Ingenieurskunst von der Halde

Auto selbst gebaut

Ingenieurskunst von der Halde

# 189 | 09.03.2016 | MHO

Gestern ein Kühlschrank, eine Orgelpfeife oder ein Vogelkäfig - heute ein schneller, kleiner Wagen, der die Blicke auf sich zieht.
Gibt´s nicht?  Doch: Gibt´s...

Denken wir an die Geschichte des Automobils, so haben wir viele Meilensteine des Autobaus in Erinnerung – ich persönlich mag zum Beispiel den Jaguar E-Type.

Nicht nur, weil er in einem nicht minder berühmten Film als Leichenwagen fungierte, sondern auch, weil er einfach zeitlos schön ist.

Den VW-Käfer mag ich auch, wenngleich viele Fahrer über die Heizung klagten: Sie heizte nicht richtig.

 

Absolut kalt lassen mich auch diverse Modelle aus Indien, China oder USA, die bei den qualitätsverwöhnten Autofreunden regelmäßig floppen und als fabrikneuer Müll verspottet werden – dann doch lieber gleich ein Auto aus Abfall.

Vielleicht dachte sich das auch dieser Herr aus der schönen Stadt Afrika und baute sich flugs seinen eigenen Wagen aus Schrott. Und was soll ich sagen: Da werde ich doch glatt neidisch und hätte auch gern solch einen kleinen Flitzer.

Der findige Ingenieur jedenfalls hat seine wahre Freude an diesem einzigartigen Gefährt gefunden.

 

 

 

Die geschichtsträchtige Bremer Firma Bargword wartet übrigens mit einer Neuauflage auf. Mehr als fünfzig Jahre nach der großen Pleite soll es endlich wieder losgehen:  „Ein SUV soll es werden“, sagte der Firmeninhaber und schielte dabei auf die momentanen Neuzulassungen.

Ein SUV – endlich. Produktionsort: China.

 

Ich bin dann mal weg – nach Afrika, ein Auto kaufen…