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Quietschende Keilriemen besänftigen

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Der Quietscher

30.07.2003 | Verfasser: JEM | Kommentare: 16

Quietschende Riemen lassen sicht kurzfristig mit einem Sprühstoß Caramba besänftigen.

Dieses Geräusch senkt sich ins Gehirn wie ein Kreissägeblatt in einen faulen Weisskohl: der quietschende Keilriemen des nachbarlichen Autos. Bevorzugt morgens, wenn man den wohltemperierten Kater bei offenem Fenster ausschläft, lässt der Untermensch von gegenüber seine Kiste warmlaufen. Ein zermürbendes Geräusch, dass jedes Nackenhaar strammstehen lässt, bis die Mistkarre zwei Querstraßen weiter ist.

Die Kakophonie hat die selbe Wurzel wie der Wohlklang einer Stradivari: der Riemen regt die Riemenscheiben zum schwingen an. Dabei klingen besonders die Scheiben, die vom Riemen nur gestreift und nicht ganz umlaufen werden.

Mit einem beherzten Nachspannen wird man der Plage in aller Regel Herr, riskiert aber eine Lebensdauerverkürzung der Lichtmaschinen-, Wasserpumpen- oder sonstwaslager durch zu stramme Spannung des Keilriemens.

Als echtes Wundermittel für den mittelfristigen Erfolg präsentiert Markus K. einen simplen Sprühstoß WD40 auf den laufenden Nerventöter. Das schlupft nicht, sondern schafft Ruhe unter der Haube.

Angeblich geht auch Caramba oder ähnliches. Wir finden: Nobelpreisverdächtig!

Kommentare Top

10.08.2003 | Hans-Jürgen

Der Trick mit WD40 ist OK, hilft aber nur einige Tage bis max. 2 Wochen,dann muß man als Vielfahrer nachfüttern. Mit der Zeit wird der Keilriemen trotzdem spröde (ölhaltige Lösungsmittel, vor allem Caramba!). Dauerhaft weg bekommt man den Katzenjammer mit PTFE Pulverspray (z.B. Liqui Moly Profi-Serie, Art.Nr. 3076). Hat den Vorteil, daß der Gummi nicht von Lösungsmittel angegriffen wird.

19.08.2003 | Mirko

hatte das Problem mit dem quietschenden Keilriemen längere Zeit und alles mögliche versucht. (Nachspannen und mit div. Spray behandeln)Jedoch hat nichts geholfen. Ein Blick auf die Riemenscheibe meiner 13 Jahre alten Lichtmaschine ergab, dass diese schon ziemlich abgenutzt war. Letztendlich stand ich vor der Alternative Riemenscheibe austauschen oder einen dickeren Riemen zu nehmen. Ich entschied mich für die letztere Variante und hatte seit dem keine Probleme mehr.

15.01.2004 | Hugo

Mit Babypuder funktionierts auch wunderbar. Leider könnt ihr bei meinem Kommentar nicht so lachen wie ich bei euerem. Ich finde sie alle lustig geschrieben und gut.

Das freut uns! Aber: Information geht vor Komik. Deshalb Dank, Jens

16.01.2004 | Tobi

Eigendlich ein ganz guter Tipp, würde ich aber auf keinen Fall auf den Keilriemen sprühen. Der Grund? Ganz einfach, Caramba oder Ähnliches löst Gummi auf. Das steht auch oft auf den Sprühflaschen drauf. Also würde das die Lebensdauer des Riemens stark verkürzen. MfG Tobi

09.02.2004 | Kai

WD 40 greift gummi aber ziemlich stark an-bzw löst es auf-mal testweise ausprobieren!!! ich empfehle es nicht!

08.07.2004 | ellum

Gleiche Wirkung hat Silikonspray mit den Vorteil das es Gummi nicht angreift, im gegenteil, es schützt.

17.07.2004 | fLoPPy

hiho... Silikonspray wirkt wunder und funzt einwandfrei. Löst auch den gummi nicht auf.. :) mfg fLoPPy

30.12.2004 | peter geißler

es gibt z.b. bei geschäften für industiebedarfeine spraydose"RIEMENTUNING" die neuen+oder demontierten keil-oder rippenriemen werden auf der kontaktseite einge-sprüht und normal montiert+gespannt.ist zwar eine klebrige angelegenheit,hat aber eine gigantische wirkung. meine rippenriemen halten jetzt doppelt so lang,weil sie keinen schlupf mehr haben.

14.08.2005 | Torti

wenn der keilriemen/rippenriemen am quietschen ist, hilft nicht nur, wie schon beschrieben, mit wd40 oder mit teflonspray einzusprühen, sondern es hilt auch mit einem langen stück kreide die laufenden flächen einzureiben. geht am leichtesten wenn der riemen läuft. deswegen nur mit einem langen stück kreide arbeiten. mfg torti

02.09.2005 | Gerhard Selzer

Quitschende Keilriehmen werden wieder leise wenn man bei laufendem Motor eine Wachskerze links und rechts an die Flanken des Riehmens hält

22.05.2006 | Dalli

Geht mit jedem Rostlöser der kein Teflon, Graphit oder sonstiges enthält, so wie WD40 welches zu 80% scheinbar aus Wunderbaumdüften besteht..... :-)

12.01.2008 | Jan

Interessanter Tip und auch witzig geschrieben. Etwas problematisch finde ich allerdings die Verwendung des Begriffs "Untermensch". Wenn auch seinerzeit nicht von den Nazis erfunden, gelangte er doch durch diese zu trauriger "Berühmtheit" und sollte wohl besser nicht mehr verwendet werden.

Danke für den Hinweis. Aber: die Satire darf alles! JEM

27.08.2009 | Tobi

Noch viel besser als o.g. Mittel und zugleich Gummifreundlich ist Ballistol. Probiert es mal aus... Ist mein Lieblings Auto Pflegeprodukt da universell :-)

06.11.2009 | Peter

Es ist verdammt lang her, aber ich erinnere mich noch ganz schwach, dass wir in der Werkstatt dem Kunden Talkum auf den Riemen gemacht haben und er hat dann nicht mehr gequietscht ;-) Wie lange es gehalten hat weiß ich nicht, aber mindestens, bis der Kunde die Werkstatt verlassen hatte. Ist jedenfalls unschädlich für den Keil-usw. Riemen!

11.11.2009 | Frank

Silikonspray ist einfach die Beste und preiswerteste Lösung.Normalerweise hat Man(n) da ewig Ruhe. Greift auch das Gummi nicht an. Gruss Frank

14.08.2010 | Studi

In unsesr Betrieb (Kieswerk) verwenden wir Riemenharz aus der Spraydose! Ist ziemlich klebrig (D.d.weniger Schlupf=weniger Wärme), hat extra noch pflegende Additive für Keil/Zahnriemen drin. Hab ich schon öfters bei diverse Autos und Lastwagen angewendet und bin sehr zufrieden damit.

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