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Kolumne: Mobilität von morgen

Google

Ich meine...

Armaturenbrett - Internet

Google im Auto

15.04.2008 | Autor: JEM

Meine Abwehrreaktion auf die PR-Kampagne aus München war reflexhaft: sowas braucht doch keine Sau.

Wenn ich länger drüber nachdenke, brauche ich Google im Stau zwar immer noch nicht, freue mich aber, dass wenigstens ein Autobauer etwas Grips demonstriert.

Meine Abwehrreaktion auf die PR-Kampagne aus München war reflexhaft: sowas braucht doch keine Sau.

Wenn ich länger drüber nachdenke, brauche ich Google im Stau zwar immer noch nicht, freue mich aber, dass wenigstens ein Autobauer etwas Grips demonstriert. BMW war schon in den 80ern mit autofreien Innenstädten vorn, hat Millionen in den C1 versenkt und schon vor Jahren auf Spritsparen in der Oberklasse gesetzt. Selbst wenn die Renner von der Isar weiterhin nur für gutbetuchte sind, so hat man (zum Teil) Sinn für die Zukunft gezeigt.

Für den restlichen Reigen der Autobauer steht das Auto zentral - für BMW die Mobilität. Das ist ein ganz entscheidender Unterschied, grade für uns Deutsche. Auch wenn ich meinen 20 Jahre alten Dieselgolf mit viereinhalb Litern Verbrauch liebe - die Zukunft ist vernetzte Mobilität á la Carsharing + ÖPNV + Google auf dem Armaturenbrett. Und nicht: einsamer Stern auf allen Wegen oder Cabrio-Spaß für Egomanen.

Dass die Zukunft nur mit einem Haufen nutzlosen Haufen Hightech erkauft wird, steht auf einem anderen Blatt - dass aber Schlipsträger erkannt haben, dass sich Umweltschutz lohnt, ist ein Revolution.

So - eigentlich ist das hier als Lückenfüller für ein fehlerhaftest Skript gedacht ;-) Jens

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