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Was kann der Winkelschleifer? |
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1. Der Winkelschleifer - die Flex? Top |
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Winkelschleifer heißen Winkelschleifer, weil der Motor die Bewegung der Schleifspindel im 90°-Winkel zur Bewegung der Motorwelle steht. Das hat im Gegensatz zum Geradschleifer, bei dem die Motorwelle einfach nur verlängert oben aus dem Gerät rauskuckt, den Vorteil, dass man Flächen schleifen kann, ohne sich die Arme zu verrenken. Auf dem unteren Bild ist auch ein Zwitter zu sehen - ein einfacher Schleifer. Mit diesem Teil kann man Flächen schleifen, weil der Motor schon in der richtigen Position ist. Das Ding dreht ziemlich langsam und ist sauschwer. Trennen kann man damit nicht, weil man (wegen des fetten Motors) nur in der Horizontalen arbeiten kann.
Ein echter Winkelschleifer besteht also aus Elektromotor und einem Winkelgetriebekopf, in den die Motorwelle reingeht und in dem die Schleifspindel doppelt gelagert ist. In diesem Getriebekopf wird die Motordrehzahl meist noch reduziert.
Die Motoren sind in aller Regel Universalmotoren mit 220Volt, 50 Hertz und einer konstanten Drehzahl. Es gibt allerdings auch (teure) Geräte mit Drehzahlelektronik. Da kann man die Drehzahl stufenlos einstellen - sehr fein, wenn man mit einem Gerät je nach Anwendung mal sachte, mal grimmig arbeiten will.
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2. Klein und groß Top |
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So wie es kleine und große Schraubenzieher gibt, hat auch der freundliche Werkzeughändler von um die Ecke wenigstens zwei verschiedene Größen Winkelschleifer im Schaufenster. Die Teile unterscheiden sich nämlich hinsichtlich Leistung, Verarbeitung, Ausstattung und Scheibendurchmesser.
Fangen wir mit der Leistung an. Was dem Amischlittenfahrer sein "Hubraum ist nur durch Hubraum, nix als Hubraum zu ersetzen" ist dem Winkelschleiferbesitzer das "Leistung ist nur Leistung zu ersetzen". Eine schlichte Wahrheit, die man so hinnehmen muss.
Einfache Geräte fangen mit Leistungen von 500 Watt an. Dabei ist das die aufgenommene Leistung, also nicht mal das, was vorne an der Schleifspindel ankommt. Diese Winkelschleifer haben meist einen Schleifscheibendurchmesser von 115mm. Das ist der kleinste gängige Schleifscheibendurchmesser. Ist man mit 500 Watt bei 115mm schon ziemlich untermotorisiert, sind diese 500 Watt bei der nächstgrößeren Schleifscheibe, der 125er, schlicht zu wenig.
Ein Winkelschleifer mit 125mm Scheibendurchmesser sollte wenigsten 700 Watt haben. Besser mehr. In den größeren Klassen 180mm und 230mm kann man nie genug Leistung haben. Bolidöse Geräte haben bei einem Scheibendurchmesser von 230mm eine Leistung von 2500 Watt; das reicht hin.
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3. Die Leistung Top |
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Auf dem Typenschild der Maschine ist der ganze Sums verewigt. Das abgebildete Typenschild gehört zu dem Bosch-Schleifer unten im Bild. Das Ding ist mit einer Netzspannung von 265 Volt und der Frequenz von 200Hz (durch die man den Motor kleiner bauen kann und sehr wirksam dem Diebstahl durch Werksangehörige vorbeugt) eine echte Rarität.
Ein moderner Winkelschleifer der 125mm-Klasse hat eine Leistungsaufnahme zwischen 700 und 1400 Watt. Während man einen 700Watt-Schleifer mit montierter Trennscheibe an einem Metallklotz noch locker auf Null bremst, ist ein Schleifer mit 1400 Watt sehr biestig und kaum zu bremsen. Wenn man viel Trennarbeiten hat, ein echtes Plus. Braucht man das Ding aber vorwiegend zum Beschleifen von Softspachtel in der Lackierbude, reicht die kleine Leistung meistens aus.
Mit der Leistung steigt nämlich auch das Gewicht. Ein kleiner Winkelschleifer mit 500 Watt wiegt kaum drei Pfund, wohingegen die 2000 Watt-Brumme von Flex bald 6 Kilo wiegt. Hat man als untrainierter Mitteleuropäer zehn Minuten mit so einem Klotz rumgeschruppt, kann man vor lauter Erschöpfungszittern nicht mal mehr die Kippe zum Mund führen, geschweige denn sauber anzünden.
Für nahezu jede Leistungsklasse empfehlen sich Maschinen mit Sanftanlauf. Das elektronisch gesteuerte, langsame Hochfahren des Motors verhindert bei großen Maschinen den herben Drehmomentbums im Handgelenk und vor allem den Knick im Stromnetz. Hat man eine 2000 Watt-Maschine mit nagelneuer, dicker 230er Schruppscheibe bestückt, braucht es ein oder zwei Sekunden, die ganze Fuhre auf Touren zu bringen. Normalen Lichtnetzautomaten ist ein solcher Anlaufstrom zu lange und zu viel. Wenn man Pech hat, steht man mit einer solch wunderbaren Maschine da und kriegt sie ums Verrecken nicht in Gang, weil ständig die Sicherung rausfliegt. Die Elektronik ist in dem Fall ein Segen.
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4. Das muss dran sein. Top |
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Bevor man also in den Winkelschleiferladen tappt, sollte man sich überlegen, wofür man das Gerät braucht. Die nächste Überlegung geht dann: wie häufig braucht man das Ding?
Davon ist nämlich, so man nur über begrenzte finanzielle Mittel verfügt, abhängig, welche Verarbeitung und Ausstattung man fürs Geld bekommt.
Kleine, tatsächlich funktionstüchtige Winkelschleifer mit Minimalausstattung werden mitunter in Chinaplunderläden für 20 Mark verramscht. Obwohl dieser Preis nicht mal für die Kugellager einer deutschen Maschine reicht, kann man mit diesen Dingern arbeiten. Viele Montagefirmen schicken ihre Monteure auf größere Baustellen wegen Diebstahlgefahr nur mit solchem Gerät, weil der Verlust von wertvollem 400Marks-Schleifern durch 20 (!) solcher Billigmaschinen locker wettgemacht wird. In der heimischen Werkstatt kann man mit einer echten Flex, einer blauen Bosch, einer Metabo einer Fein oder Makita lebenslang glücklich werden, muss aber tief in die Tasche greifen. Gebrauchte Marken-Maschinen sind meist ziemlich günstig, jedoch oft abgefetzt.
Zu einem brauchbaren Winkelschleifer gehören wenigstens ein paar der folgenden Dinge: ein Handgriff. Der ist für die zweite Patschehand da. Die erste, bei Rechtshändern meist rechte, hat man am Gerät. Mit der linken hält man diesen zweiten Handgriff und dirigiert die Maschine. Merkwürdigerweise werden kleine Winkelschleifer häufig noch als "Einhandwinkelschleifer" feilgeboten. Einen laufenden Winkelschleifer mit nur einer Hand zu halten ist mordsgefährlich und erfüllt in jedem Fall den Straftatbestand angewandter Hirnlosigkeit. Ein Handgriff, möglichst zum Umstecken von links auf rechts, ist also Pflicht.
Ebenso lebensnotwendig Detail ist der Netzschalter. Der kann als Schiebeschalter, Kippschalter oder Schaltring ausgeführt sein. Wichtig ist, dass man in jeder Lebenslage an das Ding rankommt. Noch wichtiger ist, dass dieser Schalter bei Netzausfall von selbst auf Null schaltet. Falls nämlich während der lustigen Schleiferei jemand noch Heizstrahler, Wasserkocher und Kompressor einschaltet und die Sicherung flitzt, legt man die Flex allermeist entnervt auf die Seite und wankt missmutig zum Sicherungskasten. In dem Moment, wo man am Sicherungskasten die Porzellankrone in die Fassung dreht, geht am verlassenen Arbeitsplatz ohne den selbstabschaltenden Netzschalter das Flexrennen los. Eine große, führerlose Maschine reißt durchaus Aufputzdosen von der Wand. Dieser Schalter muss dran und in Ordnung sein.
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5. Die Sicherheit Top |
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Weiteres, unabdingbares Utensil am Winkelschleifer ist die Schutzhaube. Dieses simple Blechteil wird meist mit einer Klemmschelle an einem Kragen des Winkelgetriebes festgeschraubt. Das Ding schützt vor tangential wegfliegenden Funken, zerplatzenden Scheiben und davor, mit dem Handrücken versehentlich in die laufende Scheibe zu geraten. Ohne diese Haube zu Trennen oder zu Schruppen, ist schlicht bescheuert. Bei der Arbeit mit dem Schleifteller mag das Risiko von ins Auge springenden Scheibenfragmenten oder zertrennten Sehnen am Handrücken nicht so groß sein, die Haube ist u.U. verzichtbar.
Absolut und unter keinen Umständen verzichtbar ist die schnöde Schutzbrille. Wer schon mal jammernd und verheult im Wartezimmer des Augenarztes saß, weiß das. Das Tragen von Gehörschutz bei Maschineneinsatz ist Geschmackssache, aber angeraten. Das vom stolzen, alten Schlosser, für den die Mickymaus Faxenkram ist, gehörte Frequenzband schrumpft im Laufe eines Arbeitslebens meistens auf die Bandbreite einer mittelmäßigen Feldtelefonverbindung zusammen. Tja.
Bei aller Schleifarbeit sollte man darauf achten, wohin die lustig wippernde Funkengarbe stiebt. Man kann nicht nur seine eigene Garderobe damit in Brand setzen, sondern auch durchaus ganze Gebäudeteile in Schutt und Asche legen, wenn die Funken auf brennbares fliegen. Starterbatterien zerreisst es zudem vor Freude, wenn sie mit einem warmen Goldregen eingedeckt werden - obacht! |
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6. Scheibenwechsel Top |
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Hat man nur einen Winkelschleifer zur Verfügung und arbeitet mit Schleif-, Schrupp- und Trennscheibe abwechselnd, muss man ständig die Scheibe wechseln. Die klassische Befestigungsmethode, mit der das Schleifmittel auf die Spindel geschraubt wird, ist die Lochmutter. Für diese Mutter gibt es entweder einen simplen Blechschlüssel, der als Dreingabe mit im Karton liegt oder man nimmt einen verstellbaren Lochschlüssel. Geschmackssache.
Um die Spindel zu arretieren, muss man bei den einfachen Geräten meist mit einem Blechschlüsselchen einen Zweikant auf der Schleifspindel fassen. Erst dann kann man die Lochmutter festziehen. Die Aufnahmebohrung aller Schleifmittel (und der Bund der Lochmutter) sind mit einem Durchmesser von 22,2 mm genormt. Das gilt für alle Scheibendurchmesser von 115-230mm. Logisch, dass der Bund, mit dem man die Scheibe auf der Spindel zentriert, in diese Bohrung greifen muss.
Hat man binnen einer Stunde fünfmal die Scheibe gewechselt, hat man das ewige Rein-raus-Spiel mit den Schlüsseln, die natürlich auf der Werkbank und nicht am Auto liegen, satt. Für jeden Scheibenwechsel Stecker ziehen, zur Werkbank eiern, Schlüsselgefummel, wieder zum Auto, Stecker rein, weitermachen. Ein echter Fortschritt, wenn die Maschine dann eine Spindelarretierung hat. Das ist meist ein unscheinbarer Knopf, der irgendwo am Winkelgetriebe einen Stift in den Zahnkranz des Getriebes schiebt und die Spindel festhält. Man braucht dann lediglich einen Schlüssel und die jeweils andere Scheibe in der Tasche zu haben. Den Netzstecker sollte man allerdings in jedem Fall ziehen. Als Zubehör werden auch Spindelmuttern mit eingebauter Ratsche angeboten, die man von Hand festziehen und lösen kann. Das ist zwar teuer, erleichtert die Arbeit aber nochmals.
Weiterhin hat eine gute Maschine ein schönes Gummikabel. Billige Netzkabel sind meist zu kurz (so dass man von der Steckdose immer eine Verlängerung braucht) und mit PVC ummantelt. Diese billigen Plastikkabel sind bei Kälte und zunehmendem Alter furchtbar störrisch und nerven. Gute Kabel sind einen Tick zu lang und gummiummantelt. Die Netzkabel sollte man ständig auf Beschädigungen untersuchen - man haut bei rauer Arbeit ziemlich leicht Ritzer in die Strippe.
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7. Die Scheiben Top |
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Man kann mit einem Winkelschleifer allerhand anfangen. Zu allererst kann man mit dem Ding trennen. Auf dem Foto ist ein meisterliches Gartentor abgebildet. Das ist, o Zettelwirtschaft und Zahlendreher, um ein paar Zentimeter zu lang geraten. Die Lösung des Problems liegt auf der Hand und ist mit dem besprochen Spezialwerkzeug zu leisten: die überflüssigen Zentimeter werden rausgetrennt, das Tor hinterher wieder zusammengebraten.
Trennscheiben und Schruppscheiben für den Winkelschleifereinsatz bestehen aus elastisch gebundenen Schleifkörpern. Diese Scheiben sind für eine bestimmte Drehzahl zugelassen, die keinesfalls überschritten werden sollte. Typenschild lesen! Trennscheiben gibt es gekröpft oder flach, wie hier im Bild. Auf der Scheibe steht auch, für welches Material sie gemacht ist. Normale Scheiben sind hart gebunden und haben eine mittlere Standzeit für schnöden Stahl. Es gibt Scheiben mit Zirkonkorund für sehr hartes Zeug (sehr teuer) und lange Standzeit sowie Scheiben für weiches Material. Diese Scheiben für Leicht- und Buntmetall schmieren nicht so schnell zu wie normale Scheiben.
Hat man mit Edelstahl zu tun und ist darauf erpicht, dass das Zeug auch nach der Bearbeitung nicht rostet, muss man unbedingt eisenfreie Scheiben verwenden, weil schon Spuren von Eisen (auch von einer vorhergehenden Schleiforgie auf Eisen) das teure VA-Treppengeländer zum Rosten bringen.
Des Meisters Gartentor ist ein einfacher Fall: Karo-einfach-Scheibe drauf und los. Damit das Werkstück nicht schwingt, flattert und Kinken in die Scheibe haut, muss man es festspannen. Mit solchen Schwingungen oder einer verkanteten Maschine kann man ganz erkleckliche Stücke aus einer Trennscheibe rausbrechen. Solche Scheiben wegwerfen - die Gefahr, dass einem so ein Ding komplett zerbröselt, ist nicht klein.
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8. Schruppen Top |
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Die Trennscheibe heißt Trennscheibe, weil man damit trennt. Für ignorante Zeitgenossen steht meist extra das Sprüchlein "nicht zum Seitenschleifen" auf der Trennscheibe. Man kann mit Schruppen oder Seitenschleifen eine Trennscheibe nämlich ziemlich dünn kriegen. Schlussendlich fliegen dann kleine, bindungslose Brösel durch die Bude. Schruppscheiben sind deutlich dicker und eben auch zum Seitenschleifen geeignet. Hier wird eine olle E-Schweißnaht geputzt. Mit einer Schruppscheibe kann man aber auch Schraubenköpfe oder Blindnieten runtermachen. Der Phantasie und der Anwendung ist im Gegensatz zur Trennscheibe keine Grenze gesetzt. Außer die der Motorleistung natürlich.
Beim Trennen und Schruppen entsteht eine unerhörte Menge Wärme. Damit sich das ein wenig verteilt und damit man keine Macken in das Werkstück schleift, sollte man den Schleifer, wenn er im Eingriff ist, immer in Bewegung halten. Ausserdem möchte man ja sehen, wo man schleift.
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9. Schleifteller Top |
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Will man ein misslungenes Füllspachtelkunstwerk pulverisieren, alte Farbe runterholzen oder die Schweißnaht fein verputzen, bieten sich unter anderem Schleifteller an. Auf diese flexiblen Dinger kann man Schleifscheiben in Körnungen von P40 bis P120 montieren. Dazu braucht man dann eine spezielle Lochmutter, damit das Papier bündig auf der Telleroberfläche liegt. Außerdem muss vorher der Distanzring von der Werkzeugspindel runter.
Es gibt auch Scheiben mit Klettverschluss. Der Papierwechsel geht dann schneller, das Papier ist aber teurer.
Um groben Rost vom maroden Unterboden zu bürsten, gibt es Zopfbürsten mit Drahtbürstencharakter, für den Fliesenleger gibt es Diamantscheiben, für den Mauermann Steinscheiben, um Ziegel zu zersägen.
Schlussendlich gibt es von Stihl noch eine Zweitakt-Motorflex, das Teil hat langspielplattengroße Scheiben, ordentlich Leistung und macht höllisch Radau. Der bekannteste Benutzer und langjährige Zellengenosse von Nestor Kaleschke hieß "Herrmann der Säger" und hat in den 90ern etliche Bundesbahnverbindungen um ein paar Meter kürzer gemacht.
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19.01.2003 | Horst Breitzke |
Sämtliche Artikel von JEM können selbst einen alten Schrauber regelrecht begeistern:
Klares, gutes Deutsch. Dabei locker, humorvoll und verständlich. Gute Bilder, die das Verständnis weiter förden.Der Autor sollte seine Begabung nutzen und ein Buch für "Schrauber" schreiben
-:Danke, Horst! Mir geht das Herz auf. Dieser Sonntag ist gerettet. Jens
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09.09.2003 | Matthias aus Michelbach |
Betr. Testbericht Flex
Habe beim Aldi die 2-kW-Flex gekauft und seither ca 200 m Ziegel und 10 m Beton mit der Aldi-Diamantscheibe ca 6 cm tief getrennt. Läuft ohne Beanstandung, Scheibe auch noch i.O. Hat Nettigkeiten wie: doppelte Einschaltsicherung, Spindelarretierung, Ersatzkohlen, elektronischer Anlauf.
30 EUR. Nicht zu verachten.
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04.03.2004 | Michael |
Super Bericht,
Saubere recherche gute Aufmachung.
An alle Chinakäufer noch folgender Hinweis:
Umweltgerechte Altgeräteentsorgung und Service ist nur bei Markengeräten zu haben. |
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04.11.2004 | Matze |
Muß Matthias Recht geben ,hab vor 10 Jahren meine erste Flex im Aldi gekauft zu beginn meiner KTZ-Lehre und sie läuft immer noch wie am Ersten Tag |
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30.11.2004 | Fotoma |
JEM hat 'mal wieder einen ultimativen Artikel geschrieben! Es gibt kaum 'was hinzuzufügen. Ich versuche es trotzdem. Zu unterstreichen ist jedenfalls, dass ein Gehörschutz unabdingbar ist! Wie beim Bild bei Kap. 5 erkennbar, sollte es sich hier um ein absolutes Profiteil handeln, ich sehe da "Peltor Maximum", dunkelgrün, habe ich auch, top, 24 (ja!), oder wollt Ihr mit Euren Enkeln nur noch schreien? Dann hat JEM aus seiner Professionalität heraus aus meiner Laiensicht die Gefahr der "Flexen" etwas schwach betont: Das sind teilweise hochpotente Maschinen, mit denen man innert 3 Sekunden locker ein Bein abtrennen kann. Die Dinger haben z.T. 2 kW, also etwa 3 PS, damit kann man auch Moped fahren. Aber auch endlich: Winkelschleifer sind "geile" Geräte und ich habe auch ein paar! Für "immer parat" habe ich das aktuelle Biligteil vom Aldi, 115mm-Scheiben (oder was spricht JEM?), die schmeise ich jeweils weg. Dann noch eine 160er-AtlasCopko mit 2 kW: Ideal zum Trennen und Bearbeiten von Eisen. Sowie mit Gummiteller und 60er-Papier zum Zaunabschleifen (geht ratzfatz). Und dann noch eine Atlascopko 230, 2 kW. Zum Betontrennen. Die Atlasmaschien haben (unterschiedlich!!!): 350, 150 Mark gekostet. Und haben elektronischen Sanftanlauf, das ist supergut aber nicht billig. Wer das nicht hat: Kabeltrommel zwischenschalten! Heißt auf Deutsch: 50m Kabel auf Metall(!!!)trommel dazwischen hängen, Induktion regelt Stromfluss! Und zum Schluss gibt es auch noch einen miesen Trick zur "Wasserkühlung"; diesen jedoch nur auf Mailanfrage für Kumpels mit erwachsenen Kindern. Fotoma |
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01.08.2005 | Peer Heineken |
Danke, bin gerade dabei meine Bastelequipment aufzustocken. Dabei hilft mir diese "Kaufberatung" sehr |
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07.09.2005 | Wolf-Dietmar |
Vielleicht hat der Author auch noch Zeit und Lust sich dem Thema : Wie mache ich aus einer ALDI / China Flex ein Autopoliergerät,zu widmen ? (Ohne Quatsch) Hätte! Gerne! Aber wenn Du Lust hast: bitte&gerne! Der große Unterschied liegt nämlich im Getriebe; Mit einer 2kW-Flex brennst Du Dir in Sekundenbruchteilen Löcher ins Dach - die Drehzahl ist zu hoch. Hast Du ne andere Idee? JEM |
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27.12.2005 | Joachim |
Einen Hinweis auf Fächerscheiben habe ich in dem sehr lesbar geschriebenen Artikel vermisst. Zur Illustration (Nicht zur Werbung!):
http://www.fischer-werkzeuge.de/product_info.php?products_id=68
Längere Standzeit als normales Schleifpapier, bei gleicher Körnung feinere Oberfläche, aber auch höhere Abtragsleistung - also aufpassen, sonst ist das Blech durch... |
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04.03.2006 | Jörg Reymann |
Hallo, JEM !
Schöne Beschreibung, auch für mich als Schlosser.
Kleiner Tipp zu den Chinawinkelschleifern:
Das Fett im Winkelgetriebe ist absolut minderwertig.
Kopf abschrauben, Chinafett rauskratzen oder rauswaschen
und z.B. mit Molicote oder anderem hochwertigem Fett auffüllen.
Die Maschine hält jetzt nicht nur länger, sie ist auch leiser!
Meine Nonameflex hat sich so schon 5 Jahre neben meiner Fein und Metabo behaupten können.
das Handling läßt sich natürlich nicht vergleichen aber man muß
nicht andauernd unterm Auto liegend die Scheiben wechseln.
Wer etwas mehr Luxus braucht, baut sich noch ein neues(längeres)
Netzkabel an die Billigflex, dann hat man auch einen weiteren
Einsatzradius als 2 Meter von der Steckdose.
"Fein" Geräte übrigens haben mindestens 5 Meter bestes Silikonkabel dran.
Beste Schraubergrüße, Jörg
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16.08.2006 | gerhard sangel -> www.gerry-sangel.ch |
ICH DANKE DIR FÜR DEN AUSFÜHRLICHEN BEITRAG. AUCH ALTEN "BASTLERN" WIE MIR HAT ER NOCH EIN PAAR GUTE, NEUE HINWEISE GEGEBEN.
BESONDERES L O B FÜR DEINE BERÜCKSICHTIGUNG ALLER SICHERHEITS-HINWEISE ! ! ! - DIESE WINKELSCHLEIFER SIND NICHT NUR MORDSWERKZEUGE SONDERN IM WAHRSTEN SINNE DES WORTES AUCH M O R D S - WERKZEUGE ( DA KANN MAN KALTEN A...ES DIE SCHWIEGERMUTTER MIT ZERLEGEN ) :)
gerry |
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25.08.2006 | Grillmeister |
Super Artikel hier auf der Seite, vor Allem für Bastler, die manche Dinge ohne eine abgteschlossene Lehre einfach mal ausprobieren wollen!
Irgendjemand wollte wissen, wie man die Drehzahl regeln kann:
Für meine Zwecke hab ich mir einen alten 3KW DDR Regeltrafo besorgt. Der regelt die Spannung unkompliziert von 0-250V mit einer Effizienz von 95%. Funktioniert für ALLE geräte, die mit Netzstrom funktionieren. Als Strombegrenzung kann man übrigens einen simplen Wasserkocher nehmen. Wer dazu näheres wissen will kann mich ja per mail kontaktieren. |
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30.08.2006 | Fred |
Ich habe heute scho mehrmals herzlich gelacht. Goile schreibweise, einer der besten Seiten die ich je im Internet gefunden habe!!!!
Gruß Fred |
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27.02.2007 | Cabohne |
Super Artikel! Ich lese mich schon seit Stunden durch die Seite, habe mich super amüsiert und vieles gelernt.
Vielleicht noch 2 kleine Anmerkungen. Zum Entrosten und Entlacken an Karossen sind Negerkekse sehr zum Empfehlen. Im Gegensatz zu den Schleifscheiben, tragen die nämlich kein Metall ab. So lässt sich schnell kiloweise Lack und Spachtel entfernen ohne die Gefahr Dellen ins Blech zu schleifen. Bei Geräten mit Feststellknopf kann man die Scheiben übrigens auch ohne Werkzeug wechseln. Allerdings sollte man das nur bei ausgestecktem Gerät machen. Als erstes also Stecker aus der Dose. Dann legt man das Gerät in die linke Hand. ...und zwar so, dass man mit einem Finger auf´s Knöpfchen drücken kann und man gleichzeitig die Lochmutter sieht. Dann legt man den Handballen der rechten Hand auf die Mutter und greift mit den Fingern um die Scheibe. Dann ein kräftiger Ruck nach links und die Mutter ist offen. Dazu sollte man allerdings vernünftige Lederhandschuhe tragen. Der Zusammenbau mit der neuen Scheibe läuft (wer hätte das gedacht?) genau anders rum. Man braucht sich auch keine Sorgen machen, dass die Kraft in der Hand nich ausreicht um die Mutter vernünftig an zu ziehen. Das erledigt die Flex beim Laufen von ganz alleine. |
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24.09.2007 | claus |
also, mein bruder und ich hattena uch schon allerhand 20 marks maschinen, keine hat länger als 2 woc hen gehalten, dagegen unsere flex und maki4a sachen schon lange....
bin elektromaschinenbauer, daher kann ich gut beurteilen, was da an minderwertigen teieln verbaut werden.
mfg , sonst ist echt ne super seite |
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24.10.2008 | Martin |
Danke!!! |
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04.10.2009 | Mike |
Sehr schön erklärt! :-) |
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09.04.2010 | Der Schleifonkel |
Sehr schöner Artikel, geht runter wie Butter :)
Allerdings sollten meiner Meinung nach noch die sehr brauchbaren Reinigungsscheiben Erwähnung finden. Gibts z.B. von 3M (Siliziumkarbonatgemisch - sieht aus wie Gummi, ist aber deutlich härter) mit denen man nahezu alles problemlos entlacken/entrosten kann ohne das Metall zu schädigen. Tolle Dinger!
Ich habe auch lange einen brauchbaren Winkelschleifer der mittleren Preisklasse gesucht, da ich auch keine 200 Euro für ne Flex ausgeben wollte, ebenso mir die China-Dinger für 20 Euro zu gruselig sind (speziell seitdem meinem Schrauberkollegen einer abgefackelt ist).
Am Ende habe ich mir einen von Hitachi gekauft für 90 Euro. Der hat zwar "nur" 700 Watt, trotzdem hat der aber mehr Dampf als der 950 Watt-Billig-Schleifer, da die 700 Watt nicht einfach nur verbraten werden, sondern offensichtlich auch vorne am Schleifteller ankommen... :P |
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