Gummirettung in der Not

Kabelbinder-Hilfe

Gummirettung in der Not

# 95 | 12.02.2015 | JEM

Formteile aus Gummi sind was feines - bis sie einreißen und damit den Zeitplan des gesamten Wochenendes atomisieren.

Wenn Gummiteile anlässlich einer Reparatur zerbröseln oder abflutschen, schlägt die Uhr oft Samstagnachmittag - in der Ferne hört man dann den Teilehöker gerade das Rolltor herunterlassen.
Gut, dass Stammleser Bubu schon vor Jahren eine Gummirettung mit Kabelbinder empfahl: Reparatur mit einfachsten Mitteln.
 
Wo am KFZ sich das Malheur ereignet, ist prinzipiell mumpe - in diesem Fall hat das Schicksal die hervorragend versteckte und nur sehr schwer zu erreichende Gummimanschette des Lenksäulen-Kardans am Altgolf erwischt und leicht eingerissen.
Unschwer zu erraten, dass man für ihren Wechsel ungefähr 15 Finger braucht, von dem jeder 40 Zentimeter lang sein sollte - wenn man denn das Gummiteil denn überhaupt hätte.
 
Ein schlichter Kabelbinder kann in so einem Fall nicht nur Zeitplan und Wochende retten, sondern auch das Gummiteil auf ganz anständige Weise flicken - wenn der Rest des gummigen Teils denn halbwegs reißfest ist und sich brauchbar fixieren lässt.