Info |
|
Anleitung zum Schweißen mit Elektrode |
|
|
|
1. Trafo an! Top |
 Klick: grosses Bild |
Alles bereit. Trafo ist an, Werkstücke fein geputzt, Elektrode klemmt. Schweißschild in die Linke, Elektrodenhalter in die Rechte, tupf,tupf,tupf - bzzzz. Los geht?s. So einfach ist das. Wenn man´s kann.
Neben dem gerüttelten Maß Theorie besteht die gelungene Schweißung nämlich zu mindestens 90% aus Übung und Erfahrung. Vielleicht kann der begabte 10Jährige die Bedienungsanleitung eines Toyota Starlet auswendig aufsagen, wenn er sie mehrmals gelesen hat. Trotzdem wird er den Bock garantiert mangels Erfahrung an die nächste Mauer semmeln. Denn Autofahren ist Erfahrung und Übung, so wie Schweißen.
Die einfachste aller Schweißungen ist eine schnöde Auftragsschweißung. Dabei wird eine arglose Schweißraupe auf das Werkstück gelegt. Dieses Auftragsschweißen oder Plattieren oder Panzern braucht man, um Baggerschaufeln in Form zu halten oder Bohr- und Räumgeschirr. Straßenbahnunternehmen sparen viel Geld, indem sie ihre Schienen in Kurven nicht alle Jahre tauschen sondern ab und an mit einen Lage Schweißraupen panzern.
Um ein Gefühl zu bekommen, wie man die Elektrode zündet, hält und bewegt, eignet sich das Auftragsschweißen ganz hervorragend. Außerdem wird deutlich, wie man den Trafo einstellen muss.
|
|
|
2. Auftragsnaht Top |
 Klick: grosses Bild |
Zum Üben eignen sich irgendwelche dickeren Stanzabfälle vom Schrott, Stahlprofile aller Art oder alte Bremsscheiben oder LKW-Felgen.
Hat man die Elektrode passend zum Werkstoff und zur Dicke des Materials jetzt im Halter klemmen, muss man sie nur noch zünden. Dazu irgendeine wirklich saubere Stelle des Werkstücks anpeilen, im Auge behalten und gleichzeitig das Schweißschild vor die Rübe schieben. Dann mit der Elektrodenspitze auf das Werkstück stuken. So, wie in Filmen der 50er Jahre Raucher ihre Kippen auf den Handrücken. Die Elektrode sollte dabei nahezu lotrecht auf das Werkstück treffen.
Wenn die Elektrode zündet, kippt man sie um vielleicht dreißig Grad "in Fahrtrichtung" ab und beginnt, die Naht zu ziehen. Nicht zu schnell, nicht zu langsam. Spätestens, wenn die Elektrode runtergebrutzelt ist, endet die Schweißnaht. Diese schöpferische Pause kann man nutzen, sich den Schweiß abzutupfen, ans Telefon zu gehen oder einfach die Schlacke von der Naht zu nehmen. Nehmen dann, wenn sich die Schweißnaht fast von selbst von der Schweißraupe runterpellt.
|
|
|
3. Die Auftragsnaht Top |
 Klick: grosses Bild |
Tut sie das nicht, braucht man den Schlackenhammer. Mit dem klöpfelt man leise auf der Schlacke rum, bis alles runter ist. Dabei immer, immer, immer Schutzbrille tragen. Diese Schlackenteile sind unerhört spitz und im ungünstigen Fall auch noch kurz unter rotglühend. In betörender Schönheit liegt jetzt das Ergebnis vor uns: die Schweißnaht (sollte die Schlacke ums Verrecken nicht runtergehen, hat man gravierendes falsch gemacht).
Da man dort, wo es nix mehr zu sagen gibt, schweigen soll, tun wir das auch und lassen das Laufbild sprechen. Die zu diesem Artikel gehörigen Filme sind in "DivX" gepackt. Dieser Video-Codec sollte in allen modernen Playern enthalten sein oder ist unter dem am Schluss genannten Adresse herunterzuladen.
In dem nebenstehenden Film ist die schulbuchartige Auftragsnaht gezeigt. Die Schlacke pellt sich traumhaft von der Naht, der Schweißer lächelt, die Werkstatt riecht nach Rosenwasser....abgesehen vom Bild lohnt sich auch der Dreh am Lautsprecherknopf, weil das Geräusch der abbrennenden Elektrode gut zu hören ist. SO muss Schweißen klingen.
Diese Schweißraupe oder Schweißnaht kann unterschiedlich breit sein und unterschiedlich tief in das Werkstück eingebrannt. Und unterschiedlich geschuppt. Faszinierend!
Jetzt ist die Zeit gekommen, mit anderen Einstellungen in der Stromstärke, mit verschiedenen Neigungen der Elektrode und unterschiedlichen Geschwindigkeiten in der Bewegung zu experimentieren.
|
|
|
4. Die Überlappnaht Top |
 Klick: grosses Bild
 Klick: grosses Bild
 Klick: grosses Bild
 Klick: grosses Bild |
Kann man eine saubere Raupe aufs Blech zaubern, ist der Rest (im Prinzip) nur noch Variation.
Die einfachste Abwandlung der simplen Auftragsschweißung ist eine Überlappnaht. Der Begriff ist nur auf den ersten Blick eindeutig. Da lappt ein Blech über das andere, wie bei Vatters Wurstbrot die Salami über den Knust. Genau an das Ende der einen Blechscheibe soll die Naht. Sozusagen in die Kehle, die zwischen Kante des einen und Oberfläche des anderen Bleches ist.
Kehle ist in diesem Zusammenhang nicht das, was man sich regelmäßig mit Eierlikör einölt, sondern eher im Sinn von "?da laufen zwei Flächen in einem Winkel zusammen und in der Schnittlinie liegt die Kehle" gemeint.
Die Überlappnaht ist also bei genauer Betrachtung gar keine, sondern eine Kehlnaht en miniature.
Die Besonderheit der Kehlnaht oder der Überlappnaht ist die Notwendigkeit, die Elektrode nicht nur in Fahrtrichtung zu neigen, sondern auch fast als Winkelhalbierende zu kippen.
Das wird auf dem nebenstehenden Bild deutlich. Neigt man zu wenig oder zu viel, legt man die Schweißnaht nur auf eines der beiden Bleche und nicht in die Kehle.
Die Überlappnaht ist schön im Film zu sehen.
|
|
|
5. Kehlnaht Top |
 Klick: grosses Bild
 Klick: grosses Bild
 Klick: grosses Bild
 Klick: grosses Bild |
Bei der (echten) Kehlnaht ist der richtige Winkel noch wichtiger als der Überlappnaht. Haut man da (und das geht leicht) um 10 oder 20 Grad daneben, pappt man ein Blech nur locker an das andere und der Großteil der Schweißnaht befindet sich nutzlos auf der gegenüberliegenden Seite.
An dem Musterstück kann man sehen, dass Blech nicht nur im üblichen Winkel von 90° verschweißt werden kann sondern auch unter 270°. Quasi auf der anderen Seite. Hier bildet sich auch eine Kehle (wenn auch nur klitzeklein), in die man aber gut und gerne ein Nähtchen legen kann. Hier muss man den Grad des Einbrandes gut im Gefühl haben, damit die Naht auf der ganzen Länge eine exakte Breite und Tiefe hat.
|
|
|
6. Tupf und nicht bzzzzz. Top |
 Klick: grosses Bild
 Klick: grosses Bild |
Das in diesem und den vergangenen Artikeln Besprochene ist Bodensatz und basaler Urschlamm. Und obwohl wir auf all das, was eigentlich interessant ist (Fall- Steig- und Überkopfnähte, andere Materialien) nicht eingehen können, hier noch mal ein Abriss über die gängigsten Fehler, die auch bei einfachen Übungen immer wieder auftauchen.
Tupf, tupf, tupf, bzzzzzz. Das ist, wie sich der Zündvorgang anhören soll. Manchmal hört man ein energisches tupf!, tupf!!, tupfff!!! und schließlich ein paar solide Flüche. Die Elektrode will nicht zünden, oder der Lichtbogen brennt instabil.
Ursache ist meistens eine zu niedrige Stromstärke (hochdrehen), ein zu schwächlicher Stromkreis (Netzleitung des Trafos ok?, Masseklemme mit gutem Kontakt?, etc.) oder eine feuchte Elektrode (wegwerfen und neu kaufen oder ab damit in den Backofen). Simpel auch die schlicht und einfach verdreckte (oder noch irgendwie beschichtete) Oberfläche des Werkstücks.
Die verdreckte oder ölige Oberfläche ist auch das, was oft für Schlackeneinschlüsse sorgt. Diese Einschlüsse bereiten dem Schweißfachingenieur graue Haare und kosten in der Nachbearbeitung viel Geld. Steht während solcher Nacharbeiten das AKW von um die Ecke still, wird ein Schlackeneinschluss sehr teuer und kommt meist nach dem Ultraschall oder Röntgen ans Licht. Steht derweil das AKW von um die Ecke still, wird so ein Einschluss sehr teuer. Dass dann gelegentlich erkleckliche Summen für die Retusche von Röntgenbildern statt in den Austausch der Nähte fließt, ist selbstverständlich ein Greuelmärchen.
Der Schlackeneinschluss degradiert nämlich die dollste Naht zum Ausschuss, weil an dieser Stelle schlicht nichts hält oder eine Leitung (im Notkühlkreislauf des Reaktors) schlicht undicht ist. Oder eine Sollbruchstelle schafft. Abhilfe: neu machen oder die Stelle aufwändig ausflexen und ein Stückchen Naht neu reinlegen.
Neu reinlegen oder anlegen auch dann, wenn die Elektrode alle ist. Bei längeren Nähten ist das unvermeidlich. Wenn man neu anlegt, zündet man die neue Elektrode immer auf dem Ende der alten. Die Naht wird an dieser Stelle etwas dicker, ist aber weiter einwandfrei. Alles andere produziert ein formschönes Loch. Diese Löcher oder auch die erwähnten Schlackeneinschlüsse treiben den Schrauber in Formen tiefen Wahnsinns, wenn es darum geht, Behälter zu Schweißen oder zu flicken. Genau hier sibbert nämlich im Zweifelsfall ein winziges, aber nicht zu übersehendes Rinnsal Diesel oder Wasser oder wasauchimmer heraus. Oder es zischt leise aber vernehmlich, wenn es sich um Druckluftanlagen handelt.
Richtig eklig und ein Fauxpas erster Güte ist, wenn die Schlacke beim Schweißen vor das Schweißbad läuft. Hat man das bemerkt, ist es meist zu spät. Vor der Elektrode baut sich eine unschöne Suppe aus Schmelze und Schlacke auf, die man nur noch unter Einsatz des Winkelschleifers entfernen kann. In aller Regel hat man dabei die Elektrode nicht genügend in Fahrtrichtung geneigt, also zu aufrecht gehalten.
|
|
|
7. Einstellungssache. Top |
 Klick: grosses Bild |
Bei der Einstellerei am Trafo kann man wenig verkehrt machen. Man kurbelt das Gerät so hin, dass der Lichtbogen sauber brennt (vielleicht wie auf dem Video) und zündet. Der Einbrand soll tief sein, aber keineswegs darf die Naht durchsacken. Grobe Faustregel: der Einbrand soll zu gleichen Teilen auf und unter der Werkstückoberfläche liegen. Ist der Einbrand tiefer und vielleicht auch noch ein dekorativer Rasen von Schweißspritzern um die Naht, hat man in aller Regel zu VIEL Strom eingestellt.
Willentlich zu WENIG Strom nimmt man, wenn man Panzert oder Auftragsnähte produziert. Hier ist der Effekt, dass die Naht übersteht, ja gewünscht - eine Verteilung von 2/3 auf und 1/3 im Werkstück in Ordnung.
Fazit aller Schweißerei auffem Paper/im Netz: ran ann´ Trafo, ausprobieren!
|
|
30.12.2003 | Christian |
Prima Artikel - vielen Dank dafür!!
Die Videos find ich besonders toll - ich kann dank dem Artikel tatsächlich etwas besser schweißen denk' ich (nur die Schlacke löst sich noch nicht so ganz von allein...)
Tolle Sache - mach weiter so!!!
|
|
09.02.2004 | karmannfreund |
Absolut spitze, mal in lockerer Form für einen "Selten-Schweißer" praxisnah rübergebracht. TOLL! |
|
25.02.2004 | Andreas |
Technisch fundierter Bericht, und unterhaltsam geschrieben! Saubere Arbeit! |
|
19.03.2004 | Alexander |
"...dass enorme Schmiergeldsummen von AKW-Betreibern an weniger bedenkliche Schweißfachleute fließen,..."
sollte vielleicht
"...dass enorme Schmiergeldsummen von AKW-Betreibern an NICHT weniger bedenkliche Schweißfachleute fließen,..."
lauten.
Was das Schweissen angeht, klasse, DANKE. In der Tat: 1a Tippfehler. Wurde geändert. Danke für den Hinweis! JEM |
|
12.04.2004 | RX-8 |
Toller Artikel, aber wo bekomme ich den Codec her?
Huch!, Link vergessen: den Codec bekommst Du bei http://www.divx.com. Bitte melden, wenns immer noch nicht klappt. Jens |
|
18.04.2004 | RX-8 |
Danke. Jetzt funktioniert alles. Tolle Lehrvorführung. Ich habe bislang das meiste durch Versuch und Irrtum selbst herausgefunden. Umso schöner ist es, die Sache nun erklärt und schulbuchmäßig vorgeführt zu bekommen. Kann mich an den Filmen garnicht satt sehen. |
|
05.10.2004 | Thomas |
Toller Artikel, aber bei mir geht das nicht so schön von der Hand wie auf den Videos.
Mich würde mal interessieren was da für ein Schweißgerät verwendet wurde. Schafft ihr das auch mit einem Baumarkt Trafo? DAS ist ein elektronisch geregeltes. Geht aber so auch mit nem einfachen Baumarktgerät. |
|
06.05.2005 | Walter |
toll! super informativ, kenne keine bessere Anleitung und dazu gibt es sogar noch Unterhaltung - danke für die guten Tipps |
|
31.05.2005 | Andy P. |
Hi Leute!
Echt gut dieser Artikel...genau das Richtige für den ambitionierten Hobbyschrauber, der mal das eine oder andere Eisentrumm selbst schweissen will/muss :-) |
|
21.06.2005 | shizo |
Toller Bericht !
Elektro-schweißgeräte haben aber Einstellmöglichkeiten !
Darüber hätte ich auch gerne was gelesen ! ! ! ! ! !
Ist das unwichtig.... Wir empfehlen Absatz 7. ;-) JEM |
|
14.08.2005 | Nico |
Hallo Jens, einen super 3-Teiler zum Schweißen hast du da verfasst. Ich hab mich gekringelt bei der Lektüre. Genau die richtige Mischung aus wissenswertem und Humor. In deinem Kommentar hast du Interesse an Schweiß-Literatur geäußert. Wenn das noch akut ist hätte ich einen Tipp: Titel : Der Schutzgasschweisser Teil 2: MIG/MAG-Schweißen Reihe: Die Schweißtechnische Praxis Band 12 Autoren : L. Baum, V. Fichter Verlag : DVS- Deutscher Verlag für Schweißtechnik ISBN: 3-871-55-517-7 Das ist zwar schon ein alter Schinken ( meine Auflage ist von ´86), aber sehr detailliert und dennoch verständlich geschrieben. Das Buch hat mir als ziemlicher Schweiß-Rookie sehr weitergeholfen. Gruss Nico |
|
15.09.2005 | Constantin |
DANKE !
Hat mir sehr geholfen...
jetzt wird die kleine Baumarkt-Kiste mal zur "selbstausbildung"
benutzt.
danach kommt mein Krümmerrohr |
|
17.11.2005 | kim |
hee elendig geil der artikel ich hab zwar alles schon probiert un rumexperimentiert aber sos chön hab ich des in noch keinem buch gfunde SUPER!!!! |
|
17.02.2006 | Fred |
Einfach Spitze, ich fragte mich bei meinen vergurkten Nähten schon lange was schief gelaufen war, hier bekommt man eine perfekte und unterhaltsame Antwort. |
|
25.02.2006 | S.Hessberger |
Hallo !
Ich bin auf diesen Artikel bei der Suche , E-Schweißen für Anfänger (Ich) gestossen,es hat richtig Spaß gemacht ihn zu lesen.Er ist wirklich locker geschrieben,und gelernt hab' ich auch noch was,echt klasse.
Gruß S.Hessberger |
|
17.04.2006 | Phil |
super tips, aber wie bekommt ihr so eine breite naht hin?
ich habe es mit einer 3,25er elektrode probiert aber die naht ist viel schmäler.
was muss man da einstellen? Mehr Strom. JEM |
|
30.04.2006 | JM |
Kann man nun ein eingeschaltetes E-Schweißgerät problemlos anfassen? Wegen Humanen Wiederstand und so.. Man kann. Diese Aussage setzt allerdings ein gesundes Herz und eine trockene Umgebung voraus. JEM |
|
23.09.2006 | Marco Brabandt |
Supi, habe wieder eine Menge dazu gelernt.
Besonders anschaulich sind Bilder und Filme die helfen, das Gesagte besser zu verstehen und visuell greifbar zu machen. |
|
20.10.2006 | Seppl |
Also der Artikel ist oberklasse für Leute die wenig Ahnung vom Stahlbraten haben wie ich. Also Nähte auf glattem Material funktioniert schon gang gut bei mir, aber Fugen geht garnicht.. naja morgen nochmal mit mehr Power probieren. Aber was für geile Elektroden benutzt du oder gibts nen Trick damit die Schlacke von Selbst runterblättert?
Stinknormale Elektroden. Sauberer Stahl. Richtige Einstellung. Nicht aufgeben! JEM |
|
23.11.2006 | Kremer, Peter |
toller artikel.
genau wie der erste teil.
aber: wo finde ich den zweiten teil?
danke+gruß
pkremer Hallo Peter! Der ist beim Umzug unserer Datenbank verloren gegangen, wird aber dieser Tage nachgepflegt. Wir bitten um Verzeihung und Geduld! JEM |
|
24.11.2006 | Kremer, Peter |
hallo,
alles klar, freu´ mich jetzt schon drauf.
will mir nämlich demnächst ein elektroschweissgerät kaufen (weiss nur noch nicht was für eines), nachdem ich dieser tage erst einen schweisskurs gemacht habe, der aber leider nicht viel gebracht hat.
gruß
peter k. |
|
11.12.2006 | Peter |
Erstmal muss ich sagen, das ich größten Respekt vor dem aufwendigen Artikel habe. Die videos sind wirklich Klasse. Wir haben mal versucht dünnes Rohr zu schweißen, aber ich glaub nen Gewinde drauf und teflonband wäre da besser gewesen. Nun weis ich was wir alles so falsch gemacht haben, nämlich fast alles. Leichte bräune an Regentag inklusive. Ich empfehle jedem ein der etwas mehr wie 5 Minuten schweißen will ein Schild zu benutzen und nicht nur die div. Brillen. Wenn Brille dann noch irgendwas um die Haut zu schützen :)
Gibt es einen Artikel zum Schutzgasschweißen ?
@Peter, warum dir der Kurs nichts gebracht? Ich überlege nämlich auch einen zu machen. Weis nur noch nicht wie, was wo. :)
In den Tiefen unserer Datenbank sollten sich eigentlich drei Artikel zum Thema Schutzgasschweissen finden... ,-) JEM |
|
11.12.2006 | kremer, peter |
@Peter, warum dir der Kurs nichts gebracht? Ich überlege nämlich auch einen zu machen. Weis nur noch nicht wie, was wo. :)
hier die antwort: habe den kurs bei einer gewerbeschule gemacht. waren alles leute, die schon ahung hatten und nur noch üben und ihre fähigkeiten vertiefen wollten. auf blutige anfänger, die auch von der erforderlichen "hardware" und deren handhabung keine ahnung haben, wurde nicht abgestellt, leider.
gruß
pk |
|
14.12.2006 | Stefan |
Was mich noch interessieren würde - warum bleibe ich mit der Elektrode immer kleben? Und für dünne Bleche ist diese Schweißart nicht zu empfehlen, oder? Also Karosseriearbeiten. Gibts da ne Faustformel nach der man sich richten kann... stärke des bleches = stärke der elektorde = amp?
Gruß Stefan Viele Fragen, eine Antwort: diesen Artikel nochmal aufmerksam durchlesen. Aber im Prinzip hast Du schon recht: für Karosseriearbeiten ist Elektrode eher ungeeignet. Grüße! JEM |
|
01.02.2007 |
Suuuper Artikel, echt hilfreich - danke |
|
18.04.2007 | Manfred |
Naja sehr ungenaue Angaben man sollte auch darauf achten was für elektrodentypen man nimmt, was man für Nähte machen möchte usw usw Im PRINZIP ja, ABER: das hier ist eine Anleitung für Anfänger. JEM |
|
05.05.2007 | holch |
hallo,
Jetzt mach ich unserem Werkstattmeister echt Konkurrenz.
Danke für die Lehrstunde. |
|
18.08.2007 | Micha |
Wirklich sehr gelungene und hilfreiche Anleitung! Dickes Lob an den Autor! Meine Schweißnähte kann ich jetzt, dank dieser Anleitung, auch als solche bezeichnen. |
|
30.08.2007 | Andreas |
Super! Spitze! Endlich mal ein Beitrag, der wirklich weiterbringt. Und unterhaltsam und flüssig zu lesen noch dazu. |
|
13.09.2007 | Fuchtler |
Hier wirst Du geholfen.. hab heut zum ersten mal mit so nen Bzzzzzzzzzz Ding rumgefuchtelt und nichts wollte gelingen.. aber dank dieses Super Artikels werd ich gleich morgen noch mal rumfuchtel und auf die schönsten Ergebnisse hoffen. Danke noch mal.. |
|
03.03.2008 | 111 |
Super erklärt, so kann jemand dernet kann sich gut was draus nehmen
|
|
10.03.2008 | gero |
super, danke! |
|
17.03.2008 | Crossi |
Super erklährt und ich habe viel dazugelernt. Danke |
|
07.06.2008 | Greaser |
Super Artikel! Hut ab, also Schweissen kann er!
Ich lerne eifrig dazu!
Schöne Grüße, Peter |
|
16.06.2008 | Moritz |
Sehr coole Anleitung! Aber bevor ich mit meinem eben ersteigerten Inverter loslegen kann, hätte ich noch zwei Fragen: Bei meinem Gerät kann man anscheinend den Elektrodenhalter (bzw. die Werkstückklemme) sowohl mit dem Plus- als auch mit dem Minuspol am Schweißgerät verbinden. In der Gebrauchsanweisung wird das sinnigerweiße als Positiv- und Negativverbindung bezeichnet. Was ist denn vorzuziehen?
Und die zweite Frage: Muss ich das Schweißgerät wirklich nochmal extra erden, oder ist das ein Add-on für Sicherheitsfreaks?
Vielen Dank schonmal für die Hilfe! Ich "brenn" schon drauf loszulegen...
Üblicherweise soll Minus am Elektrodenhalter liegen, plus am Werkstück. Das kann auch anders sein - und steht dann auf der Schachtel mit den Elektroden. Wenn Du Lust und Muße hast: beides ausprobieren. Achte dann auf Einbrand und Stabilität des Lichtbogens. Viel Erfolg! Jens |
|
04.08.2008 | Benny |
erst mal super artikel...
ich habe nur eine frage... alsmir das elektrodeschweißen gezeigt wurde,wurde mir gesagt dass ma die elktrode nicht aufs werkstück legen darf und mit etwas abstand führen muss. führst du die elktrode direkt am werkstück?
lg Der richtige Abstand, die richtige Geschwindigkeit: das ist die Übung! JEM |
|
20.08.2008 | jupp |
selten so jelacht |
|
05.09.2008 | SIMON |
kann nur sagen das ist idealwas du hiergeschrieben hast .
Bin zwar erst 22 aber habe auch eine menge erfahrung in sachen schweissen . Hatte ich das früher mal gelesen waere einiges leichter gewesen Danke |
|
08.10.2008 | Lehrling 01 |
Schönes Ding, die Anleitung!!
Bei mir klebt leider beim Anreißen die Elektrode gerne mal am Blech fest. Lichtbogen zündet kurz, geht weg, Elektrode klebt aufm Blech wie blöd und Ende Gelände. Was mache ich falsch?? Zu wenig Strom. Möglicherweise ist die Einstellung am Gerät ok, aber das Stromnetz in der Garage zu schwächlich. Testweise eine Kabellampe (Glühlampe) in eine benachbarte Steckdose stecken. Flackert die beim Schweißen über Gebühr: Zuleitung verbessern! Gutes Gelingen, JEM |
|
31.01.2009 | Heidegeist |
Klasse Artikel. Ich schweisse schon echt lange Schutzgas und hab auch nen Autogen-Grundschein, aber E-Schweissen fange ich gerade erst an. Da kommt mir solch ein feiner Artikel gerade recht. Leider leider funzen die Videos nicht mehr. Fehlermeldung: Können nicht gefunden werden....
Ist es möglich, diese Videos wieder zu aktivieren oder zugemailt zu beommen? (Nur zu selber ansehen!!!)
Oh, eigentlich sollte das gehen. Vielleicht noch mal mit rechtsklick-speichern probieren? Grüße, JEM |
|
13.03.2009 | Achim |
Super Anleitung, vielen Dank! |
|
04.05.2009 | Nappo |
Sehr schöne Anleitung und auch interresant geschrieben .
Musste haüfig Grinsen :)
Mal kucken wie ich mich schlage.
was noch interresant wär , wär eine Anleitung wie man Rohre schweißt ..
danke :) |
|
09.05.2009 | qlimaX |
Schöne Anleitung ! vielen Dank
schweiß jetzt seit ein par Tagen und finde es klappt schon ganz gut bei mir *selbstlob* :-D
hab noch probleme bei Kehlnaten .. aber die hier beschriebenden und denke da muss ich einfach noch viel üben .
|
|
18.06.2009 | Monk |
Genial !!! |
|
24.08.2009 | Werner65 |
Einfach toll! Bei dieser Anleitung stolpert man nicht über Fachausdrücke, die nur der Autor oder wenige Experten verstehen. Meine zukünftigen Materialverbindungen werden durch diese Anleitung bestimmt von der Note 4- auf 3 klettern. |
|
04.12.2009 | JJ |
Super Grundkurs, ich selbst bin gelernter Industriemechaniker und hatte so meine Schweißkurse aber leider nicht mit der Elektrode.
Mit deinem Crashkurs der unter anderem sehr schön und interessant geschrieben ist, konnte ich meine Kenntnisse gleich mal erweitern und gehe so nicht ganz als dummchen ran ;)
Gute Arbeit! |
|
12.05.2010 | Zwalle |
Ein Beitrag der Spitzenklasse! Sehr informativ und klar, hervorragende Fotos und gute Videos! Und nicht zuletzt: eine wirklich lockere Schreibe.
Vielen Dank für die Mühe, die Du Dir gemacht hast!
Ganz dickes Lob!!! (Erröt) Danke! JEM |
|
10.06.2010 | khan cross |
schöner artikel. allerdings denke ich das leute die proleme mit schweissen haben daraus nix lernen.
man sollte darauf eingehen wie man es nicht machen sollte. zB bei mir, zZ bin ich daran 40x30x2 and 40x30x2 ranzuschweissen. die naht die beide rohre übelappend zusammenhaelt haelt sich in grenzen, klappt manchmal ganz gut. allerdings die naht die direkt in der ecke sitzt ist grausam, da haelt nur die schlacke. sieht auch extremst übel aus denn mal ist dort ein schweissklecks und mal dort, nichts durchgehendes. wenn ich die schlacke weghaue und nochmal drüberschweisse tut sich auch nichts.
ich arbeite mit 2,5mm elektroden bei ca. 60 ampere. bei mehr ampere bekomme ich zu schnell löcher ins material. |
|
08.07.2010 | Jan |
Geniale Seite. Habe wirklich einiges von euch gelernt. Fachlich und trotzdem angenehm zu lesen, wunderbar!
|
|
30.08.2010 | Teddu |
BItte weiter so. Tolle beiträge. spannend zu lesen ! |
|
30.08.2010 | Bob |
Hallo,
ein wirklich sehr ausführlicher und informativer Artikel (alle drei Teile!). Ich bin selber absolute Anfänger, was Schweißen an geht, aber nicht was Handwerkliches Geschick an geht.
Leider habe ich trotz allem das Problem, dass mir beim Schweißen die Elektrode immer hängen (kleben) bleibt.
Hat jemand einen kleinen Tipp, was ich evtl. falsch mache? Ändern des Stroms habe ich auch schon probiert, aber ohne Erfolg. Es zündet einfach nicht...
Mehr Strom. Wenn das nicht reicht, können die Elektroden nass sein. Oder die Spannung für Deinen Trafo bricht zusammen (zweite Person messen lassen). JEM |
|
24.09.2010 | Norbert |
Hallo und vielen Dank, deine Erklärung zum Schweissen ist sehr verständlich geschrieben und es bedarf auch keine weiteren Erläuterungen. So eine unkomplizierte und einfache Anletung habe ich schon immer gesucht und hier gefunden,
Vielen Dank dafür an die "autoschrauber. de" bzw. Verfasser Gerne! JEM |
|
01.11.2010 | Markus Göbel |
Hallo!
Erst mal Danke für den tollen Bericht! Elektroschweißen lustig erklärt. Besser wie jeder Volksschulkurs!
Tja, besitze auch noch vom meinem Dad ein altes Schweißgeät, welches von mir als gelernter Schreiner zwecks Grillbau in Betrieb genommen werden soll. Mal sehen, ob´s klappt! :-) |
|
03.04.2011 | zelmer |
absolut genial geschrieben, brauche jetzt nur noch bis montag warten und dann auf in die schrottkiste :-) |
|
14.05.2011 | Marcus Schäfer |
Ein selten guter, verständlicher Artikel mit der richtigen Mischung aus Spass und Ernst.
Vielen Dank dafür! |
|
|