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Ölkohle runterputzen

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Dreckweg aus der Dose

Ölkohlen-Löser

30.05.2010 | Verfasser: Wolf-Dietmar | Kommentare: 4

Meist reicht es, verdreckte Teile über Nacht in einen Kübel Nitroverdünnung zu stecken. Wenn sich der Dreck dieser Kur widersetzt, ist üblicherweise das Pulver verschossen.

Stammleser Wolf-Dietmar gibt folgenden Tipp, um hartnäckige Ölkohle (am Beispiel eines Twingo-Drosselklappenstellers) zu Leibe zu rücken:

"Auf der Suche nach einem Mittel um den Kolben des Leerlaufstellers zu säubern um Leerlaufprobleme zu beheben und um 233 Euro für ein neues Drosselklappenteil zu sparen, fiel mir ein Mittel ein, dass ich mir mal preventiv besorgt hatte. Versuche mit WD40 oder Bremsenreiniger, Ölkohle zu lösen, sind völlig zum Scheitern verurteilt, und es ist merkwürdig, wie dieser "Blödsinn" immer wieder weiter gegeben wird. Der verwendete "Dichtungsentferner" ist hochwirkungsvoll, wie ihr auf dem Photo sehen könnt. (Vorsicht: Ätzend und flüchtig".) Damit lassen sich alle Leerlaufprobleme an Einspritzanlagen, die durch die Leerlaufsteller hervorgerufen werden, beheben. Ich habe das Mittel bei http://www.amigo-autoteile.de entdeckt. Prädikat: Sehr empfehlenswert. Gehört in jeden Schrauberhaushalt."

Wir finden: super! Danke für den Tipp!

Kommentare Top

11.06.2010 | Jens

Ich hab gerade ein altes Fahrrad von 1936 in die Mangel genommen. Da kleben auf den Naben die Schmulchreste von annähernd 80 Jahren. WD40 und Konsorten machen natürlich nur die Oberfläche der Peke blank, Kratzen verbietet sich aber aufgrund der stark zerklüfteten Bauform und des Untergrundes (vernickelt oder verchromt, weissnicht so genau) Was wäre denn Euer Tip dafür bzw dagegen? Möchte die Laufräder auch ungern ausspeichen, da alles tippedetop original ist, kann den ganzen kram also nicht wirklich lange einweichen, höchsten mit nem pinsel bekleckern... Danke im Voraus. Und übrigens: Eure Seite hier: Der KNALLER, ich wusste gar nicht, wo ich mit dem Lesen anfangen soll. Ich werd hier sicherlich viel Zeit verbringen, hab 5 Motorräder und 2 Autos... :-) Beste Grüsse aus Berlin, Jens

Dankeschön! JEM

04.10.2010 | Benny Benson

Guter Tipp. Ich habe auch schon gute Ergebnisse mit "Backofenreiniger" erzielt. Schaum aufsprühen, einwirken lassen und nach 15min. mit Bremsenreiniger herunterspülen. Einwirkzeit kann je nach Härtegrad der Verkokung verlängert werden.

02.04.2011 | Frederic

also ich hab immer etwas Ferroclean (Stahlreiniger auf Kerosinbasis?) in der Garage. Ist eigentlich wie Waschbenzin, fettet die Teile aber auch bischen. Auf Arbeit wurden damit Druckgussformen aus Stahl abgewaschen. Jedenfalls geht das für alles was mit Metall und Verunreinigung zu tun hat.

02.04.2011 | jk

Altes, im Laufe der Jahre steinhart gewordenes Fett (am besten noch mit viel Sand und Dreck dazwischen) geht runter mit Spülmaschinenreiniger in heißem Wasser. ACHTUNG: Das Zeug ist hochwirksam, weil hochagressiv! Schutzbrille und Gummihandschuhe mit Stulpen sollten hier selbstverständlich sein. Außerdem Vorsicht bei Alu-Teilen! Der Spülmaschinenreiniger greift Aluminium kräftig an!

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