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Tischlerarbeiten am Rolls-Royce

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Danke für die super bebilderte Anleitung, da kann man einen ...
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Holzarbeiten am Rolls-Royce

Kirschner, Lack und Bügelarbeiten

Furnier und Holz im Innenraum reparieren

18.03.2008 | Autor: T. Janoschka

Auch wenn man keine Sänfte aus Britannien fährt: Holz findet sich im Auto immer häufiger und verhält sich überall gleich, wenn es nass wird oder altert. Tiana Janoschka zeigt in diesem Artikel, wie man den Naturstoff fachgerecht wieder in Form bringt und gewann damit den Mitschreibwettbewerb 2007/2008.

Inhalt

1. Glamour in Holz und Leder
2. Holz, Wasser und Knochenleim
3. Kirschner im Furnier
4. Kirschner erfühlen

5. Das richtige Furnier suchen
6. Schleifen, Beizen und Spachteln
7. Lack kaufen
8. Füllern, schleifen und lackieren
Kommentare: 3

1. Glamour in Holz und Leder Top

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In der Tat besitzt nicht jeder ein solches Gefährt, aber zumindest Teile davon sollten mir eines Tages die Aufwartung machen. Dass es sich um die kläglichen Überbleibsel eines ehemaligen Glamour- und Prestigeobjektes handelt, konnte ich auf den ersten Blick erkennen.

Normalerweise restauriere ich als Tischlerin Möbel und Schnitzereien –Teile eines Autos waren eine gelungene Abwechslung und auch wenn ich somit nicht zur Autoschrauberin geworden bin: immerhin weiß ich jetzt, dass es früher durchaus auch Tischlersache war, dem Kfz etwas lebendiges zu verleihen. Der Rolls-Royce ist innen mit Leder und Holz in ein wahres Schmuckstück verwandelt worden.

Leider habe ich damals nur Fotos meines vollendeten Werkes gemacht, deshalb ist es mir leider nicht möglich, zu allen Arbeiten die entsprechenden Bilder bereitzustellen.

2. Holz, Wasser und Knochenleim Top

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Es müssen wohl die Fensterdichtungen gewesen sein, die mehr Wasser hineinließen als der gute Schellack von den Furnierarbeiten abhalten konnte. Die Sonne half zwar ab und zu beim Trocknen, doch sollte auch dem findigen Autoschrauber klar sein, wozu Wasser im Innenraum führt.

Erst kommen kleinste Löcher in den Lack weil das Holz natürlich arbeitet und sich zusammenzieht und ausdehnt. Ist das erst mal geschafft, kommen die ersten Kirschner (so nennt man Beulen im Furnier). Diese Beulen haben sind nicht nur hässlich, sondern haben fast immer Risse oder Löcher. Da hinein können die Luftfeuchtigkeit und Wasser leicht eindringen. Da meistens noch Lackreste auf dem Furnier sind, kann die Feuchtigkeit nicht abdampfen - nur warten, bis besseres Wetter kommt. Im Laufe der Zeit löst sich der Leim auf und die mühevolle Feinarbeit blättert nur so ab.

Meistens wurde am Rolls noch Knochenleim verwendet. Knochenleim erkennt man daran, dass er klebrig wird, wenn man ihn anfeuchtet. Er kann auch fürchterlich stinken (wie verbrannte Haare ), wenn man ihn erwärmt. Es kann vorkommen, dass ein moderner Leim nicht am Knochenleim haften kann und damit alle Mühe umsonst war, nachdem die Witterung wieder ihr Bestes gegeben hat. Gerade ein Kfz stellt höchste Anforderungen an Naturmaterialien!

Das große Thema "Knochenleim" möchte ich hier allerdings nicht ausweiten. Es gibt auf jeden Fall genügend Literatur für die, die es ganz genau nehmen

3. Kirschner im Furnier Top

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Einem Kirschner rückt man Zuleibe, indem man sich mit Skalpell, feuchtem Waschlappen, gutem Holzleim, Bügeleisen ohne Dampfdüsen und einem dünnen Spatel (Stück Furnier mit langen Fasern z. B. :Fichte oder Lärche) bewaffnet. Außerdem sollte man noch ein Stück beschichtete Spanplatte bereit halten.

Der Kirschner wird an der Stelle aufgeschnitten, die sich als alte Wunde zu erkennen gibt. Manchmal muß man sogar eine Lupe nehmen, um diese Stelle zu finden. Man schneidet das Furnier mit Verlauf der Maserung ein. Dann kommt der leicht feuchte Waschlappen zum Einsatz. Damit betupft man den Kirschner ein wenig. Mit dem Spatel wird jetzt ausreichend Leim unter das Furnier geschoben. Ich drücke dann immer noch ein wenig mit dem Daumen den Leim in alle Ecken. Überschüssigen Leim bitte sorgsam mit leicht feuchtem Putzlappen entfernen. Wer es eilig hat, kann mit dem Bügeleisen die Stelle Plätten. Es Ist aber unbedingt darauf zu achten, immer wieder zu kontrollieren ob das Furnier der raschen Austrocknung standhält.

Der Waschlappen kann zur rechten Zeit ein nützlicher Feuchtigkeitsspender sein. Bitte auch unbedingt beachten, dass sich umliegendes Furnier durch die Hitze lösen kann.

Wenn man meint, die Sache sitzt - nur noch das kühle, glatte Spanplattenstück zum Andrücken des erhitzten Materials...fertig! Tja, einfach gesagt. Vermutlich wäre es aber schon gut, vorher mal an einem ruinierten Möbel zu üben..

4. Kirschner erfühlen Top

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Sicherer ist es, den Kirschner mit einer Klemm- oder Schraubzwinge in die Waagerechte zu verdammen. Zwischen Zwinge und Furnier unbedingt einen Klotz oder besser, eine beschichtete Spanplatte legen. Damit der Klotz nicht festklebt, einfach Zeitungspapier auf den Kirschner legen. Falls nachher das Gute Stück doch am Klotz hängt wie ein altes Kaugummi unter dem Kneipentisch, ist es nicht ratsam daran herumzuhebeln. Mit einem Hammer waagerecht zum Furnier gegen den Klotz gehauen, ist dieser meistens schon mit dem ersten Schlag vom Platz vertrieben.

Wenn alle Kirschner beseitigt sind, sollte man noch einen kleinen Test machen: Man suche sich ein stilles Plätzchen und streicht sanft mit den Fingern über die reparierte Fläche. Wenn der Leim irgendwo nicht haftet, kann man das hören! Diese Stellen sind eine Gefahr. Auch wenn man nichts sehen kann, sollte man sie so ernst nehmen wie Karies unter einer noch hübschen Füllung. Kirschner an Rundungen unschädlich zu machen, ist eine Wissenschaft für sich – beim Rolls Royce gab es ein auch paar knifflige Fälle. Ich möchte aber langsam mal zum nächsten Schritt kommen, daher belasse ich es dabei.

5. Das richtige Furnier suchen Top

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Beim Innenleben dieser Upperclass-Karre war der Schaden an den Holzteilen schon soweit fortgeschritten ,dass sich Teile des kostbaren Nußbaum-Wurzelholzfurniers bereits abgelöst hatten und in den Tiefen eines Staubsaugerschlundes die ehemalige Glanzkarriere aufgaben. Da aber Spachtel und Farbe den edlen Stellen nur mäßiges Antlitz verschaffen,musste ich mich auf die Suche nach ählichem Furnier machen. Das kann durchaus schwierig sein, denn gute Furnierblätter liegen nicht neben der Bildzeitung im Supermarkt.

Manchmal hat man Glück und eine Tischlerei in der Nähe hat Restbestände und das passende Stück wartet seit 40 Jahren auf seinen Einsatz. Ansosten klemmt man sich einen Teil des Interieurs unter den Arm und fährt die Straße der Furnierhändler entlang. Bei einer ausgedehnten Shopping-Tour mit Preis- und Farbvergleich lässt sich sicherlich etwas brauchbares finden.

Den Farbvergleich mache ich immer mit sauberster Verdünnung ,da diese ohne nennenswerte Spuren wegtrocknet. Das alte wie das neue Furnier werden mit Verdünnung benetzt und im TAGESLICHT miteinander verglichen. Auf dem Bild kann man gut sehen, wie stark der Farbton sich ändert, wenn die Flächen lackiert werden. Natürlich kann man dem gesuchten Farbton auch durch Anbeizen oder Bleichen näher kommen, doch sollte man gerade bei Wurzelholz bedenken, dass z.B. dunklere Bereiche des Holzes noch dunkler werden, wenn man Beize aufträgt.

6. Schleifen, Beizen und Spachteln Top

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So - Furnier gekauft und Deutschland kennengelernt - kann man jetzt das passende Stück ersetzen. Da es auch für solch filigrane Handwerkskunst genügend Buchwerk gibt, spare ich mir ein langes Kapitel und verweise auf die Geheimnisse von Intarsienarbeiten. Jetzt heißt es gefühlvoll schleifen, bis die Finger Bluten.

Von Schleifmaschinen sollte Abstand genommen werden. Außerdem ist das Schleifen mit der Hand (solange man abwechselnd rechten und linken Arm in Bewegung bringt) ein wertvolles Training für Arm- und Brustmuskeln. Ich habe in meinem Fall eine Ziehklinge benutzt, um den Lack zu entfernen. Allen Leuten ohen Erfahrung empfehle ich allerdings, sich mal von einem Meister oder gutem Altgesellen zeigen zu lassen, wie man ein solches Werkzeug gebraucht.

Tiefe Spuren können einem den Tag verderben oder auch das ganze Werkstück. Abbeizmittel sollten besser nicht verwendet werden. Das Verändert den Farbton und das Furnier könnte sich ablösen. Mit 150er-180er Papier (um den Lack zu entfernen ) fängt man an.

Ist die alte Schicht soweit geglättet, geht es an die kleinen Risse und Löcher. Holzspachtel auf Wasserbasis kann man in entsprechendem Farbton kaufen. Mit einem normalen, farbechten Schultuschkasten kann man jetzt die Spachtelmasse individuell einfärben (NICHT ANMALEN !!) und somit das breite Farbspektrum des Holzes nachahmen. Denkt bitte wieder an den Test mit der Vedünnung, um die Farbintensität zu erreichen!

Natürlich gibt es tausend spezielle Spezialspachtelmassen und Farben, doch eine solche Austattung kostet hauptsächlich viel Geld und besser wird es beim ersten Mal auch nicht davon. Nur die Erfahrung kann schließlich lehren, auch aus Scheiße Gold zu schmieden. Von Wachskitt (eigentlich eine tolle Sache) rate ich beim fahrbaren Untersatz ab ,da Sonnenlicht ein Auto doch ganz schön aufheizt.

Ist der Spachtel gut getrocknet, wird solange geschliffen bis die restlichen Lack- und Spachtelrestreste verschwunden sind. Mit 220er- oder 240er Schleifpapier gibt man sich anschließend nochmal so viel Mühe, bis alles so glatt wie ein Babypopo ist. Zwischendurch sollte man die Flächen mal ordentlich mit Druckluft abpusten, um zu sehen, ob noch feine Risse oder Löcher einer glatten Oberfläche die Perfektion rauben. Eventuell mit Spachtel nacharbeiten.

7. Lack kaufen Top

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Da Autoschrauber.de bereits ein umfassendes Werk zum Thema Lackierarbeiten der Allgemeinheit zum Geschenk gemacht hat, gehe ich hier nur auf ein paar Differenzen zum Bereich der Holzoberflächen ein. Der nun wohl langwierigste Teil der Arbeiten liegt unmittelbar vor einem ,wenn man es darauf anlegt eine spiegelblanke und porendichte Oberfläche zu erschaffen. Am besten sind heutzutage 2-Komponentenfüller, welche kompartibel zum Endlack ausgesucht werden sollten. Ich würde es nicht wagen, diese Lacke im Baumarkt zu kaufen. Der Weg zum Fachhändler oder zur Tischlerei des Vertrauens bietet wesentlich bessere Fachberatung und erspart eine Menge Tränen.

Gerade als Frau ist es erstaunlich, was für einen Blödsinn man sich vom “Fachpersonal“ eines Baumarktes anhören kann. Doch auch das ist ein sehr umfangreiches Thema, zu dem es diesmal allerdings keine Literatur gibt.

8. Füllern, schleifen und lackieren Top

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Die Oberfächen werden sehr gründlich abgepustet und er Füller angemischt. Nun kann man alle Teile das erste mal “Füllern“. Ich empfehle, beim ersten Durchgang den Füller mit Verdünnung zu strecken oder eine spezielle Grundierung zu verwenden, damit die erste Schicht tief eindringt und die Holzmaserung ordentlich zur Geltung bringt. Das nennt man "anfeuern". Zudem hält der Lack dann auch besser auf dem Furnier. Wenn alles durchgetrocknet ist, beginnt die Schleifarie mit 220er Papier. Alles schön plan schleifen und wieder Füllern, bis keine Dellen und Löcher mehr zu sehen sind . Das können durchaus 7 bis 10 Schichten werden.

Wichtig ist immer wieder sehr viel vom Füller abzutragen, damit die Poren sich langsam auffüllen. Ansonsten erschafft man sich eine Art Kraterlandschaft. Mit der Zeit wird das Ergebnis immer besser und man kann mit einer Patina auf Lösungsmittelbasis eventuelle Farbunterschiede an den gespachtelten Stellen retuschieren. Das erfordert allerdings Fingerspitzengefühl und einen feinen Pinsel.

Die letzten Schichten des Füllers können nun aufgetragen werden und das Schleifpapier sollte bis mindestens zur Körnung 400 ausgewählt sein, da gerade Hochglanzlack jegliche Schleifspuren in ein glitzerndes Inferno verwandeln kann. Es kommt der Moment, in dem man nochmal seinem alten Rosenkranz, der Buddha-Statue oder ähnlich glücksbringendem huldigen sollte, da Hochglanzlack nach meiner Erfahrung eine Art unerbittliches Selbstbewußtsein hat und jeden Fehler anprangert, als wäre man unwürdig, ihn überhaupt verwendet zu haben.

Die zu lackierenden Teile sollten so auf einem Tisch oder einem Lackiergestell liegen, dass keine Verwirbelungen einen Pelz von Spritznebel hinterlassen können. Am besten auf ein Gitter legen, damit der Lack nicht an Stellen zurückkommt, wo er Spuren verursachen könnte. Aufgepasst auch beim Einstellen der Spritzpistole und der Stärke von Luftdruck und Lackmenge. Es ist besser, kurz vorher zu üben, damit Läufer keine Chance bekommen, einem mindestens 40 Stunden Arbeit zu versauen!

Das Problem beim Hochglanzlack ist nämlich auch, dass er sich nicht gut anschleifen lässt. Irgendwie liegt es wohl daran, dass man selbst mit feinstem Papier ( ich meine 400er ,denn mit 1000er bekommt man keine Läufer weg) wieder Schleifspuren erzeugt, die so aussehen, als hätte man schlampig gearbeitet - wieso das passiert, ist mir echt ein Rätsel. Deshalb bleibt meistens zur ein Ausweg:Glanzlack wieder komplett mit 400er abtragen und nochmals lackieren.

Für die Teile auf den Fotos habe ich ca. 45 Arbeitsstunden verbraten-DER WEG IST DAS ZIEL !

Kommentare Top

14.09.2008 | Axel

Moin Nur so als Tipp wenn noch alter Knochenleim unter einem abgelösten Furnierstück ist kann man dieses ganz einfach mit dem Bügeleisen befestigen, da die Wärme den Leim wieder flüssig macht. Braucht aber Übung und es sollte kein alter Lack mehr auf dem Furnier sein.

23.11.2008 | Wurbelkelle

Hallo und Respekt für die sehr gelungene Anleitung! Ich habe auch einmal Holzteile für ein Rolls-Royce Corniche Cabrio aufgearbeitet, die waren werksseitig millimeterdick mit Polyesterlack lackiert und poliert (wie schwarzer Klavierlack). Durch Verzug (die Rückseiten waren allesamt nicht lackiert!) war der Lack vielfach wie eine Glasscheibe gesprungen - kennt ihr vielleicht auch von den Hochglanz-Ahornmöbeln mit Furnier-Kreuzfuge aus den 60ern. Um dieses Problem nicht noch einmal entstehen zu lassen (ggf. direkte Bewitterung!) habe ich den Lack bis auf das Furnier abgeschliffen und anschließend geduldig Lage um Lage 2K-Klarlack aus dem Autolack-Sortiment von Standox gespritzt, bis eine ordentliche Schichtstärke erreicht war. Nach vollständiger Durchtrocknung habe ich die sichtbaren Flächen mit P800 bis P1200 trocken plangeschliffen und anschließend mit Polituren von 3M auf Hochglanz poliert. Das Ergebnis ist optisch vom Original nicht zu unterscheiden, der Acryllack fühlt sich nur etwas anders an als der sehr harte Polyesterlack. Zum Reparieren kleiner Beschädigungen gibt es von König Schellack in -zig Farben, der ist sehr temperaturstabil und hart (schleifbar); man kann damit zur Not sogar Kanten wieder aufbauen.

23.09.2009 | Franz Schlager

Hallo aus Österreich Ich finde den Beitrag top, er beschreibt so ziemlich alle Arbeitsschritte welche zum restaurieren und anfertigen von Oberflächen notwendig sind. Ich selber habe, da ich beruflich viel mit Lacken zu tun hatte (wir fertigen Yacht und Aircraftmöbel) und meinen MB 280SE auch restauriere, diese Art von Restaurationen am eigenen Leibe erfahren. Meine Vorgangsweise ist wie folgt: #Furnier reparieren und kleben wie oben beschrieben, kommt auf die Art der Verarbeitung und des Materials (Alu, Holz, Verbundmaterial) an. #Lacke entweder runter bis zur Furnier (bei Rissen etc.) oder sauber schleifen mit K220 bis 400, danach prüfen ob alles in Ordnung ist (Spiritus, Silikonentferner etc) sauber reinigen und lackieren. #Ich habe die Erfahrung gemacht das Isoliergründe (Votteler, Clou, Hesse etc.) mehrmals dünn aufgetragen ebenfalls eine top Grundierung ergeben wie wenn man 1-2 x satt grundiert und alles läuft ab!! #nach 2-3 Isoliergrundschichten trocknen lassen und vorsichtig schleifen # das ganze wiederholen bis eine optimale geschlossene Oberfläche vorhanden ist. Kann sich aber je nach Art der Furniere (Wurzelhölzer etc.) auf 4-5 mal wiederholen. Isoliergründe haben meist den Vorteil, das sie die Inhaltsstoffe bei Exotenhölzer binden und keine Reaktionen verursachen. # mit einem Hochglanzklarlack (Acryl, PUR, etc.) in 2-3 Schichten sauber staubfrei decklackieren #bei 35-45 °C mind 48 Std. trocknen # mit K1200 und 1500 anschleifen (nicht durchschleifen, dient zum entfernen der Staub und anderer Verunreinigungen) und mit 3M Schleif- und Polierpasten oder dergleichen mit einer Filz- oder Lammfellscheibe vorsichtig polieren. # ich habs einfacher, da ich alle dieser Prozesse in der Firma umsetzen kann, aber ich habe es schon auch ohne diese Maschinen einfacher umsetzen können. # bei beidseitigen Teilen ist immer mit der Innenseite zu beginnnen und danach die Aussenseite fertigzustellen. Mit Abklebebänder (Autolackiererei hat besonders dünne flexible) und Papieren die fertigen Seiten abdecken, dadurch entsteht schon im voraus kein Overspray und keine Verschmutzung an den aufwendig behandelten Flächen. # Innenseiten welche nicht sichtbar sind würde ich 2-3x mit einem schwarzen matten Lack behandeln, damit sie geschützt und neutral zu den anderen Flächen wirken sind. Klingt aufwendig, aber wenn man den Dreh mal raus hat macht das Arbeiten damit richtig Spass. lg Franzl aus Österreich mit seinem 280er

Zum Artikel vom 04.02.2008
Klopp! Schmier! Hui! - Anleitung zum Wechsel der Radlager bei VW

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