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Reparaturanleitung Trommelbremse Golf 2 |
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1. Trommelbremse Top |
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Die Wolfsburger Trommelbremse ist ein Stück klassischer Maschinenbau. Sauber konstruiert und selbstnachstellend, müsste man sich um das Teil nur dann kümmern, wenn die Beläge runtergefahren sind. Meist muss man das Ding aber aufmachen, weil der Radbremszylinder das Wasser nicht mehr halten kann.
Das Bremsöl verteilt sich dann Droppje vor Droppje in der Bremstrommel und macht die Beläge unbrauchbar. Die Bremswirkung ist dann ungefähr so, als ob man bei Tempo 120 ein Papiertaschentuch aus dem Seitenfenster hält.
Man erkennt einen kaputten Radbremszylinder von hinten: die Bremsankerplatte (das ist die Platte, an die der Zylinder geschraubt ist) ist unten deutlich feucht/dunkel. Außerdem zieht die Handbremse nicht mehr oder nur einseitig.
Alle Bremsenarbeiten sollte man unbedingt auf beiden Seiten durchführen - die Bremswirkung ist sonst nur selten gleichmäßig.
Zum Überholen der Bremse braucht man also ein paar Bremsbeläge hinten und, um den Verdruss auf der anderen Seite nicht nächstes Jahr wieder zu haben, zwei Radbremszylinder. Gebrauchtteile lohnen beim besten Willen nicht und im Zubehörhandel kosten die Teile zusammen kaum 100 Euro. Wenn man gerade beim Dealer ist, auch an ein paar neue Splinte für die Radlagersicherung denken.
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2. Wagen hoch - Kappe ab Top |
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Gang einlegen, Radmuttern lösen und den Wagen aufbocken. Wagen gut unterklotzen.
Rad abschrauben und die Kappe des Radlagers mit einer Wasserpumpenzange abhebeln.
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3. Trommel runternehmen Top |
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Die Radlagerung besteht aus zwei gegeneinander verspannten Kegelrollenlagern. Das äußere muss man abbauen, um die Trommel runterziehen zu können. Dazu den Splint rausoperieren und das Sicherungsblech des Splints abnehmen.
Jetzt die Spannmutter abschrauben und mit der darunterliegenden Scheibe sicher weglegen.
Das äußere Kegelrollenlager kommt einem jetzt entgegen: vorsichtig weglegen.
Wenn die Beläge sich noch nicht tief in die Trommel eingearbeitet haben, kann man die Bremstrommel jetzt einfach nach vorne abziehen. Ist der Tacho aber schon mehrfach über "LOS" gekommen, können sich die Beläge einen Bund in die Trommel gedreht haben, über den sie jetzt nicht mehr rüberkommen.
Um die Beläge wieder ein wenig ins Zentrum zu rücken, muss man den Stellkeil der automatischen Nachstellung nach oben schieben. Auf einem späteren Bild ist der Keil gut zu sehen. Mit einer Taschenlampe und einem langen Schraubenzieher kann man das Ding durch eines der vier Radbolzenlöcher anpeilen und nach oben schieben. Jetzt sollte die Trommel runtergehen.
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4. Bremsbacken ausbauen Top |
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Die ganze ölige Schweinerei liegt nun offen. Um die Bremsbeläge samt Federn zu demontieren, müssen zuerst die beiden Haltefedern, die die Beläge an der Bremsankerplatte fixieren, raus.
Diese Dinger bekommt man am besten ab, indem man von hinten (von der Bremsankerplatte her) einen Daumen auf den Stift hält und die Federplatte mit einer Kombizange runterdrückt. Jetzt mit dem Daumen den Stift verdrehen und nach hinten rausziehen. Das Bild zeigt die kleinen Nervensägen noch mal in voller Größe.
Jetzt kann man beide Bremsbacken komplett demontieren. Dazu mit einer Wasserpumpenzange zuerst die Bremsbacken oben abziehen, dann unten aus der Halterung nehmen. Das Handbremsseil aus der Hebel herausfädeln.
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5. Radbremszylinder ausbauen Top |
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Bremsleitung vom Zylinder abschrauben. Das geht am elegantesten und sichersten mit einem Bremsleitungsschlüssel. Wenn man den nicht hat, mit einem guten Maulschlüssel. Sitzt das Ding bombenfest und hat man den Sechskant schon vergurkt, kann man einen letzten Versuch mit einer guten, scharfen Wasserpumpenzange machen. Bremsleitung mit einem Stopfen verschließen - sonst läuft einem das komplette Bremsöl aufs Parkett.
Der Radbremszylinder ist mit zwei Inbusschrauben festgeschraubt und mitunter in der Ankerplatte eingegammelt. Leichte Schläge mit einem Gummihammer haben meist volle Überzeugungskraft.
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6. Porentiefe Sauberkeit Top |
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Die Ankerplatte und die Bremstrommel saubermachen. Peinlich saubermachen. Das ganze Zeug muss nachher staubtrocken sein.
Schon marginale Ölreste können die Bremswirkung der neuen Beläge auf Null bringen. Am besten eignen sich für diese Rosskur "Bremsenreiniger", Azeton oder Nitroverdünnung.
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7. Rostige Röhre Top |
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Hat man den alten Zylinder raus, kann man sich den noch mal besehen: dieser hier war anscheinend noch ziemlich neu, hat aber nie einen Bremsflüssigkeitswechsel abbekommen.
Zu guter Letzt hat das eingedrungenes Wasser im Zylinder Rost angesetzt. Die Dichtung gab auf und entließ das Bremsöl in die Trommel. |
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8. Neuer Zylinder Top |
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Ist alles schön saubergeputzt, kann man den neuen Zylinder montieren. Die kleinen Nasen an der Auflagefläche für die Bremsbacken sind hinten. So können die Backen nicht an die Ankerplatte rutschen.
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9. Bremsen-Puzzel Top |
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Das Zerlegen und Zusammensetzen der Bremsbacken mit Rückstellfedern und Nachstelleinrichtung ist fast so enervierend wie der Himmel über Neuschwanstein beim 10.000-Teile Puzzelspiel von Ravensburg.
Wichtig ist wie bei Trommel und Ankerplatte, dass alle Teile peinlich sauber sind. Bevor man die neuen Beläge auspackt, unbedingt die Flossen waschen und die ölige Werkbank mit Papier auslegen.
Den Zusammenbau beginnt man am besten mit der oberen Druckstange, in die die beiden Federn wie auf dem Bild eingehängt werden. Zwischenrein muss allerdings noch der Nachstellkeil mit Feder. Der Nachstellkeil hat oben eine kleine Nase - die muss unbedingt nach hinten, sonst kann da nix nachstellen.
Wenn man das zusammen hat, kann man die Feder des Nachstellkeils einhängen. Das ganze fragile Gebilde trägt man jetzt zum Fahrzeug und fädelt das Handbremsseil ein. Dazu den Hebel ein wenig verdrehen und Acht geben, dass die Federn nicht rausrutschen. Wenn man diese Hürde genommen hat, hängt man die untere Feder ein und zieht die Backen über den unteren Lagerbock.
Schlussendlich die beiden Belag-Haltefedern mit einer Kombizange montieren.
Bremsleitung anschließen.
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10. Montage Top |
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Trommel aufsetzen und das Lager mit Scheibe, Mutter, Sicherungsscheibe und Splint montieren. Wie man das Lager einstellt, ist unter "Tipps und Tricks" beschrieben.
Einen Klacks Fett auf das Lager geben und die Kappe raufdrücken. Bremse entlüften. Wagen abbocken, Probefahrt machen.
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23.10.2002 | Peter |
Hallo Jens,
Deinen Artikel 'Trommelbremse Golf2 überholen' finde ich sehr gut.
Aber man sollte aus Sicherheitsgründen nicht den Begriff "Bremsöl" verwenden! Er könnte eventuell jüngere Schrauber-Kollegen verwirren, die dann vielleicht Mineralöl in den Vorratsbehälter kippen. Die Primärmanschetten würden dadurch aufquellen.
MFG
Peter (ehemaliger Profischrauber) |
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19.11.2002 | P. Bruchhäuser |
Hi, interessanter Artikel. Bin zwar kein Profi, aber mehr oder weniger begabter Hobbyschrauber. Nur eine Frage: Muß man nicht die Bremsleitungen entlüften, wenn die Radbremszylinder draußen waren? Schönen Tag noch, P. Bruchhäuser |
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15.01.2003 | R. Meyer |
Ein sehr guter Artikel....
Ein wort zu Pert: Du mußt aufjedenfall die BRemsanlage entlüften wenn die Zylinder drausen waren !!!!!!!!! |
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23.03.2003 | belle |
Nachdem ich diesen Beitrag gelesen hatte, weil ich die Trommelbremse überholen wollte, habe ich besonders auf den Sitz der Teile geachtet. Der Zustand war noch werksseitig, daher:
Punkt 8: Die Nasen der Bremszylinder für die Anlagefläche zeigen nach vorn und nicht nach hinten
Punkt 9: Die Nase vom Nachstellkeil zeigt ebenfalls nach vorn und nicht nach hinten. Von der Mechanik her auch logisch, da die Nase vom Keil die Bremsbacken nach außen drücken soll.
Bitte den Beitrag nochmals überprüfen
MfG |
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24.03.2003 | belle |
netter Artikel, in den sich zwei Fehler eingeschlichen haben:
Ziff.8 Nasen des Bremszylinders müssen vorn stehen
Ziff.9 Nase des Nachstellkeils muß ebenfalls nach vorn
zeigen
Werkseitig war es so beim Ausbau und ich habe es mir
von einem Fachschrauber im Forum bestätigen lassen.
zu Ziff.5: Wenn die Imbuschraube des Bremszylinders vergurkt ist, spann gleich einen 6mm guten Bohrer ein und bohre ins Gewinde des alten Zylinders, dann läßt sie los.
Gut ist der Hinweis, gleich auf beiden Seiten den Bremszylinder zu wechseln. Bei mir war er zwar staubtrocken, aber ein Kolben fest, so mußte ich folglich nochmals losfahren, um son Ding zu kaufen :-)) |
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24.03.2003 | Lambda1 |
Sehr gut geschriebenener Beitrag, was mir noch auffiel.
Nach schraubarbeiten an der Bremsanlage macht der Fachmann noch eine Dichtheitsprüfung im Hoch, als auch im Niederdruckbereich. Undichte Bremsleitungen oder Anschlüsse sind auf Dauer tödlich, früher oder später. Bitte unbedingt darauf achten das die Verschraubungen ansolut dicht sind.
Die Nasen zeigen natürlich nach vorne!
Bitte den Beitrag dementsprechend editieren, es geht um Leben und Tod, es ist die Bremse!
Beim entlüften füllt man natürlich nur Bremsflüssigkeit DOT4 nach, niemals Öl!
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JEM: Asche auf mein Haupt und das Nasenproblem. Richtig: die Nase des Radbremszylinders zeigt nach vorn. Weg vom Auto. Die Nase des Nachstellkeils zeigt nach hinten. Hin zum Auto. Würde sonst ja sofort auf dem Bremsbelagträger aufliegen. Die Fotos sind möglicherweise etwas missverständlich. Zeigen die Bremse einmal von hinten, einmal von vorn.
Alles klar? Jens
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23.05.2003 | Manuel |
Hallo ich habe dein Artikel gelesen. Gibt nichts zu mekern dran. Habe selber einen 85 Passat da sieht es genau so aus.
Muss alle 2jahre ran wegen TÜV. Nur das mit dem Keil und dann die Trommel einfach runter klappt meistens nicht, ist alles ein wenig fest da drinne. Also einfach Rad drauf lassen und dann "Intelligente Gewalt" benutzen und die Trommel mit den Rad runterziehen!
Habe auch andere Artikel von dir gelesen und muss sagen ist eine tolle sache! Nur weiter so! |
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14.06.2003 | Volker |
Hallo, dein Artikel hat mich gerettet. Da ich alles selbst mache und gewöhnlich alles was ich auseinander baue auch wieder zusammenbekomme, habe ich mich an den Hauptbremszylinder gewagt. Das Teil besorgt, Trommel entfernt (ging sehr schwer), Zylinder getauscht, Trommel wieder aufgesteckt und Ende - Das ganze Ding war fest. Mit Hammer, Schraubenzieher + Brechstange die Trommel in einem 1 Stunden Akt runter gequält und dann einen Berg Federn, verbogenen Stangen usw. vorgefunden. Mit deiner Anleitung und den Fotos konnte ich das Material wieder richten und korrekt montieren + die Bremse zieht besser als je zuvor. Danke nochmals. |
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26.01.2004 | Joe |
Mann sollte nach einem Ausbau der Bremszylinder die Bremse noch entlüften. Das geht am besten zu zweit. Einer muss die Bremse betätigen. Der andere öffnet das Entlüftungsventil. Dann Ventil zu halten und bremse wieder kommen lassen.
Und die Schritte werden einfach lange wiederholt, bis wirklich keine Luft mehr kommt. Aber aufpassen, dass der Bremsflüssigkeitsbehälter nicht leer läuft. Immer mal was nachfüllen :-) |
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19.02.2004 | Andreas |
Hi
Der Artikel ist wirklich hilfreich.
Aber nochmal zu den vermurksten Inbusschrauben. Meist hilft es wenn man in einen rundgelutschten 5er Inbus einen 6er Vielzahn reinschlägt. Die von Stahlwille oder Hazet halten das viele Male aus und man braucht nicht rumbohren.
Der Trick funktioniert übrigens fast überall. Einfach den Vielzahn 1mm größer wählen und einschlagen.
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18.11.2004 | Flo |
Ein echt feiner Artikel! Man möchte beim Author vom Douglas Adams der Schrauber schreiben...
Mir steht in Kürze auch eine Trommelbremsenreparatur bevor und ich habe wieder frischen Mut mal selber den Schlüssel zu schwingen!
Ob mein Escort und der Golf innen ähnlich anmuten?... Schau mer mal, dann sehn wir schon! -Franz Beckenbauer |
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27.11.2004 | Hans-Reinhard Kirsch |
Tolle Beschreibung. Nur ein Grund fehlt. Mein Bremsseil ist gerissen. Da muss ich jetzt ran. Kommt wohl selten vor. |
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10.01.2005 | Michael |
Hallo und erstmal Danke für diese Seite, hat mir echt weitergeholfen.
Nur einen Tip noch: Viele finden den Nachstellkeil nicht, so auch ich im ersten Anlauf! Der Grund ist nicht, dass er schwierig zu finden wäre, sondern vielmehr, dass man, wenn man die Bremse noch nicht offen hatte, nicht weiss, wo das Dingen sitzt. Ich hatte auch vorher gedacht, es wäre das waagerechte große Stück Eisen gemeint, dass auf vielen Bildern zu erkennen ist. Man sollte vielleicht auf einem Bild einen Pfeil (Dick und Rot am besten) anbringen, was gemeint ist. Das kleine versteckte Stück, dass an der Senkrechten Feder hängt!
Diesen nach oben geschoben bringt tatsächlich eine Menge!! Ohne kann man locker den kleinen Polo (in meinem Fall) an der losen Bremstrommel hinter sich her ziehen ;-)
Gruss
Michael
PS: Für alle die's nicht wissen: der Nachstellkeil hängt oben an der senkrechten Feder (es gibt nur eine, die anderen liegen alle waagerecht); um ihn durch ein Radschraubenloch nach oben zu schieben, einfach die senkrechte Feder suchen, nach oben verfolgen und das "Anhängsel" mit einem Schraubendreher nach oben schieben. Wirkt Wunder! |
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12.01.2005 | Kevin |
Echt toller artikel aber kannst du mir sagen ob das bei einem Käfer genau so geht???
mfg Kevin PRINZIPIELL genau so. Allerdings hat VW zwischen 1938 und 2002 recht viele verschiedene Käfer gebaut.... poste die Frage sonst nochmal im Forum. JEM |
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15.01.2005 | Bernhard |
Danke!!! |
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23.03.2005 | Hans |
Vielen Dank für den super Artikel!! Jetzt kann nix mehr schief gehen ;-) |
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03.05.2005 | Michael Kreutz |
Jungs macht weiter so!! Bin selbst KFZ-Mechaniker und muß sagen Ihr macht eure Beschreibung gut. Habe mir auch gerade mal NACHHILFE geholt was die alte Trommelbremse vom Golf angeht,weil ich auch schon 10 Jahre raus bin.
Danke |
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27.05.2005 | M. Wolf |
Ich saß schon eine Stunde vor dem Federpuzzle.
Danke!
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14.06.2005 | Katte |
gefällt mir gut, der artikel, aber ich hab noch ne frage dazu!
MÜSSEN die nasen vom RBZ wirklich vorne sein? bei mir war eine vorn und eine hinten, können die anderen teile deswegen runterrutschen?
und ich habe die trommel von innen mit einem tuch wien bekloppter ausgewischt, reicht das oda können da trotzdem die bremsbeläge vom alten öl hinübergehn? ---Bitte Kommentar vom 24.03.2003 beachten. Und: sauberwischen bis auf das letzte Atom. Am besten mit Aceton oder Bremsenreiniger oder etwas vergleichbarem. Gruß, JEM |
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21.06.2005 | have a lot of fun |
top artikel, auch für laien verständlich und nachvollhziehbar.
wenn jemand probleme mit dem in seinem modell angetroffenen einzelteilen hat, hier ein tipp:
fast jeder hat inzwischen eine digitalkamera und einen computer.
während der demontage step for step fotos machen und dann beim zusammenbau evtl. zu rate ziehen.
vom grundsatz kommt es doch bei diesen artikeln auf den roten faden an, modellspeziefisch kann dann ruhig das eine oder andere von der fallbeschreibung abweichen. |
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25.09.2005 | Manuel |
Danke für eure Anleitung .
Bei mir ist dort einiges schief gegangen .
1. nach austausch der Backen ,Rad rechts Blockiert nach einigen kilometern - Bremsbeläge nachgeschliffen
2. nach was soll ich sagen klar auch das linke braucht eine Nachbehandlung hoffe das es morgen geht . Oh-oh! Ein Ferndiagnose von hier aus ist leider unmöglich. Nur die Bitte, immer umsichtig und konzentriert zu arbeiten. Und der Hinweis darauf, dass Du nur 1 Leben hast (um mal Lambda zu zitieren). Grüße, Jens |
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07.10.2005 | Siegmund |
da Bremsflüssigkeit wasserlöslich ist benutze ich immer zur Reinigung jedweder mit dieser Flüssigkeit beschmutzter Teile und auch Fussboden ganz normales Wasser.Regenwasser aus der Tonne ist noch billiger.
Danke für die Aufmerksamkeit und nette Grüsse. Nunja - mag gehen. Die Frage ist aber: wohin dann mit diesem Wasser (und der darin gelösten Bremsflüssigkeit)? Das Zeug ist nämlich nicht im geringsten biologisch abbaubar und enthält hohe Dosen ekliger Chemie. Besser: auffangen in Dosen und Flaschen, Reste mit Lappen aufwischen und alles zur Schadstoffsammelstelle. Gruß! Jens |
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24.02.2006 | Marc |
Hi!
Der Artikel war ne gute Hilfe, nur eine Frage habe ich, mir wurde gesagt, das Handbremsseil muß am Handbremshebel gelöst werden. Erst nach einbau der Trommel sollte es, nach mehrfachen betätigen der Bremse wieder eingestellt werden. sonst würde der Belag ungleichmäßig verschleißen. Stimmt das?
Richtig. Die Handbremse muss natürlich auch eingestellt werden, das ist hier glatt übersehen worden. Dazu die Seile hinten einhängen, alles zusammenbauen. Anschließend die Muttern an beiden Handbremsseilen (im Innenraum, am Handbremshebel) so weit anziehen, dass bei Raste Nummer zwo beide Hinterräder gleichmäßig(!) fest gehen. So fest, dass sie sich noch grade von Hand durchdrehen lassen. Gruß! JEM |
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04.05.2006 | Jens |
Hi,
ich habe auch das Problem, dass ich die Trommel nicht runterbekomme. Allerdings bei nem Passat 32b. Das Handbremsseil entspannt, und die Backen wie beschrieben zurückschnappen lassen -> Trommel wackelt, hängt aber irgendwo, ging auch nicht mit (moderater) Gewalt herunter.
Könnt ihr mir weiterhelfen? Wäre super, muss nämlich dringend die Radlager wechseln.
Vielen Dank schnmal!
Gruß, Jens Hallo Namensvetter, wenn Du den Nachstellkeil nach oben geschoben hast, sollten die Backen in die Grundstellung schnappern. Möglicherweise mit einem großen Schlitzschraubenzieher von hinten etwas nachfummeln. Geht die Trommel immer noch schwer, hilft meist nur viel Geduld oder zum Schluß rohe Gewalt. Damit lädiert man hochwahrscheinlich die Beläge und Teile der Mechanik. Wenn die aber eh raus sollen, ist das in Kauf zu nehmen. Gutes Gelingen! JEM |
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16.09.2006 | Manuel H. |
Ich war bissle verwirrt.. *g* beim 3er Golf BJ 94 sah der Steg zwischen beiden Backen anders aus.. auch die Federn sitzen etwas anders... wenn es mir gelingt, mach ich noch'n Bild davon.
Ansonsten hat es mir weitergeholfen, weil ich dachte, das Lager wäre kaputt, als es mir zur Hälfte engegen kam und ich die Walzen des Lagers sah... War bisher ja nur Renault gewöhnt *g*
Die Trommel kriegt man auch gut runter, wenn man mit zwei gegenüberligenden Schraubenziehern die Trommel runterhebelt. Drückt man auf der einen Seite, hält man auf der anderen Seite dagen und wechselt ggs. auch die Position. Das verhindert im Gegensatz wenn man das Rad dran lässt, keine weiteren Schäden, an Belägen oder Radbremszylinder... sofern man beides behalten möchte und nicht erneuern muss. |
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22.09.2006 | Michael |
Noch ein Tipp hab ich wen ihr die Beläge wechselt.
Ihr könnt den Keil, vor dem Abbau der Trommel, nach oben drücken! Indem ihr die Feder des Keils mit einem Schraubendreher abmacht. Dann nur noch den Keil hoch drücken und schon habt ihr ein paar Millimeter gut gemacht die Trommel fällt euch dann fast entgegen. |
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09.10.2006 | Golf Turboesel |
Tolle Idee das mit den Artikeln!
Ich habe kein Wort über den Wellendichtring gelesen!
Ich kann nur berichten, daß beim ersten Eingriff beim Passat 32b die Trommeln schwer runtergingen. Grund: die Radlager waren fest auf dem Wellenzapfen. Dahinter sitzt der Wellendichtring, der das Lager vor Staub schützt. Durch die Gewalt wurde der Ring beschädigt. Zusammenbau wg. Teilemangel in der Prärie mit dem alten Ring. Nach ca. 1 Jahr war wg. Dreck das Radlager hinüber. Daher ersetze ich immer den Wellendichtring (kostet 4-5 Euro). Bei den Gölfen scheinen die Lager lockerer drauf zu sein, so daß das Problem seltener auftritt, trotzdem setze ich auch hier die 10 Euro zusätzlich.
A propos intelligente Gewalt: Ich lasse das Rad mit 2 Schrauben locker an der Trommel. Setze die Staubkappe auf wegen dem Dreck. Mit Ruckbewegungen nach außen bekomme ich durch die Eigenmasse des Rades die Trommel leicht runter. Ich lege das Rad mit montierter Trommel nach unten auf den Boden ab. So bleibt Trommel ohne Bodenkontakt bis zur Montage vor Dreck geschützt.
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18.06.2007 | kupy |
Da ich mal wieder an der Hinterachse bauen durfte und ich die Hilfe dieser Seite hier sehr schätze, nochmal zu der Nasengeschichte (Punkt 8) und den Kommentaren dazu. Sowohl im Selbstschrauberbuch als auch im Text hier steht (und das halte ich für richtig): Nasen richtung Ankerplatte bzw. abgesetzte Seite nach vorne. Aus den Kommentaren könnte man es anders vermuten. Was dann passiert, hatte ich gerade: im einfachsten Fall schnappt nur der Nachstellkeil nach hinten unten raus (die Nase hält ihn ja nicht ab) . Im schlechteren Fall verkantet die Bremsbacke und rutscht nach hinten von dem "Nasenstößel" (klar, denn die Nase ist ja vorne), der Kolben nutzt seine unerwartete Bewegungsmöglichkeit zugleich schamlos aus und entledigt sich dessen, was er eigentlich zurückhalten soll. Solange das bei der Bremsprobe passiert, gehts noch... |
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19.06.2007 | Robert |
Toller Artikel! Ohne ihn hätte ich das wohl nicht auf Anhieb hinbekommen. Den Tip mit dem Rad kann ich nur bestätigen, das hochdrücken des Nachstellkeils löste bei mir nur eine Bremsbacke und ich bekam die Trommel nicht runter, also Rad dranlassen, nur Radlager demontieren und dann mit einem Ruck.
Das geht echt fix und man sollte schon mal in die Bremse schauen bevor man Ersatzteile kauft. (bei mir waren die Beläge noch in Ordnung aber ein Radbremszylinder war defekt).
Tip zum Werkzeug: wenn Radbremszylinder gewechselt werden sollen unbedingt einen Bremsleitungsschlüssel passender Größe besorgen. Ist die Schraube erst mal vergnaddelt hat man ein echtes Problem.
Vorsicht ist auch bei den Inbusschrauben des Radbremszylinders geboten, drauf achten das die passende Nuss oder Schlüssel auch wirklich richtig sitzt (der kopf ist meist stark verdreckt oder angerostet) am besten mit Hammer passende Nuss vorsichtig einschlagen und dann erst Ratsche aufsetzen.
Wenn man sich fehlendes Werkzeug in einer Werkstatt ausleit dann gleich noch nach Federzangen oder Federhacken fragen. Die sind zwar nicht unbedingt notwendig, erleichtern den Zusammenbau aber ungemein.
MfG Robert |
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27.08.2007 | Florian |
Hi!
Der Artikel ist sehr gut und passt auch zu meinem Audi Coupe Typ 81 Bj´85.
Bloß habe ich zwei kleine Probleme, die hier wohl noch keiner hatte:
1: Bei mir waren die Beläge mit samt Druckstange usw. genau anders herum drauf. Also quasi alle Teile seitenverkehrt montiert.
Ist klar was gemeint ist?: Also die Teile die bei deinen Fotos zum linken Rad gehören sind bei mir Rechts! -> Somit ist eigentlich alles gleich, nur dass der Handbremshebel und der Nachstellkeil vorne sitzt. Ist das jetzt schlimm oder beeinträchtigt die Mechanik?
Somit kommen wir zum zweiten Problem:
2: Bei mir funktioniert der Nachstellkeil irgendwie links nicht richtig. Allgemein verstehe ich nicht ganz wie der funzen soll.
Jedenfalls sitzt das linke Rad hinten nach ein paar Probe Tritten auf die Bremse zu fest(lässt sich kaum drehen)! Hab dann die Trommel wieder runter genommen und siehe da der Nachstellkeil ist bis zum Ende nach unten gezogen! Somit logisch, dass die Bremse nicht wieder genug löst. Aber warum tut er das? Alle Sachen sind doch neu, bis auf die Trommeln, die aber keine starken Rand haben. - Sogar Seile und Leitungen!
Dazu kommt noch, dass die rechte Seite wunderbar funzt!
Also wäre sehr Dankbar für noch einmal eine Beschreibung der Nachstellkeil-technik. Und vielleicht auch eine Erklärung wie die Technik funktionieren soll. (Wenn man die Bremse tritt rutscht/wird gezogen der Nachstellkeil runter, ja wie soll den die Bremse jetzt wieder lösen?)
PS: Meine Nachstellkeilnase sitzt nach vorne! Also nicht zur Ankerplatte also wenn man vor sitzt zu einem hin (es ist doch der kleine Gnubbel oben mittig gemeint?).Bitte hierbei beachten, dass bei mir wie in 1: beschrieben alles Teile wohl seitenverkehrt sind, was ja auch noch zu klären ist!
Mfg, Florian |
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29.08.2007 | Matze |
Ich kann euch nur empfehlen die Backen mit den ganzen Federn im ausgebauten Zustand einfach und leicht zusammen zu bauen und dann so komplett einsetzen,einfach mit der einen Backe dann unten ansetzen..dann an die andere nen kleine Holzkeil dran und nach außen drücken,dann flutscht alles rein,danach die 2 Stifte durch und die Federn drauf das wars bzw. dann zuletzt am besten den Radbremszylinder rein,wenn er draußen und ab war! ;) |
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28.11.2007 | Niko |
Hallo!
Erstmal vielen Dank für den hervorragenden Artikel, ohne den ich diese Reparatur wohl nicht so ohne weiteres hinbekommen hätte.
Kann mir mal jemand sagen, ob das auf diesem Bild so richtig ist?: http://diewaffe.di.funpic.de/trommelbremse.jpg
Wegen dem Radbremszylinder, das hab ich schon geändert. Die nasen zeigen jetzt nach hinten (zur Trägerplatte).
Ist das tragisch dass die linke Backe am unteren Haltepunkt etwas nach oben übersteht? Und noch was anderes: In JEM's Artikel ist ja der Handbremshebel hinter der rechten Backe versteckt. Bei mir ist ein Teil des Hebels zu sehen. Muss das so sein, das der hebel überdeckt ist oder kann ich das so lassen wie es ist?
Danke schonmal für antworten! |
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05.12.2007 | Dirk |
Hi!
Ganau diese Seite der Bremse hab ich gesucht!!! Rechts ist nämlich ein Kinderspiel,das Puzzle zusammen zu bauen,nur links wußte ich nicht mehr genau,wie die Federn saßen. Aber dank der super Bilder ist alles wieder klar!!!!!!!
THX für den Bericht darüber |
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10.12.2007 | Yeahtheusername |
Beim rumfummeln mit der Trommelbremse ist es ganz geil, eine Seite nach der anderen zu verarzten, statt erstmal beide Seiten auseinanderzunehmen. So kann man dann nachsehen, wie es auszusehen hat. |
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03.03.2009 | wolf reimann |
ich finde die ausführungen informativ und - gott sei dank auch etwas humorvoll. auf jeden fall sollte das so weiter "gepflegt" werden. bei infobedarf werde ich grundsätzlich mich hier wieder melden.
mfg
rei. |
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05.05.2009 | jetzisada |
hi, finde die Ausführungen echt Spitze.
Hier noch ein paar Tipps:
- falls die Tommel nicht runter möchte: Handbremsseil etwas lösen,
wirkt Wunder!
- den Zundergrat der Trommel entfernen (erleichtert den Einbau, der neuer Beläge)
- Radlager durchfetten d.h. Fett auf den Handballen und das die Kegelrollen des Lagers mit der anderen Hand in das Fett drücken, bis das Fett sauber an der anderen Seite austritt.
- falls die Bremsleitungsmutter bereits "vernudelt und fest" ist: beide Inbusschrauben des Radzylinders lösen, Bremsleitungsmutter festhalten und Radzylinder drehen. Erspart das Wechseln der Leitung!
- Säubern einer stark verölten Ankerplatte oder Trommel: geht am Schnellsten mit der Drahtbürste und einem Bunsenbrenner o.ä. und ja ... Brandgefahr...aber geht am Schnellsten
- Handbremsseil auf Gängigkeit testen! Nichts ist ärgerlicher als die Bremse neu gemacht zu haben und dann feststellen zu müssen, dass die Handbremse nur einseitig zieht. |
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15.05.2009 | Bob der Meister |
Guter Artikel....hat mir sehr geholfen...zumal ich auch eine Hausarbeit über dieses thema schreiben musste...hab mir jetzt nicht alle kommentare durchgelesen aber vll. nochma ein kleiner tipp zum lösen der bremstrommel wenn sie sich nicht leicht abgehen sollte...
einfach ein paar gezielte schläge mit einem hammer auf die trommel und dann das rad wieder dran etwas gewackelt und gezogen dann geht sie meist ab^^also nochma danke für den artikel |
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15.05.2009 | Bob der Meister |
Guter Artikel....hat mir sehr geholfen...zumal ich auch eine Hausarbeit über dieses thema schreiben musste...hab mir jetzt nicht alle kommentare durchgelesen aber vll. nochma ein kleiner tipp zum lösen der bremstrommel wenn sie sich nicht leicht abgehen sollte...
einfach ein paar gezielte schläge mit einem hammer auf die trommel und dann das rad wieder dran etwas gewackelt und gezogen dann geht sie meist ab^^also nochma danke für den artikel |
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09.06.2009 | Uwe Jung |
Sehr guter Beitrag, Bremse sieht genau so aus wie meine am Golf 1 Cabrio! Ich habe beide Seiten Trommeln und Beläge gemacht und hab jetzt das Problem das auf der linken Seite sich der Keil beim Bremsen so nachstellt das die Bremse schleift, heiß wird und stinkt! Was kann das sein? Rechte Seite ist einwandfrei. Von der Handbremse fehlen auch 2cm Gewinde um sie einstellen zu können, seltsam. Ich scheine nicht der einzige zu sein der dieses Problem hat wie ich im cabrioforum gelesen habe. Tja, ohne jetzt in die Bremse sehen zu können: vermutlich hast du das Ding in einem winzigen Detail verkehrt zusammengesetzt. Beide Seiten aufmachen und die Problem-Seite so zusammenbauen, wie die heile Seite (natürlich spiegelverkehrt). JEM |
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18.06.2009 | Stefan |
Hallo zusammen finde den artikel auch sehr informativ allerdings habe ich den zu spät gesehen sonst hätte iuch mich selbst dran gemachttja so jetzt zu meinen problem, bei mir quieschte es beim loslassen der bremse oder loslassen der handbremse also koam es von hinten ich in die werkstatt die haben mir gesagt das die radlager hin wären und dreck drin ist also habe ich es machen lassen als er fertig war bin ich in mein auto (golf3) eingestiegen und bemerkte gleich das die hanbremse erst beim 4 klick festsaß (früher beim 2) ich zum meister der mir darauf hin irgendwas von einen keil erklärte und das sie sich selber einstellen würde ich sollte ein paar tage damit fahren dann würde das schon gehen das ist eine woche her es hat sich nichts dran geändert und sie quiescht immer noch was nun was soll ich machen HIIIIIIIIIIIIIIIIIIlfe???????
Wenn es beim Loslassen der Bremse ganz leise von hinten quietscht, weisst Du, dass Du in einem Golf sitzt. An diesem Geräusch erkennt der Buntstifschmecker bei "Wetten dass?" Automarken. Ist (kein Scherz) ein echtes Golf-Geräusch und völlig normal. Mit dem "das stellt sich demnächst selbst ein" hat der Mann in der Werkstatt ebenfalls recht. Sollte allerdings nach einigen Dutzend Bremsungen geschehen sein. JEM |
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09.07.2009 | Bernd S. |
Hallo,
toller Artikel!
Habe eine Frage:
Bei mir war der alte Bremszylinder nur mit einer Inbus Schraube gesichert. Habe die Neuen dann auch nur mit einer Schraube befestigt. Ist das so ok oder rüttelt sich evtl. der Bremszylinder mit der Zeit lose?
(Der alte war schon etwas festgegammelt und wurde dadurch auch gehalten). Wenn Du das hier noch liest: halt an und zerleg den Kram nochmal. Da sind 2 (in Worten: zwei!) Inbusschrauben drin und gehören da auch rein. JEM
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02.11.2009 | nurschroe |
Hab beim Polo 6N Bj12/95 auch nur eine Imbuss-Schraube gefunden.
Und die Anleitung leider erst nach dem Ausbau des undichten Radbremszylinders gelesen, aber da war nur ein Kolben fest (kristalline Ablagerungen?), den gangbar gemacht und alles schön gereinigt (weil SOS am Sonntag), wieder zusammen, erst mal dicht, aber wenig Bremswirkung an der Handbremse. Neuteile (Backen und Zylinder beide Seiten) sind bestellt und werden dann erneuert.
Viele Gute Anleitungen im Forum!
Wie war es nun mit den Nasen am Radbremszylinder richtig?
Hab sie nach hinten gedreht. |
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09.12.2009 | Jens (noch einer...) |
Hallo Jens,
neue Radbremszylinder (ATE) haben nur noch eine Schraube. Das ist ganz normal und richtig.
Ich habe nach meiner Rep. (neue Backen und Zylinder) nun auch das Problem, dass die linke Seite nach einer Bremsbetätigung blockiert, d.h. der Keil rutscht so weit nach dass ein Lösen der Bremse nicht erfolgt und die Trommel fest ist. Hat hier jemand Lösungen?? (Bremse wurde von mir schon mehrfach an diversen Fahrzeugen erneuert, bisher stets ohne Probleme).
Gruß,
Jens |
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16.01.2010 | G2S |
Frage...
habe das mal bei atu machen lassen...die mussten 5 Mal auf den Bremsen Prüfstand fahren bis alles richtig bremste...
Haben die Trommel immer wieder abgeommen dann mit dem Hammer dran rumgekloppt..und wieder rauf..bis es ging....
...ich habe keinen Prüfstand zuhause...wie kann man es testen ob alles richtig bremst...vor allen Dingen Gleichmäßig.......und mit richtigen Anpressdruck..
Weiß jetzt schon das mir die Bremsleitung wahrscheinlich abreissen wird...wie vorne bei mir auch auch...weil ich diese nicht vom Zylinder bekomme..festgegammelt...aber...
Möchte es unbedingt selber machen....da es auch ja viel Geld kostet..es machen zu lassen..
Also wenn Ihr noch ein paar Tipps habt, bitte schreibt sie!
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21.01.2010 | Tobias |
Super Artikel, Danke!
Auch ich, der eher weniger Erfahrung an Autos sondern mehr an Zweirädern hat, hab die arbeit eigentlich locker von der Hand bekommen! Ein paar Probleme weil das ein oder andere Teil fest"gesifft" war aber sonst nichts!
Danke! |
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12.03.2010 | Jürgen M. |
Hallo und Vielen Dank für den hilfreichen Artikel und die sehr guten Bilder. |
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05.04.2010 | Frank |
Sind das nicht Arbeiten für Fachleute oder zumindest solche, die entsprechende Ausbildung haben um daran überhaupt arbeiten zu dürfen??????! DÜRFEN darf jeder. Wenn Du beschließt, zwei Stricknadeln in die Steckdose zu schieben, dann ist das nicht verboten. Du solltest es aber nicht tun. Genauso solltest Du wissen was Du tust, wenn Du an der Bremsanlage Deiner Kiste arbeitest. Der hochbezahlte "Fachmann" ist zwar hochbezahlt und "Fachmann", weiß aber manchmal weniger als Du. Bloß sagt er das nicht und hält trotzdem die Hand auf und macht eine wichtige Miene. Im Zweifel: zerlegen, studieren, selbst reinknieen und dann besser machen! JEM |
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29.05.2010 | Maik |
Danke für diesen Artikel, ohne den hätte ich blöd ausgesehen. Hatte gestern das vergnügen eines defekten Radbremszylinder´s ^^. Hatte gehofft das die Beläge noch in Ordnung sind, aber leider muss der Radbremszylinder schon länger defekt gewesen sein. Weil auf dem Prüfstand hat die Linke Seite leider nur 50 % Leistung gebracht. Das ist wohl ein Zeichen dafür das die Beläge vom Bremsöl kaputt gemacht wurden. Hab mir gestern gleich ein Komplett Paket geholt mit Backen für beide Seiten. Die sind schon komplett zusammen gebaut. Also kein Puzzlespiel mit den Backen :D. Das Paket war gerade 20 € Teuer wie nur Backen für beide Seiten. |
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17.07.2010 | gernot |
@frank
nein, das darf und soll jeder, der sich berufen fühlt! |
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17.10.2010 | Hansi |
Bei mir war ziemlich alles schrottig, so dass die Bremszylinder schon fest waren...die Spannfedern für die Bremsbacken lagen irgendwo in der Trommel, die Federteller hatten kein Vierkantprofil mehr.
Klar also, dass es mit dem Abziehen der Trommel nicht mehr so einfach war, weil die Bremsbacken gleich nach vorn verkanteten. Die Lösung ist jedoch ganz einfach. Mit zwei Schraubenziehern die Trommel etwas nach vorn gespannt, und die Bremsbacken durch ein Schraubenloch mit einem Dorn nach hinten schlagen. Sicher, dazu braucht man vier Hände...
Ansonsten... super Hinweise hier. |
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20.10.2010 | Stephan Kilian |
Wie sieht das ganze eigentlich mit dem Radlagerspiel aus, das wurde garnicht erwähnt obwohl es äußerst wichtig ist!
Ansonsten kann man in kürzester Zeit dann noch die Radlager wieder erneuern. Was ärgerlich ist. Bitte lesen: "...ist unter Tipps und Tricks dargestellt"... ;-) JEM |
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27.10.2010 | Ortega |
@Frank:
Dürfen darf ich alles, ob es Sinn macht ist eine andere Sache.
Auf jeden Fall kann ich dir nur sagen, Hände weg von den Bremsen des Schätzchen wenn du dir nicht absolut sicher in deinem Fachverstand und Können bist!! So mancher blutige Anfänger hat sich danach um nen Baum gewickelt. Und, Anfängerarbeit ist diese Tätigkeit nun wirklich nicht.
Auch ich bin kein gelernter Fachmann, aber durch jahrelanges zuschauen, aushelfen und reinknieen in die Materie mit Reparaturhandbüchern etc. habe ich mir ein Wissen angeeignet, wodurch ich mir jedes Jahr einige hundert Euro für ne Werkstatt spare.
.... Gruß aus der 1200er-Käfer-Werkstatt
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09.11.2010 | Sean |
Hi...ich habe meine bremsbeläge hinten ersetzt..nun fehlt mir aber der nachstellkeil der linken seite...ist runtergefallen nich wiedergefunden.
Ich dachte der wäre nur für die handbremse und habe zusammengebaut..beim fahren habe ich jetzt ein sau weiches pedal..im stand nach pmpen nicht..kann das daran liegen ???
Antwort wäre super danke. Fahr rechts ran, Junge! Keinen Meter weiter! Ohne diesen Keil hast Du keine Bremse, sondern latschst auf einem Waschlappen herum. Einbauen, das Ding! JEM |
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01.05.2011 | M. Reckermann |
Hallo Jens
Super beschreibung für das zerlegen der Trommelbremse, damit hab ich mein nerviges Quietschproblem der Bremsen beseitigt.
Gruß an alle |
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11.06.2011 | A.K.S. |
es gibt die Backen auch als Satz vormontiert kostet nicht wesentlich mehr und man spart sich die fummelei mit dem Zusammensetzen.
Wirklich guter Beitrag.
Gruß
Andreas |
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27.11.2011 | flo |
Sehr guter artikel. Bin froh das es so Leute wie dich gibt, die sich so eine Mühe machen und alles fotographieren etc. |
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