTION=2;GROUPID=3000;SEARCH=%C3%9Cber...
Was würdest Du da einbauen?
Wo wollen wir das Bier trinken?
 
Nochmals 1000 Dank und beste Grüße, Jens
 

(auf Beitrag #7 antworten)
Bild des Benutzers Bububaer
Dabei seit: 18.09.2014

Mess doch mal die alte Diode mit dem Messschieber. Länge der Diode und Durchmesser sind interessant. Anhand der mechanischen Größe kann man ungefähr abschätzen, welche Diode man nehmen kann. Ich würde dann eine etwas stärkere nehmen. Letzendlich ist die ja vor allem ein Schutz davor, falsch gepolte Spannung von außen anzulegen.
Was meinst du damit, dass die Relais schnarren?? Kommt die Spannung noch sauber geregelt raus?? Strombegrenzung geht auch noch, oder (mach Sicherheitshalber keinen Kurzschluss sondern nehme eine Glühlampe und dreh den Strom runter, ob der dann auch abregelt).
Für das Bier bist du herzlich bei mir, direkt am Grünten eingeladen. Ich sponsore noch Steaks und Bratwurst dazu und meine Frau macht uns Salate :-)
 
Viele Grüße
Bubu

(auf Beitrag #8 antworten)
Bild des Benutzers Jens
Dabei seit: 28.05.2014

Moin Bubu,
nochmals Danke - werde das gute Stück übermorgen nochmal checken. Auch im Hinblick auf Regelung und Restwelligkeit.
Abmaße sind schwierig festzustellen, ist ja recht verkohlt, das Teil ;-). Muss nochmal kucken, ob Reichelt was zu den Abmaßen schreibt. Nunja.
 
Bratwurst und Bier immer gerne! Ist ja allerdings so weit weg. Aber falls mich mein Weg in den Süden führt: Versprochen. Und falls ihr hier oben seit - genau so!
 
Beste Grüße! Jens
 
 

(auf Beitrag #9 antworten)
Bild des Benutzers Bububaer
Dabei seit: 18.09.2014

Deutschland ist einfach zu lang :-)
Ich würde einfach eine Diode mit ähnlichen Abmessungen einbauen, wenn möglich eine schnelle Diode mit möglichst hohem Strom. Damit kannste dann im Normalfall nichts falsch machen.
 
Viele Grüße
Bubu

(auf Beitrag #10 antworten)
Bild des Benutzers Jens
Dabei seit: 28.05.2014

Moin Bubu,
da Reichelt nicht die korrekten Aussenmaße hatte, habe ich jetzt einfach mal ein Teil mit 1.500 Watt Leistung und 36V bestellt. Ich hoffe, das reicht.
Ja - Deutschland ist recht lang. Kommt natürlich auf das Fahrzeug an: Ein Kollege ist neulich mit seiner 1000 PS-Schleuder zum Wandern ins Allgäu gebrettert - nur fürs Wochenende. Nunja! Wäre mir inzwischen etwas zu anstrengend.
Falls ich aber in die Gegend komme, ist das auf jeden Fall geritzt.
 
Haus fertig?
 
Beste Grüße, Jens
 

(auf Beitrag #11 antworten)
Bild des Benutzers Bububaer
Dabei seit: 18.09.2014

Nach 2 Jahren und 8 Monaten ist das Haus seit etwa 3 Wochen fertig. Da hab ich nämlich noch das Geländer fertig  geschweißt. Jetzt fehlt nur noch eine Tür im Keller, sonst ist innen und auch in der Garage alles fertig. Im Winter hab ich jetzt noch die Pfosten für den Gartenzaun geschweißt - die sind jetzt beim Verzinken. Und dann ist der Garten auch bald einigermaßen Kindersicher.
Viele Grüße
Bubu