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Radlager einstellen

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Richtig verspannt?

21.10.2002 | Verfasser: JEM | Kommentare: 6

Radlager müssen sauber eingestellt sein. Das ist nicht weiter schwer.

Viele Radlager sind gegeneinander verspannte Kegelrollenlager. Ein Kegelrollenlager sitzt aussen, eins innen. Je nachdem, wie stark man die äussere Mutter anzieht, wird das Lager belastet. Dabei gilt es den Punkt zu finden, der zwischen Lagerklappern und Überlastung liegt.

Eine sichere Methode ist, die Scheibe unter der Mutter zu beobachten: wenn sich die mit einem Schraubenzieher unter mässigem Kraftaufwand hin- und herbewegen lässt, ist die Mutter stark genug angezogen und das Radlager korrekt eingestellt. Splint rein - Kappe drauf.

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16.11.2004 | sstaiger

Ist genau das, was DB 1968 empfohlen hat. Jetzt müsste ich nur noch wissen, wie die nötige Fettmenge richtig bestimmt werden kann.

22.05.2006 | Dalli

Mir hat man das so beigebracht, das Rad muss unbedingt frei sein: Rad drehen, und das Lager ruhig etwas fester ziehen bis man sichtlich sieht, wie das Rad dadurch langsamer wird (vorallem radsam bei neuen Lagern), dann das ganze wieder lösen 1/2 umdrehung evtl. etwas mehr bis die Spannung merklich weg ist, dann die mutter wieder festziehen bis sie sauber anliegt, jedoch so fest, dass das Rad kein Spiel hat es sich aber einwandfrei und leicht drehen lässt.

01.06.2007 | vw.mirko

ich habe das so gelernt das man die mutter immer handfest anzieht ,das rad / bremstrommel muss man dabei immer drehen die richtung ist egal ansonsten kann es möglich sein das sich das lager verklemmt ! Nun wird die mutter wieder um eine halbe umdrehung gelöst und wieder um eine viertel umdrehung angezogen ! Nun wird die Mutter wieder handfest angezogen und dann wieder um eine halbe umdrehung gelöst ... Das ganze macht man 3-4mal so das sich das lager richtig setzt zum schluss wird es nur handfest angezogen das mit der unterlegscheibe (hin und her bewegen ) ist auch richtig dauert nur zu lange in der werkstatt

Wie immer gibt es viele Wege nach Rom: ein abschließender Test, ob sich die Unterlegscheibe bewegen lässt, stellt hingegen sicher, dass das Lager nicht zu fest ist. Damit zerstört man sich nämlich das neue Lager am schnellsten. Grüße! JEM

03.01.2009 | Danny

Ich mach das immer so: Zum Lager setzen , die Mutter mit 30-40NM festziehen während das Rad gedreht wird, und wieder lösen. Das mehrmals hintereinander, zum Schluss Mutter um 60 Grad lösen ( bei der 6-Kannt Mutter ist das eine Ecke). Splinnt rein fertig.

03.07.2009 | Martin

Hallo Danny 30-40 NM Drehmoment werden bei geraden Walzenlage angewendet , z.b. Golf II Radlager Vorderachse und die Radlager auf der Hinterachse sind Kegelrollenlager und werden wie weiter oben bereits beschrieben eingestellt . Stellst du die Kegelrollenlager mit 30 oder sogar 40 NM ein kommst du keine 500 KM weit den dann fangen die kleinen an zuglühen und du darfst die komplette Radnarbe wegschmeiße. Ach ja bei Golf II ist auf der Vorderachse ein Drehmoment von ca. 22 NM vorgesehen .

12.08.2009 | Martin

Hallo Danny Deine Beschreibung ist nur in sofern richtig solange es sich um WALZENLAGER geht , bei KEGELROLLENLAGER kannst du so nicht Arbeiten . Walzenlager werden im durchschnitt mit 20 bis 26 NM angezogen , machst Du das bei Kegelrollenlager kommst du keine 50 Km weit und die Radnarbe inklusive der Radlager sind im Eimer und es wird richtig teuer . Halte dich an die weiter oben genanten anweisungen von JEM , Zitat von JEM (Eine sichere Methode ist, die Scheibe unter der Mutter zu beobachten: wenn sich die mit einem Schraubenzieher unter mässigem Kraftaufwand hin- und herbewegen lässt, ist die Mutter stark genug angezogen und das Radlager korrekt eingestellt. Splint rein - Kappe drauf.) MFG Hobby-Bastler

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