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16.07.2018 - 21:42
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Nanu, erster Beitrag 2015 oder was?

9 Beiträge / 0 neu
Letzter Beitrag
Bild des Benutzers jenseff
Dabei seit: 27.09.2014

Hallo,
dann doch mal ein frohes Neues. Ist ja schon fast zu spät. Um jetzt mal ein bischen Inhalt zu bringen:
Ich überlege mir gerade mal einen LI-Ionen Akku statt Gel Batterie in mein Motorrad zu packen. Intention: Neugierde, wie es mit der Selbstentladung (bei Gel Bat zu hoch, finde ich) aussieht und wie das Verhalten bei Temperaturen unter 0°C aussieht. Bei passender Zusammensetzung besteht scheinbar keine Brandgefahr. Gibt es im Forum einschlägige Erfahrungen?
Wissenschaftliche Grüße, Jens

Bild des Benutzers Jens
Dabei seit: 28.05.2014

Hallo Jens,
 
ebenfalls frohes neues! Ja, das darf man sagen, habe ich jetzt gelernt. Egal, wann man sich im neuen Jahr wiedersieht - ein kumpelhaftes "frohes neues" ist Trumpf. Selbst im Hochsommer.
Musk seine Handyakkus in die 1100er schrauben? Gibts denn da Umrüstsätze oder sowas?
Spontan stellt sich mir da die Frage nach der Hochstromfestigkeit. Und nach vermutlich geänderten Ladespannungen. Ich kann mich an nen CT-Artikel erinnern, der das detailliert unter die Lupe nahm.
Berichte mal!
 
Als ich neulich ein wenig mit meiner Reuse Schneeschieben wollte, ist mir ebenalls glatt der Akku plattgewesen. Zu diesem Anlass hatte ich ebenfalls über Gel nachgedacht; bin aber angesichts des Preises wieder bei Säure gelandet. 25 Ah für 35 Euro ist unschlagbar. Und wenn man die Hütte alle zwei Wochen kurz warmlaufen lässt oder einmal um die Ecke fährt, hält der ja mindestens 3 Jahre....
 
Auf bald! Jens
 
P.S.: Das hier mal in "Motorrad" verschoben.

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Bild des Benutzers Bububaer
Dabei seit: 18.09.2014

Kennst du dich bisschen mit LiIon-Akkus aus?? So ungefährlich sind die Dinger nämlich nicht. Die Ladeelektronik ist in der Regel in die Akkus direkt eingebaut. Einfach in Reihe schalten darf man LiIon-Zellen nicht, da brauchts einen Balancer, damit die Dinger nicht über 4,2 Volt kommen können (falls eine andere Zelle schon schneller voll ist)... Meine Erfahrungen mit LiIon-Akkus sind gerade bei Kälte richtig mies. Geh mal bei -10°C mit deiner Kamera raus und fotografiere, du wirst merken, da ist der Akku ruckzuck leer.
Ich weiß jetzt nicht, ob BleiGel-Akkus eine höhere Selbstentladung als Blei-Säure-Akkus haben, weil die eigentlich eine recht geringe Selbstentladung haben. Klemmst du den Akku bei längerer Standzeit ab?? Deine Fahrzeugelektronik wird nämlich permanent ein bisschen Strom brauchen und den Akku damit schleichend leeren.
Ich würd an deiner Stelle einfach ab und zu mal ein Ladegerät dranhängen und bei Gelakkus bleiben.
 
Viele Grüße
Bubu

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(auf Beitrag #3 antworten)
Bild des Benutzers jenseff
Dabei seit: 27.09.2014

Hallo Bubu,
danke für die Antwort. Ich werde mir natürlich keine Batterie selber konfektionieren, sondern auf ein gekauftes Produkt zurückgreifen (falls Du das meintest). Diese sind ca. 50% teurer als teure Bleiakkus (bezogen auf meine BMW). Die Zellspannung wird in der Batterie selber überwacht. LiO-Akkus halten gerade Einzug in den Zubehörmarkt, weil leicht (1,5 statt 6 kg) und gut belastbar. Ich frage mich nur ob das Spannungsniveau der Lichtmaschine für eine gute Ladung ausreicht.
Leider steht das Motorrad in einer Tiefgarage ohne Stromanschluss. Ausbauen der Batterie ist ein eher lästiges Unterfangen, so dass ich bei mangelnder Fahrmotivation nach ca. 3 Wochen fremdstarten muss. Was das für die Lebensdauer der Batterie bedeutet, brauche ich Dir sicher nicht zu sagen. Daher schaue ich mal, was es so gibt.
 
Grüße, Jens

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(auf Beitrag #4 antworten)
Bild des Benutzers Bububaer
Dabei seit: 18.09.2014

Ich wusste nicht, dass es für diesen Zweck fertige Batterien gibt.
Die Möglichkeiten in deiner Tiegarage sind natürlich sehr ungünstig für die Batterie.
Könntest du die Batterie bei Nichtgebrauch abklemmen? Ein Bleiakku hat eigentlich eine sehr geringe Selbstentladung.
Du könntest alternativ auch mal messen, welcher Ruhestrom durch ein Motorrad fließt. Weil wenn das ständig einen StandBy-Strom braucht, wirst du mit einem LiIon-Akku auch nicht unbedingt viel glücklicher...
Viele Grüße
Bubu

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(auf Beitrag #5 antworten)
Bild des Benutzers Jens
Dabei seit: 28.05.2014

Moin Jens,
 
eben mal nach Trennschaltern für Batterie gekuckt: Der Chinamann hält da feine Sachen bereit: http://german.alibaba.com/product-gs/high-quality-motorcycle-battery-iso...
Auch wenn man das nicht sonderlich vertrauenserweckend ist, müsste es doch ne Möglichkeit geben, den Stromspender mit nem Schalter abzuklemmen, oder?
 
Fragt aus dem Nieselregen, Jens
 
 

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(auf Beitrag #6 antworten)
Bild des Benutzers Boscho
Dabei seit: 22.10.2014

Moin!
 
Das von Jens gezeigte Zeug taugt nicht, wenn man auch bei Matsch und Schnee mit dem Motorrad fährt. Erst dieses Jahr auf dem Tauerntreffen gab es da wieder interessante Fehler durch Salz und Vereisung zu bewundern.
 
Grüße!
B.

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(auf Beitrag #7 antworten)
Bild des Benutzers Jens
Dabei seit: 28.05.2014

Moin Boscho,
 
ärgerlich. Mich wundert, dass es keine Trennschalter für Motorräder geben soll. Für Wagen gibts das in Form von Batteriepolen, die man -schnuck, um 180° gedreht- komplett trennen kann. Die sind definitiv hochstromfest und taugen was.
Für mehr als die Hälft aller Kradfahrer wäre das aber ja ebenso interessant; für die Saisonkennzeichen-Fraktion sowieso.
 
Vielleicht sollten wir da mal beigehen....
 
Beste Grüße, Jens
 

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(auf Beitrag #8 antworten)
Bild des Benutzers jenseff
Dabei seit: 27.09.2014

Tja, dem guten Rat des Profis folgend habe ich natürlich sofort 5000 Stück dieser Trennschalter bestellt. Waren ja auch zu günstig. Leider sind mir davon schon 4998 abgefackelt. Vielleicht sollten wir mal ein A-Muster eines motorradtauglichen Trennschalters entwickeln und erst mal patentieren lassen. Ich kann mich ja mal auf der Hannover-Messe inspirieren lassen...
Gruß, Jens

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