Fliegender Wechsel

Riementausch VW

Fliegender Wechsel

# 161 | 12.12.2015 | JEM

Wer jemals Käfer fuhr, liebte neben Heizung, Wendekreis und Rostneigung auch das Nachspannen oder Wechseln des Keilriemens.

Im Hinblick auf die Technik war der Käfer spätestens ab Mitte der 60er Jahre allen Konkurrenten hoffnungslos unterlegen. Das Ding hatte keinen Kofferraum, soff und war im Winter kalt. Luftkühlung und Ersatzteile hinter jeder Hecke konnten das kaum wettmachen.

Einzig tröstlich, dass jeder zweite Deutsche unter diesem Untersatz litt und man sich die Macken mit ein paar Underberg schönreden konnte.

 

Den Keilriemen an der Wolfsburger Wundertüte zu wechseln, war zwar nicht weiter schwer, brauchte aber mit Einstellung mindestens eine Viertelstunde Fummelei auf den Knien. Und wie zum Teufelnochmal die Lichtmaschinenriemenscheibe festhalten?

Wie immer heißt es auch heute und hier: Vom Ami lernen, heißt pfuschen lernen. Wir wünschen gute Unterhaltung.