Der finale Dreh06.12.2004 | Verfasser: Torti | Kommentare: 6 Eine eingeschlagene Torx-Nuß eignet sich hervorragend, vermackelte Inbusschrauben zu lösen. Sagt die in einer finstren Höhle versteckte und ausgelutsche Inbus-Schraube nach einem beherzten Dreh mit dem noch so scharfen Schlüssel nur leise "och nö, Du", ist das ein klarer Fall von "Au weia." Dieses an sich geniale, nun aber ruinierte Konstruktionselement aus seiner Versenkung zu locken, kann den letzten Nerv kosten. Verfügt man nicht über die Gelegenheit, das ganze Bauteil saftig warm zu machen, um dem Schraubling damit auf die Sprünge zu helfen, so gibt Torti den Tipp, eine Innenvielzahn-Nuß zu verwenden. Diese Nuß ist für ganz anderes gedacht, tut im Falle einer kaputten Inbusschraube aber gute Dienste: mit Karacho und viel Gewalt in den lädierten Schraubenkopf geschlagen, hat man damit die Möglichkeit eines (!) finalen Drehs. Sitzt das Ding am Grund des Kopfes, Stoßgebet nach Rom und ran an die Knarre! |