Info |
|
Autofelgen demontieren |
|
|
 Klick: grosses Bild
|
Rostfelgen runterklöppeln01.02.2006 | Verfasser: Wolf-Dietmar | Kommentare: 19 Rostige Felgen lassen sich lösen, indem man von hinten vorsichtig klöpfelt und vorher mit Carambe spült. Bewegt man das geliebte Automobil in Schnee, Matsch und Streusalz, blühen die rostigen Blüten vor allem im Verborgenen; so z.B. an den Felgen. Wolf-Dietmar löst das Problem so: "Auf der Radnabe festgerostete Felgen lassen sich wie folgt lösen :
1. Wagen hochbocken,
2. Hinter die Felge, zwischen Felgenrückseite und Radflansch, rundherum ein wenig Rostlöser sprühen und 15 Minuten warten. Bei Kälte länger.
3. Mit 1,5 Kg Gummihammer von Hinten sachte auf den Felgenrand schlagen und das Rad dabei um ca. 30 ° weiterdrehen bis sich die Felge löst.
Zur Prävention der nächsten Festrostung den Radnabenflansch und die Felgenführung mit Drahtbürste entrosten." |
|
06.02.2006 | transe 79 |
Entrosten ist schon gut, aber vor der Montage die Radnabe leicht mit Alu- oder Keramikpaste einschmieren. Wichtig ist nur, nicht zu viel nehmen, damit sie nicht weggeschleudert wird+ggf. die Bremse schmiert. Kupferpaste ist dafür zu dünn. |
|
07.02.2006 | the bavarian |
Etwas schneller und einfacher geht es, wenn du alle radmuttern um eine umdrehung aufmachst und mit deinem auto einmal im kreis fährst,..... das macht einen schnalzer und das rad is locker,.....;-)
grüßle the bavarian,..;-)
|
|
14.02.2006 | frank |
also statt nur den flansch zu entrosten würde ich ihn noch mit einem zähen fett benetzen... dann kann man sicher sein das dass laufrad beim nächsten radwechsel wie der von allein runter kommt..... |
|
25.02.2006 | Tino |
vor erneutem Festrosten schützt weniger das Entrosten als vielmehr ein bissl Prävention in Form von hauchdünn aufgetragener Kupferpaste oder ähnlichem.
Gruß
|
|
28.02.2006 | stanley-motors |
Geht auch einfacher:
Zwar schon erstmal von aussen mit Rostlöser einsprühen,wirken lassen,derweil die Radmuttern ca 2 Umdrehungen lösen.
Dann-bei Problem an der Antriebsachse reicht das-zackig anfahren,nur kurz,falls nötig nochmal rückwärts.
Bei Mitlaufachse das ganze durch bremsen lösen,ebenfalls vor-zurück.
Für die nächste Saison dann entrosten und Kupferpaste drauf! |
|
02.03.2006 | ahot2004 |
Wem zu wolf-dietmars variante die hilfsmittel fehlen, oder wo die 'Metall-Wiedervereinigung' bereits soweit fortgeschritten ist das schon neue elemente entstehen, wird vielleicht folgendermassen geholfen:
Man(n) löse alle radbolzen ca. um 1 Drehung und steige dann bei 15-20 km/h mal knackig aufs bremsbedal. vorrausgesetzt die bremse war in funktiomsfähigem zustand sollte der materialstreik beendet sein... eine gute gelegenheit an die nächste 'vorsorge-untersuchung' zu denken...
gruss ahot2004 |
|
16.03.2006 | Bernd |
Sinnvoll zur Vorbeugung ist das "leichte" einfetten der Radnarbe mit Kupferfett nachdem der Rost mit einer Drahtbürste entfernt wurde. |
|
25.03.2006 | Georch |
wie wär's denn, zwischen Radnabe und Felge etwas Kupferpaste zu verstreichen? Ich hab schon mal trotz Caramba ne Felge mit einem Vorschlaghammer (immer ein Holz dazwischen gelegt) kaum weg bekommen ... |
|
02.05.2006 | Michael |
Ich habe keine Möglichkeit, den Wagen aufzubocken. Deshalb
eine Alternative:
1. alle Radschrauben bis auf zwei gegenüberliegende entfernen
2. die zwei noch vorhandenen Schrauben lockern
3. mit dem Auto einen halben Meter fahren, dann Vollbremsung
Damit hat sich das Rad soweit von der Nabe gelöst, daß man es
leicht abkriegt.
Eine vorherige Behandlung mit Rostlöser wie schon vorgeschlagen
ist der Sache natürlich dienlich. |
|
22.05.2006 | Dalli |
Gute Sache mit dem Gummihammer, wer keinen hat kann das auch (noch bekannt aus LKW-Zeiten) mit einem Metallhammer erledigen, nur dann "Bitte die Felge nicht treffen!!!!!!!".
Was zur reinigung zu empfehlen ist ist eine Drahtbürste auf Flex oder Bohrmaschine, geht wunderbar, nur sollte man etwas Schmalz haben, damit einem das Ding nicht aus den Händen entgleitet.
Danach etwas, Montagespray druff und denn is jut!!!!!! |
|
27.05.2006 | jannek |
Das ist wirklich ne Seuche mit den Felgen, manchmal. Einige fallen nur durchs Anschauen runter, einige nur nach Brenner mit großem Vorschlaghammer.... |
|
07.06.2006 | udo |
Besser ist noch vor jedem Radwechsel Bremsenschutzspray auf die Radnabe zu sprühen - dann rosten sie nicht mehr fest. |
|
13.01.2008 | Harald |
Schon mal beobachtet: Da nimmt einer das zu montierende Reserverad, holt damit aus und schwingt es, natürlich nach dem lösen der Radmuttern, gegen das zu demontierende Rad. Da kann kein Gummihammer mithalten. Wow! Super Hinweis! JEM |
|
28.03.2008 | Jan |
Ich hätte auch noch einen Vorschlag. Wenn sich mit SuperLube und Hammer nichts löst einfach mit einem Kantholz (ca. 2m lang und eine Stärke von ca. 15cm benutze ich) von innen Schlagen und Rad bei nicht lösen 1/4 Umdrehung weitergrehen falls nötig.
Den Trick haben schon die alten Römer gekannt!!!
Die hatten keine Radprobleme sondern Türprobleme.
Radnabe und Anliegefläche gut säubern (abschleifen), damit keine Unwuchten entstehen!!!
Anschließend Die Radnabe und Radschraubenkonus mit Welzlagerfett benetzen. |
|
08.04.2009 | Günter Hantsch |
Nachdem alle angefühhrten Tricks nicht geholfen haben, habe ich einen Schraubendreher (ca. 8 mm Klinge) rechtwinklich abgebogen, die Klinge in die Bohrung der Radmutter gesteckt, durch seitliches Kippen des Schraubendreher entsteht ein ein Radabzieher mit verblüffenter Wirkung! Dieses einfacke fast patentreife Werkzeug gehört künftig zu meinem Bordwerkzeug! Es kann für mich und andere Kraftfahrer besonders unterwegs eine tolle Hilfe sein.
Günter Prima Idee! Danke, JEM |
|
05.12.2009 | Cumulativo |
Leute, Leute !!
Ich habe schon soooooo viele verdroschene, mit 5-kg-Hämmern bearbeitete Stahl und Alufelgen gesehen, ich muß Euch einfach mal sagen, wie man das RICHTIG macht !
1) Hebebühne ist von Vorteil, geht aber auch mit Wagenheber
2) Radschrauben bis auf eine locker eingedrehte entfernen
3) Hebel (ca. 1,5 Meter) an der vorderachse zwischen Traggelenk und Felge als Abdrücker verwenden. Wenns sehr schwer geht, Rad um 180 Grad drehen, dasselbe nochmal.
Hinterachse entsprechend.
Funktioniert IMMER und beschädigt die Felge nicht so wie ein Hammer ! |
|
03.03.2010 | noname |
"Ich kann mir das Elend nict mehr mit ansehen. Ihr versucht die Reifen mit einem Hammer runter zu schlagen, was zur Folge hat, daß die Lager beschädigt werden. Oder es werden lebensgefährliche Aktionen gestartet, bei denen die Radmuttern gelöst werden und mit dem Fahrzeug noch gefahren wird. Alles Quatsch ! Baut euch einen einfachen Abzieher der sich auf zwei diagonal liegenden Radmutten abstützt. Und ihr könnt die Felge sauber abziehen."
Die Lager werden durch diese leichten Hammerschläge keinesfalls beschädigt, denkt mal an die Belastung bei 200 km/h, die ist bedeutend höher! Die Radmuttern zu lösen und das Fzg. zu bewegen bzw. verzögern ist auch nicht lebensgefährlich, so lange man nicht gerade 100 km/h fährt oder die Radmuttern ganz rausschraubt. Alles gute Tipps! |
|
11.04.2010 | -moerfi- |
Als hilfreich erwies sich die Benutzung eines Fäustel mit Gummischutzkappe. Sowie es zum verlegen von Terrasenplatten oder Natursteinen benutz wird. So kann man sich das halten des Holzes sparen.
Ausser man braucht noch Anzündhölzchen ;-) die blieben übrig als ich neulich meine Felge abgeschlagen habe. |
|
16.04.2011 | Oil of Olaz |
Supertrick!! Funktioniert wirklich! |
|
|