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Tipp: größere Autobatterie einbauen

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Besser: größer!

24.11.2006 | Verfasser: Rostlaube | Kommentare: 12

Ist Platz im Motorraum, lohnt der Einbau einer größeren Starterbatterie. Die hat mehr Leistung und beugt Startschwäche vor.

Groß ist besser. Rostlaube schreibt: "Bei diesen Temperaturen kann man getrost schon mal an Väterchen Frost denken, besonders an den Tag wo man eh schon knapp dran ist und einem die Vierradschleuder nur eine müde Viertelumdrehung mit anschließendem Verlöschen des Mäusekinos im Cockpit beschehrt, hätte ich doch...Wer schon jetzt mit dem Kauf einer neuen Batterie der Abmahnung wegen Zuspätkommen entgehen will, nehme erstmal die Betriebsanweisung wegen der Abmaße, lege diese weit weg und bewaffne sich lieber mit einem Zollstock, auch Gliedermaßstab genannt.

Nun wird der Stellplatz des müden Energiespenders genau vermessen und auch die Länge der Zuleitungen in Augenschein genommen. Mit diesem Wissen wird der örtliche Dealer aufgesucht, auch Discounter haben da ein gutes Angebot, und ein paar mögliche Kanditaten für den Kauf aus dem Regal gerissen und der Einkaufswagen damit bestückt, der Clou besteht darin die maximal mögliche Größe zu erwischen, um Reserven für den Start in der arktischen Tundra zu haben.

Ein klärendes Gespräch am Service und die Frau als Pfand lassen genug Zeit direkt am V8 die Platzverhältnisse zu klären und den größtmöglichen Kandidaten mit den meisten Amperestunden unterzubringen. Besonders Geländewagen mit Aldipölunterstützung sind für diesen Energiegewinn sehr dankbare Startkandidaten, mitunter kann sogar die Polung der neuen Batterie vertauscht sein, da die Zuleitungen großzügig bemessen sind. So springt auch ein etwas betagtes Winterauto durch den größerem Anlassschwung willig an." Gut Start!

Kommentare Top

25.11.2006 | Bubu

Ein Tipp, den ich nur bestätigen kann. Selbst, wenn die neue Batterie etwas teurer ist, spart man trotzdem Geld, weil eine größere Batterie länger hält. Da ein Bleiakku mit Konstantspannung geladen wird, ist das auch für die Lichtmaschine überhaupt kein Problem.

11.12.2006

Ich dachte immer, die Batterieleistung wäre abhängig von der Stärke der Lichtmaschine!? Was nutzt eine grosse Batterie, wenn sie nicht adäquat von der LM geladen wird. Oder bin ich auf dem Holzweg? Michael

Ja, Holzweg. Die Leistung der Lichtmaschine ist das Nadelör. Wenn Leistung der LiMa und Größe der Batterie nicht in einem totalen Mißverhältnis (Motorrad-LiMa mit 150 Watt und Starterbatterie eines LKW)stehen, passt eine größere Batterie immer. JEM

12.01.2007 | fLoPPy

Ja, aber kleiner sollte die Batterie nicht sein, da sonst im schlimmsten Fall immer überladen wird. Was die Batterie auf dauer nicht mag und zu erhöhtem pupsen führt :)

21.01.2007 | Horst

Eine etwas größere batterie ist ok. Allerdings sollte man bedenken, dass bei schlechtem Startverhalten die Ursache auch bei Anlasser, Kabel und Klemmen (Übergangswiderstände), Verteiler Zündkabel und -kerzen, sowie am Vergaser liegen kann. Wenn alles was mit dem Startverhalten zu tun hat i.O. ist sollte die normale Batterie (ev. +10-15%) ausreichen.

06.02.2007 | Olbi

Da schließe ich mich den anderen Kommentatoren an: Ist die Batterie zu Leistungsstark und aus irgend einem Grund mal arg leer, so ist sie bei laufendem Motor dann entsprechend stromdurstig - das kann dann die Lichtmaschine an ihre Grenzen bringen und ggf. zerstören :-( Nicht ohne Grund gibt es für Wohnmobile und Campingfahrzeuge mit mehrere Batterieen entsprechende Technik die ein gleichzeitiges Aufladen beider Accus verhindert... Also zu groß is daher dann auch nicht so toll ;-)

21.02.2007

Eine Überladung der Batterie steht in keinem Zusammenhang zu ihrer Kapazität. Die Lichtmaschine regelt auf die 14.4 V Ladeschlussspannung, so dass bei funktionierendem Spannungsregler keine Überladung zu befürchten ist. Dass eine deutlich größere Batterie zu einem Durchbrennen der Lichtmaschinenwicklungen führen kann, las ich einst bei einem Bericht vom Autopapst.

27.03.2007 | Sven Salbach

Also auch durchbrennen der Lichmaschiene ist natürlich quatsch. Die Lichtmaschiene kann nur ihre Maximale Leistung liefern und nimmt dabei keinen Schaden. Tatsache ist aber, das Blei Akkus im Teilgeladenen Zustand so ziemlich alles an Strom annehmen was man ihnen anbietet also bei einer 100A Lichtmaschiene zieht der Akku sich auch diese 100A und zwar so lange bis er etwa zu 90 geladen ist, erst dann zieht sie sich weniger, Der beobachtete Effekt des "Durchbrennens" der Lichmaschiene kommt also lediglich daher, das sie stärker verschleißt. Wenn die Originale 45Ah Batterie in theoretisch 50Min mit einer 65A Lichtmaschiene voll wäre, sie also schon bei ca. 40 nur noch einen Teil des Stromes aufnimmt und die Lichtmascheine nicht mehr stark belasten würde, so belastet natürlich eine 100Ah Batterie die Lichtmaschiene mehr als doppelt so lange! Allerdings nur wenn sie auch vollständig leer war!! Welche Situation bei wem häufig eintritt ist natürlich unterschiedlich, daher muss jeder für sich entscheiden ob es sinnvoll ist. Am besten ein 10-15Watt Solarpanel auf die Hutablage :-) So habe ich es , da ich meist mit meinem Elektro Auto fahre und der BMW oft 3 Monate oder mehr am Stück nicht bewegt wird.

27.03.2008 | Florian

Sven, Das ist es, eine Lichtmaschine durch die höhere Ströme fliesen hat auch höhere Verluste innerhalb der Wicklung. Da diese fast ausschlieslich als Wärme abgegeben werden dehnt=bewegt sich auch die Wicklung stärker. Das bewirkt einen höheren Verschleiß. Klar ist das der Spannungsregler das gröbste abfängt, das Problem ist das nicht alle Lichtmaschinen "Daurvollgas" vertragen. Gruss Florian p.s. Schöne Seite

15.04.2008 | Andy

Also der tip ist gut und kann ihn nur bestätigen, da ich Car hifi anlagen einbaue, ist strom immer das was fehlt wir bestücken je nach größe und möglichkeiten bis zu 4 st 120Ampre batterien aus, und mir ist bis heute nicht bekannt das jemals ne LM den löfel abgeben hat, das mach ich seit 16jahren so, wie oben beschrieben sind die gleichrichter eben dafür ausgelegt was ne LM bringt, und mehr als 10% der Kapazität sollten die nicht geladen werden da sie dann zu kochen beginnen

23.04.2008 | markus

Der Tip ist soweit ganz in Ordnung und kann auch so befolgt werden, wenn das Fahrzeug dann auch ausreichend lange läuft um die Batterie vollständig zu laden. Sollte es sich allerdings um ein Fahrzeug handeln, welches im Kurzstreckenbetrieb läuft, sollte auf keinen Fall eine größer Batterie, eher eine kleinere Batterie verbaut werden! Eine kleinere Batterie ist wesentlich schneller geladen als eine (zu) große Batterie. Das Auto springt definitiv besser mit einer "vollen" kleinen Batterie an als mit einer großen Batterie die nicht mal auf 12V kommt.

03.05.2009 | Rigö

Viele Leute haben scheinbar gar keine Ahnung, was sie hier schreiben. Eine große Batterie ist IMMER ein Vorteil!!! Ausnahmen gibt es nicht! (Gewicht und Platz ausgenommen) Stellen wir uns vor, eine Batterie ist mit nur 12 volt geladen. Wenn die Lichtmaschine arbeitet, liefert sie sagen wir 13,5 Volt. Der Strom, der die Belastung ist (Wir sichern Leitungen nicht mit wattsicherungen, oder volticherungen, sondern Ampheresicherungen ab) ergibt sich aus der Formel U=R*I (Volt=Ohm*Amphere), Demnach ist Amphere=Volt:Ohm. Die Spannung die nun zwischen Lima und Bat besteht ist 13,5 v - 12 v = 1,5 v.Sagen wir, die Bat hat einen innenwiderstand von 0,05Ohm. Dann wird sie mit 1,5v : 0,05 ohm = 30A. Viel zu viel für eine Batterie!!! Deswegen gibt es einen geregelten Ladestrom. Dabei wird der Potentialunterschied zwischen Lima und Bat gering gehalten, damit der Ladestrom nicht zu groß werden kann. Natürlich ist es noch besser, wenn die batterie etwas voller ist, dann muss der ladestrom nicht über den potentialunterschied geregelt werden und die lima muss nicht so einen hohen strom bereit stellen. Das man 2 Batterien nicht parallel laden soll ergibt sich auch aus der formel. Sind sie parallel angeschlossen (logisch) halbiert sich der innenwiderstand. denn dann haben sie durch die parallelschaltung nur noch 0,025Ohm und es würde ein Strom von 60A fließen!! Da allerdings auch in diesem fall normalerweise die limas kein feuer fangen, zeigt dies, dass unser ladestrom ausreichend über einen geringen spannungsunterschied geregelt wird. Das mit dem Kurzstreckenbetrieb ist auch murks: Natürlich ist eine kleine batterie schneller geladen, als eine große. Aber wenn die große sich halb entladen hat, ist die kleine womöglich schon pupstrocken. Logischerweise ist es doch gut, wenn eine batterie sich weiter laden kann. Nehmen wir eine 10ah mofa-batterie an. Sie schafft es, im geladenen Zustand ein auto zu starten.Nun ist sie aber sehr erschöpft.Hört man noch etwas musik, ist sie leer!.Klar ist sie wesentlich schneller geladen, als eine autobatterie, aber was bringt das?Denn nach dem nächsten anlasser drehen ist sie wieder am ende.Wobei die autobatterie im gutem zustand gleich mehrmals ein auto starten kann und das ohne zwischendurch geladen zu werden. Höhere kapazität bedeutet länger leistung, weniger spannungs-schwankungen, besserer start im winter und eine geschonte lima! Denn wenn eine schwache batterie in benutzung ist, gehen spannungsschwankungen von hifi-anlagen z.B. schneller auf die lima, da die batterie diese nicht so gut puffern kann, wie eine große Batterie. Ebend aus diesem Grund ist für Jedes Auto zusätzlich ein Elko aus dem Car-HiFi-Bereich empfehlenswert! Spannungsschwankungen werden minimiert, die batterie wird gleichmäßiger belastet, die Lima ebanso. Das merkt man besonders am ruhigerem Leerlauf, da die lima nicht andauernd nachladen will. So, gute nacht nu!

28.06.2009 | Martin

Batterien sind schon von Seiten des Herstellers eher überdimensioniert, um den drohenden Kapazitätsverlust durch Ablagerungen von Sulfatkristallen auszugleichen. Es gibt Batterie-Pulser, die gerade die Bildung der Sulfatkristalle verhindern. Aus diesem Grund habe ich mir vor 4 Jahren einen solchen Pulser und eine Batterie mit 2/3 der ursprünglichen Kapazität, bei gleichem Innenwiderstand eingebaut: Die Anordnung funktioniert tadellos und spart ca. 6 kg Gewicht. Das merke ich zwar nicht beim Durchschnittsverbrauch, ist aber willkommener Teil einer Gewichtsreduktion von bisher ca. 25 kg.

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