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26.03.2019 - 09:58
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Agila A 1,2: Ladekontrollampe "blinkt2

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Bild des Benutzers MarkF
Dabei seit: 11.03.2018

Hallo,

vielleicht hab ihr eine Ahnung, was die Ursache sein kann:

Bei unserem Agila A bleibt seit einigen Tagen nach dem Anlassen die Kontrolleuchte für den Generator / Lichtmaschine (das Batterie-Symbol) an und das bleibt auch während des Fahrens so.

Im Detail: In den ersten Tagen "blinkte" nach dem ersten "kalten" Anlassen die Generator-Anzeige, d.h. etwa im Sekundentakt leuchtete sie etwas heller als "normal". In genau dem gleichen Takt wechselt die Spannung an der Batterie zwischen der Ladespannung von ca. 14,4V und der Batteriespannung - d.h. die Batterie wurde im Sekundentakt geladen - und die Drehzahl verändert sich geringfügig (was daher nicht überrascht). Nach 10, 20 Sekunden, etwa nachdem die hohe Kalt-Leerlaufdrehzahl gesunken ist, hörte das "Blinken" auf und die Generator-Leuchte leuchtete durchgehend "dunkel", also etwas weniger hell als beim "Blinken". Ohne das "Blinken" würde ich sagen, daß das "dunkle" Leuchten die normale Helligkeit der Kontrollampen war.

Die Batterie wird bzw. wurde aber definitiv geladen: Nach dem "Blinken" lag dauerhaft die Ladespannung von ca. 14,4V an. Auch nach Nachtfahrten war die Batterie nicht entladen; die morgendliche Spannung lag bei den üblichen 12,2 .. 12,5V. Die Batterie läßt sich mit einem üblichen Ladegerät laden. MaW: Ungeachtet des Dauerleuchtens der Generatorlampe lädt die LiMa die Batterie, funktioniert also insofern.

Mittlerweile scheint die Generatorleuchte dauerhaft, egal wie lange der Motor läuft, zu "blinken" und möglicherweise etwas deutlicher, d.h. der Unterschied zwischen hell und dunkel ist wohl etwas auffälliger geworden. Da die Batterie demzufolge auch nicht mehr dauernd geladen wird, kann ich nicht weiterfahren und mir mit der Reparatur nicht mehr Zeit lassen, bis es wärmer wird (ich muß im Freien schrauben ...).

Alle Sicherungen nabe ich überprüft und sie sind visuell einwandfrei.

Der Fehlerspeicher (ausgelesen mit Brems- und Gaspedal gedrückt und Zündung angeschaltet) ist leer (Dauerblinken der Motorelektronikkontrolleuchte).

Trotz und nach ca. 10-sekündigem Abklemmen der Batterie bleibt die Situation unverändert (ich hatte die Hoffnung, daß die Ladekontrolleuchte irgendwie von der zentralen "Intelligenz" der Motorelektronik angesteuert wird und diese nur abgestürzt sei).

Von oben/vorne kann ich leider nicht erkennen, wo die Anschlüsse der LiMa sind und daher dort auch nichts visuell prüfen; das ist beim Agila recht eng: Alles liegt von vorne betrachtet hinter und halbwegs unter dem Motor, ich kann nicht mal erkennen, wo ich was losschrauben müßte, um den Keilriemen zu spannen. Und unter das Auto legen will ich mich bei diesem Wetter eigentlich nicht und auch erst nicht blindlings, ohne Anleitung, drauflosschrauben. Mangels Werkstatt muß ich im Freien schrauben und das vermeide ich begreiflicherweise bei diesem Wetter.

Damit bin ich mit meinem Latein am Ende. Ich mache zwar seit 40, 45 als Hoby Elektronik, aber mit LiMa-Problenen hatte ich noch nicht etwas zu tun. Auch googlen hat nichts spezifisches gebracht. Im Zusammenhang mit anderen Fabrikaten/Modellen wurde dieses Phänomen auf die Unterbrechnung von "Datenleitungen" von der LiMa zu irgendeiner Elektronik zurückgeführt: Soweit ich es verstanden habe soll die Generatorleuchte angeblich nicht am Ladestromkreis liegen (wovon ich ausging, aber wie gesagt bin ich in der spezifischen Hinsicht leider ohne Ahnung) sondern die LiMa soll irgendwie unabhängig davon eine Spannung an eine Elektronik liefern, die die Kontrolleuchte ansteuert. Und wenn jene Verkabelung defekt sei ... An anderen Stellen wurde ein korrodiertes Massekabel der LiMa als verantwortlich behauptet. Aber dann dürfte die Batterie nicht geladen werden - und warum sollte die Ladekontrolleuchte hell/weniger hell blinken? Mal abgesehen davon, daß ich dies nicht überprüfen kann (siehe oben).

Auf Verdacht die LiMa ausbauen ist nicht wirklich so prickelnd. Zum einen ist es zu kalt, zum anderen fehlt mir dazu eine Anleitung (wie gesagt ist es dort sehr eng und verbaut, man sieht nicht viel, kommt nicht recht heran, und da ich das noch nie gemacht habe möchte ich mich ungern ohne Anleitung oder kundige Assistenz daran versuchen - mit Anleitung und dem passenden Werkzeug kann man ja auch als Bastler sehr viel reparieren) und wenn es am Ende nur an einem lockeren Kabel oder einer "spinnenden" Elektronik anderswo liegt wäre dieser unnötige Aufwand sehr ärgerlich ... Und so alt ist die LiMa nun auch nicht, daß da ein Defekt zu erwarten wäre, zumal der hauptsächlich beanspruchte Ladeteil ja anscheinend funktioniert ....

Ich habe de Hoffnung, daß ihr wegen der doch auffälligen Symtomatik einen heißen Tip habt ....