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Anleitung zum Einstellen von Gas und Drahtvorschub beim Schutzgasschweissen |
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1. Es geht mit Gas... Top |
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In ausnahmslos allen US-amerikanischen Nervenreißer-Filmen springt das (natürlich nicht-amerikanische) Fluchtfahrzeug der Guten nicht an, wenn die Bösen messerwetzend und schäumend um die Ecke schlurfen. Taschenlampen verlöschen immer dann flackernd, wenn es bei einer Reparatur in der hintersten Ecke richtig um die Wurst geht.
Schutzgasflaschen und Schweißdrahtrollen sind immer dann alle, wie sollte es anders sein, wenn man noch eine halbe Naht zu ziehen hat, um das Schweißkunstwerk zu vollenden. Den Wechsel dann doch lieber vorher machen?
Schutzgas gibt es in Flaschen zu 10, 20 und 50 Liter. Die Dinger sind allesamt grau angepinselt (grau = nicht brennbares Gas, blau = Sauerstoff, gelb, braun, rot = Brenngase) und mit 200 Bar aufgepumpt.
Seit einiger Zeit sind Flaschen mit 300 Bar im Handel, die sich aber noch nicht weiter durchgesetzt haben.. Man kann Flaschen leihen, nutzen oder kaufen.
Für eine Leihflasche bezahlt man über einen Zeitraum von vielleicht 90 Tagen einen Betrag von 30 bis 40 Cent und natürlich die Füllung der Buddel. Das sind bei 20 Litern Corgon18 um die 60?. Bei einigen Firmen geht nach Ablauf von 90 Tagen die Langzeitmiete los und man muss mehr bezahlen oder gibt die halbvolle Flasche ab. Abholung kostet meist auch extra.
Für Wenig-Schweißer kommt der "Nutzungsvertrag" in Frage. Wie im Fitnessstudio schließt man einen Vertrag über ein, zwei oder mehr Jahre und bezahlt quasi Mitgliedsbeitrag und dann nur die Füllung. Das kostet zwischen 130 und 180? pro Jahr bei einem Jahr, 150 und 200? bei zwei Jahren. Je länger, je billiger.
Zu guter letzt kann man die Flasche natürlich auch noch kaufen. Für eine 20 Liter - Kaufflasche bezahlt man wenigstens 200? und die Füllung kostet meist mehr als bei Leihflaschen. Außerdem wird tatsächlich die eigene Buddel befüllt -das kann unter Umständen zwei Wochen dauern. Eine Anbieterrecherche in den gelben Seiten schafft Klarheit.
Eine elegante, aber nicht sehr offizielle Möglichkeit der Gasbeschaffung ist das Auftanken der eigenen Flasche bei einer befreundeten Schlosserei oder Dorfschmiede. Irgendwo fliegt da für solche Zwecke meist ein stabiles "Überspielröhrchen" rum, mit dem man zwei Flaschen verbinden kann. Mit einem ehrfurchtheischenden, dunklen Zischen, bei dem die vormals leere Buddel und das Rohr ziemlich warm werden, spart man sich das Gerenne zum Gashändler.
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2. Die richtige Mischung Top |
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Die allermeisten MAG-Schutzgase setzen sich aus Argon, Helium und Kohlendioxid zusammen. Je nach Gemisch verändern sich Einbrandtiefe, Spritzerbildung und der Lichtbogen.
Gängige Handelsnamen von Schutzgas für un- oder niedriglegierte Stähle (mithin alles, was so an KFZ, Haus und Hof vorkommt) sind Krysal, Corgon, Progen, Argomix. In einer typischen Mischung wie Krysal 18 oder Corgon18 sind 82% Argon und 18% Kohlendioxid (Kohlensäure).
Im Zweifelsfall wird der Gasmann schon das richtige Zeug wissen.
Möchte man die heimische Melk- und Milchkühlanlage instand halten und Edelstähle schweißen, braucht man neben einer Rolle Edelstahldraht auch anderes Gas. Inertes Gas, womit wir aber beim MIG-Schweißen wären.
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3. Flaschentransport Top |
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Auf einer vollen Schutzgasflasche sind 200 Bar. Das schreibt sich locker hin. Aber der Wumms, der hinter dieser Zahl steht, ist nicht von Pappe. Wer schon mal einen rausgerissenen Wasserhahn in der Hand hatte und dann mit 5 Bar Wasserdruck kämpfte, kennt das.
In der Tat fliegen Gasbuddeln Hunderte von Meter weit und durchschlagen Dächer, Autos und doppelsteinige Ziegelwände.
Unfallursache ist wohl in den meisten Fällen ein abgerissenes Ventil. Und das Ventil reißt meist dann ab, wenn die Flasche transportiert wird, umfällt und höchst unglücklich auf einen Bordstein schlägt. Für den Transport der Flasche gilt deshalb immer: Kappe drauf.
Selbst wenn das Manometer an der Flasche nix mehr anzeigt, sind möglicherweise noch 10 oder 15 Bar im Behälter. Das reicht völlig, um ein kleines Tänzchen in der Werkstatt aufzuführen.
Während man die 10 oder 20 Literflaschen locker unter den Arm klemmen kann, ist man als normaler Mensch mit einer abgebildeten 50 Liter-Flasche überfordert. Auf Baustellen sieht man manchmal Popeye-Klempner, die ihre große Sauerstoffbuddel über die Schulter legen und in den zweiten Stock tragen. Hut ab. Ist man aber normal gebaut und verfügt nicht über einen Flaschenwagen (Sicherheitskette anlegen!) kann man das Gas auch hochkant durch die Gegend rollen. Das erfordert nur ein wenig Übung.
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4. Flasche anschließen Top |
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Am Schweißgerät muss man die Flasche natürlich auch mit Bändern oder Ketten sichern. Anschließend dreht man die Kappe ab und montiert den Druckminderer. Man achte auf saubere Dichtflächen und Gewinde. Die Überwurfmutter zieht man mit einem Gabelschlüssel handwarm an. Anschließend das Ventil kurz aufgedreht und gelauscht: zischts? Wenn es nach leichtem Nachziehen der Verschraubung auf "mehr als handwarm" immer noch zischt, sollte man mit Seifenwasser die Ursache suchen.
Zum Aufdrehen des Ventils reicht eine halbe Umdrehung. Höchstens eine ganze. Für die verhältnismäßig geringe Gasentnahme ist das ausreichend - außerdem kriegt man die Flasche im Falle eines Falles schneller zu. Das ist bei Propan- oder Azetylenflaschen besonders wertvoll.
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5. Druck einstellen Top |
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Das linke Manometer zeigt den Druck in der Flasche, das rechte die Durchflussmenge an. unter dem Manometer ist ein kleiner Knebel, mit dem man diese Menge einstellen kann. Man will immer eine ausreichende Menge Schutzgas an der Schweißnaht haben. Hat man zu wenig, verbrennt die Naht, hat man zuviel, kühlt sie zu schnell aus. Außerdem braucht man unverhältnismäßig viel Gas. 10-15 Liter Mischgas in der Minute sind ein guter Wert. Um die unterste Grenze einzustellen, brutzelt man ein wenig auf einem Stück aus der Schrottkiste herum. Wenn die Nähte kruckelig werden, hat man zu wenig Gas. Der Effekt tritt auch dann auf, wenn man sich mal hinreißen lässt, unter freiem Himmel zu arbeiten: schon ein leichter Luftzug weht das teure Gas weg und man muss gehörig nachregeln oder das Schweißobjekt in die Bude holen.
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6. Draht Top |
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Schweißdraht ist unlegierter Stahldraht. Übliche Durchmesser sind 0,8 / 1 / 1,2 mm. Gängigste Darreichungsform ist die 15kg-Korbspule. Weiß der Henker, wie viel Meter da drauf sind. Viel wahrscheinlich. Für kleinere Geräte gibt es meist vom Hersteller kleinere Spulen, die oft unglaublich teuer sind. Eine 15Kilospule kostet im Fachhandel um die 25?.
Der Draht ist verkupfert, damit er nicht sofort rostet.
Ist die Werkstatt feucht, setzt die Spule im Gerät ziemlich schnell Rost an. Durch den Gilb stockt häufig der Drahtvorschub, weil die Transportrollen auf dem Draht durchrutschen. Wenn man (bei zugedrehter Gasflasche) die angerostete, obere Partie herauslaufen lässt, hat man Ruhe und zig Meter feinen Knüdeldraht, mit dem man nix mehr anfangen kann.
Die Drahtspulen haben eine tückische Eigenschaft, die einen gehörig in Erstaunen versetzt, wenn sie das erste mal sieht. Sie sind nämlich mit Vorspannung aufgerollt.
Wenn Omas Stopfgarnrolle unter den Couchtisch fällt, macht das weiter gar nichts. Man hilft der Patriarchin, indem man die Rolle aufhebt und das lose Garn wieder draufrollt.
Wenn Oma aber beim Schweißdrahtwechsel die volle Korbspule runterknallt, macht es Zong! und die Spule fängt an, sich wie eine Uhrwerksfeder zu entspannen. Meist hat man dann mehr Spieldraht für die Enkel, als einem lieb ist.
Beim Spulenwechsel sollte man das lose Drahtende immer in der Hand halten oder gleich wieder an der Spule festknoten.
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7. Altdraht rausziehen Top |
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Will man den Draht wechseln, kann man ihn entweder nach vorne aus dem Schlauchpaket rauskriegen oder in die Maschine zurückziehen. In der Regel wird man ihn nach vorne rausziehen. Wenn aber die Vorschubeinrichtung Mist gebaut hat und Salat ins Paket gefördert hat, lässt sich nix mehr ziehen und man muss den Draht zurückholen.
Wenn der Draht zurückgezogen werden soll, muss man ihn am Brenner unbedingt noch mal glatt abschneiden. Schon eine kleine Schweißperle kann sich im Schlauchpaket verheddern und stecken bleiben. Dann ist Hopfen und Malz verloren.
Den rausgezogenen Schweißdraht sollte man fein aufwickeln oder zusammenknüdeln, bevor er irgendwo in Augenhöhe rumflitscht.
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8. Drahtbremse Top |
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Hat man den Draht in der Maschine also abgeknipst und das Ende sicher um die Spule geknotet, kann man die Spule aus der Halterung nehmen. Da gibt es verschiedene Patente. Allen Spulenhaltern ist jedoch eins gemeinsam: die Spulenbremse. Das ist eine Karo-einfach Reibbremse, die die Schweißdrahttrommel einstellbar verzögert. Die Bremse soll so eingestellt sein, dass der Draht einerseits noch gut gefördert, eine volle Trommel bei hohem Vorschub aber schnell zum Stehen kommt. Der Schwung einer vollen Trommel ohne Bremse produziert prima Drahtsalat.
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9. Neuer Draht Top |
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Bevor man den neuen Schweißdraht einfädelt, (richtiger Durchmesser an den Vorschubrollen und der Brenner-Stromhülse), muss man die Andruckrollen entspannen. Das hier gezeigte Oerlikon-Profigerät hat zwei Vorschub- und Andruckrollen. Die meisten älteren und einfachereren haben nur eine.
Erst jetzt das freie Drahtende von der Spule holen und sauber abkneifen. Draht nicht loslassen und in die Vorschubeinrichtung einlegen. Andruckrollen zuklemmen, Flasche zudrehen, Gerät einschalten und den Knopf am Brenner drücken. Klack.
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10. Mit Nachdruck Top |
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Die Vorschubeinrichtung sollte jetzt Draht ins (nicht-verknotet am Boden liegende) Schlauchpaket fördern. Wenn es im Griff hakt, kann sich der Draht vor der Stromhülse verklemmt haben - abschrauben und nachsehen.
An jeder Vorschubeinrichtung kann man den "Nachdruck" der Förderung justieren. Bei unverknotetem Schlauchpaket sollte der Draht so eingestellt sein, dass er gegen den Widerstand der leicht geöffneten Handfläche läuft. Tut er das nicht, nachregeln.
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16.11.2002 |
"Popeye-Klempner" - genial! |
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16.03.2003 |
Super!! Ideal für Azubis. |
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06.04.2003 | Dino |
Ich nutze immer Kohlensäure in meinem Gerät zum schweissen. Das ist günstig und funktioniert!!!!!!!!!!! |
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10.05.2003 | Willi Springmann |
Zunächst einmal: Super geschriebene Artikel. Es macht richtig Spass zu lesen. Nebenbei lernt man noch fast unbemerkt eine ganze Menge.
Zwei Hinweise noch von mir:
1. Die Dichtigkeit der gesamten Schutzgas-Mimik ab Flaschenventil prüft man auf die Schnelle so: Flaschenventil kurz öffnen und dann wieder schliessen. Der vom Flaschendruckventil jetzt angezeigte Druck darf in der nächsten 1/4 Stunde nicht nennneswert fallen. Steht er nach 1-2 Stunden noch, ist alles bestens im Lack, kann man dem Zeiger beim Fallen zusehen, ist Seifenwasser oder Leckmich, äh... Lecksuchspray angesagt.
Das Rätsel der Drahtlänge habe ich rechnerisch gelöst: Auf einer 15kg-1mm-Rolle sind ca. 300m drauf.
Weiter so!
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14.08.2003 | Harald Gay |
Nach langem Vergleich, kann ich zum Gas kaufen nur sagen "alles in OBI". Günstig und atraktives Tauschsytem mit TÜV. |
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06.02.2004 | ekral |
Eben hab ich auf der WS eines Schweissgeräteherstellers den Hilferuf eines Käufers nach einer einfachen aber nicht doofen Einführung gelesen. Da durch Zufall entdeckt - Super - Danke, werde es weitersagen! |
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12.05.2004 | Arthur Meyer Kleiberweg 3 86199 Augsburg |
Meine Frage : Was passiert im Brandfall mit der Flasche im Lagerraum? Sehr hypothetisch und von vielen Faktoren abhängig. Wenn der Lagerraum eine dünne Holzhütte ist, ist das Feuer nach 10 Minuten wieder aus, rundum nur Asche: da wird die Buddel nicht mal warm. Wenn aber drumzum 1 Tonne Altfarbe und Heizöl zwei Stunden brennt, kann der Flasche ziemlich warm werden. Wenn das Ding dann hochgeht, ist das Restfeuer durch die Detonation von Schutzgas vielleicht aus. Aber: alles ist möglich und hängt von den Umständen ab. Ein Kleinfeuer macht ner Flasche in aller Regel gar nichts. Jens |
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22.07.2004 | J.Pastewka |
Durch Zufall gefunden, absolut kurzweilig und interessant geschrieben und für einen Schutzgasanfänger wie mich sehr gut verständlich. Prima, weiter so!!!!!!!!!!!!!!!! |
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13.09.2004 | gerry |
HOCHACHTUNG ! - Ein ganz toller Beitrag. Liest sich unterhaltsam - spannend - und ist trotzdem sehr informativ auch für einen, der schon etwas Praxis mit Gasschutzschweissen hat. |
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07.01.2005 | Steffen Gebauer |
Hallo, hört alles gut an, haben ein Schutzgasschweißgerät, aber wieviel Bar sind 10-15 Liter in der Minute?
Unser Manometer zeigt alles nur in Bar an!
Bitte helft mir!!!
Neben dem Manometer, das den Flaschendruck anzeigt, ist ein zweites. Das zeigt den Druck auf der Abgangsseite an. So einstellen, dass die Schweissnaht nicht spratzelt. Dann noch ein wenig zugeben und die Einstellung stimmt. JEM |
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05.07.2005 | rabek45 |
Hallo Steffen Gebauer,
Deine Frage trifft genau meinen Kommentar zu Teil Eins: Schaff Dir einen vernünftigen Druckminderer an (30 - 50 ) mit Durchflußmegenanzeige und Du wirst begeistert sein. |
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22.10.2005 | Günther |
Dankean den Author dass es so einen tollen Lehrgang gibt.!!!! |
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14.07.2006 | Henning_de_Buhr@gmx.de |
hi, muss auch demnächst diverse dinge am auto schweißen und habs noch nie gemacht. habe mir nen solides paar tage älteres industrieschutzgasschweißgerät mit stufenloser schweißstromeinstellung etc. gekauft aber die buddel die dabei war (kohlensäure der kohlensäurewerke hannover 11,66kg) ist leider kompletto leer.
nun sagte mein patenonkel ich solle ruhig wieder kohlensäure kaufen damit ginge alles.
was sagt ihr dazu?
wenn ich nach hannover zum füllen fahre (60km) kost des...
Füllpreise: 6 kg: 19,00 ? und 10kg: 27,00 ? +MWST
weiterhin kosntelose prüfung der buddel und tüv
*grübel* dann ist der aufdruck wohl das gesamtgewicht. oder ist das des leergewicht des stahlkörpers? Preise für die Füllung! JEM |
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28.06.2007 | Autoschrauber |
Mir ist heute ein Gasschlauch geplatzt in einer Mietwerkstatt. Kann sowas passieren? Ich habe fast mein Gehör verloren so laut war es... Der Mann sagte mir nachher da hat einer mit dem Druck gespielt.
Ist der Schlauch nicht auf MAX Drücke ausgelegt ?
Normale Druckluftschläuche, wie sie auch häufig für das Schutzgas eingesetzt werden, sollten wenigstens 20 Bar klaglos aushalten. Soviel Druck gibt aber der normale Druckminderer gar nicht her. Wenn also der Schlauch in Ordnung war, liegen hier vermutlich ganz andere Sachen im argen. Letzte Geräteprüfung? Gruß, JEM |
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06.04.2008 | Michael Schlüter |
Sehr guter Artikel, vielen Dank. Eine Anmerkung noch zum Wechsel des Schweißdrahtes. Einige Schweißgeräte haben an der Drahtvorschubeinrichtung auch einen separaten Schaltknopf, welcher den Draht ohne Gaszufuhr in das Schauchpaket einführt.
Weiter so, ich lerne hier sehr viel. |
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14.06.2008 | Jan |
Hallo ich habe ein problem mit meiner Schutzgas Gasflasche wenn ich sie aufdrehe geht der Drehknopf hoch und das Gas kommt an den Seiten des Knopfes raus.
Was ist das falsch?
Ich habe es mit Druckminderer auf und zu versucht beides das gleiche.
Es kommt Gas zum Brenner ich weiß also nicht mehr weiter.
Vermutlich ist entweder das Flaschenventil oder der Druckminderer kaputt - du schwebst damit in LEBENSGEFAHR. Wenn Dir irgendeines dieser Bauteile an den Deckel knallt (selbst bei 50 bar Flaschendruck) stehst Du nicht mehr auf. Nie mehr. Lass´ diese Sachen DRINGEND von einem Fachmann ankucken! JEM |
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04.07.2008 | Eisenkarl |
Ich schweiße schon seit 15 Jahren mit Kohlensäure.
Als ich meinen Schweißerpass in der Schweißtechnischen Lehr und Versuchsanstalt gemacht habe wurde mir das erst nicht geglaubt. Ein Test von meinem Lehrer hat dann ergeben, dass nur die Einbrenntiefe sich ein wenig verändert. Das ist aber so nicht zu sehen. Das beste ist aber das man jede Menge dabei spart.Ich fahre immer direkt zum Kohlensaürewerk und lasse mir meine Flasche wieder auffüllen. |
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29.09.2008 | Tina Klein |
Hallo,
Finde diesen Lehrgang hier echt cool geschrieben und verständlich erklärt.
Finds auch toll das ihr hier auch "Verantwortung" für eure Leser übernehmt( 2 Posts vor mir).
THX und hoffe es kommen noch weitere tolle Lehrgänge Danke! JEM |
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14.10.2008 | Manfred Brunner |
Vielen Dank für diesen Lehrgang. Gratualtion! |
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13.11.2008 | Manni |
Uff - nach langer erfolgloser Suche endlich eine Anleitung! Vielen Dank!
Hab noch eine Frage - hab gelesen, dass Co2 sich nicht gut mit normalem Eisen verträgt. Sollte ich dann reines Argon verwenden um ein Rosten zu verhindern? Nein. Normaler Stahl wird nach dem Schweißen immer wieder rosten. Das lässt sich nur mit einer Rostschutzbehandlung (Verzinken, Lackieren, etc.) verhindern. Andere Schutzgase verändern vielmehr den Einbrand der Schweißraupe. Gutes Gelingen! JEM
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21.11.2008 | Carsten Ohlrogge |
Dieser Artikel ist sehr hilfreich und verständlich geschrieben.Auch die Kommentare sind der Praxis sehr dienlich. |
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24.11.2008 | Bobskow |
Hat das letzte Mal vor knapp 20 Jahren Autos geschweißt. Jetzt hab ich mir nen gebrauchtes MigMag gekauft. Die offenen Fragen hab ich hier beantwortet bekommen.
Die Seite find ich gut. Freut uns! JEM
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27.12.2008 | Markus Heusel |
Also fange jetz auch erst wieder an mit dem Schutzgasschweisen und habe hier die Informationen gefunden die ich gesucht habe. Wie funktionieren eigentlich Steignähte (senkrechte Schweißnaht) ist da etwas besonderes zu beachten.
LG und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Markus |
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22.02.2009 | Kai Nießen |
Nicht schlecht geschrieben, wobei in Punkt 2 in dieser Beschreibung man vielleicht etwas Verbessern kann zu der Auswahl des Gasgemichs.
Richtig ist das die Auswahl des Schutzgas die richtige sein soll im MAG Schweißen. Dabei vermute ich, dass öfters beobachtet wurde das bei Anfänger eine größere Spritzerbildung vorhanden ist, oder nicht besonders gute's Naht aussehen. Das hat zum erstem mit der Einstellung des Schweißgerätes zu Tun durch Regulierung der Ampere Zahl, und dem Drahtvorschub, und dem Gasgemisch.
Beim Mag Schweißen werden vorwiegend Gemische aus Argon ( Edelgas) und oder Sauerstoff eingesetzt. Der Zumischanteil CO 2 und/ oder der Sauerstoff richtet sich nach der Schweißaufgabe und dem zu schweißenden Stahl.
Verminderung der Spritzeranfälligkeit ist durch verringern der CO 2 Anteile im Gas, und Zugabe von O 2 ( Molekulare Gase) eine Möglichkeit in der Anwendung. Wichtig bei so einer Sache ist in der Auswahl der Gase, dass man weis welches Material verarbeitet wird.
Der Zusätzliche Anteil von O 2 verbessert das Nahtaussehen und vermindert die Spritzeranfälligkeit. |
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09.03.2009 | bastel-toni |
ist echt ein prima grundkurs den ich hier erhalten habe.
super einfach erklärt. vielen dank |
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09.03.2009 | bastel-toni |
ist echt ein prima grundkurs den ich hier erhalten habe.
super einfach erklärt. vielen dank |
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05.04.2009 | Marvin |
Sehr guter Artikel !
Ich schweiße normalerweise mit Mischgas 18, aber ich wollte mir nun noch eine Flasche mit reinem Kohlendioxid als günstigere Lösung zulegen. Nun meine Frage: Kann ich einfach die Kohlensäure von Getränkehändler nehmen oder sollte ich lieber die vom Fachhändler / Gashändler kaufen ? Gibt es bei der Kohlensäure vom Getränkehändler irgendwelche Nachteile ?
Außerdem: Was bezahlt man ungefähr für eine Füllung CO2 ?
Vielen Dank. Sorry, kann an dieser Stelle leider nicht weiterhelfen. Frage bitte ins Forum. Danke! JEM |
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08.04.2009 | andrey |
der artikel ist einfach der hammmma ,alles ist verständlich geschrieben ohne unnötige fachbegriffe .zudem ist es auch so ziemlich der einzige artikel im net der alle wichtige informationen zum MAG-schweissen beinhaltet und auf eine einfache art rüberbrint.RESPEKT |
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06.05.2009 | Karl Leue |
Der Lehrgang ist Klasse gemacht endlich was für Anfänger oder die noch was Lernen wollen, Kohlensäure ja lernt
aber bitte erst wie es im Lehrgang beschrieben ist. |
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28.10.2009 | Gerhard |
Hallole,
genau wie beschrieben....kurz vorm Ende meiner Konstruktion war schluss...kein Gas (CO2) mehr.
Also..ab zum nächsten (freundlichen) Getränkehändler und leere Flasche(hatte nicht mal mehr TüV) gegen volle getauscht, 50 EUR berappt und weiter ging`s.
Einzig wichtig ist das es eine Flasche eines namhaften Gaslieferanten ist...dann kann der Getränkeändler diese problemlos umtauschen.
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20.11.2009 | Mike |
Hey, supergenialer Grundlehrtext. Flüssig, spannend-spassig zu lesen und denn noch sehr, sehr informativ. So müssten Schulbücher sein! Das finden wir auch! Danke fürs Lob und einen schönen Tag, JEM |
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05.02.2010 | Mark aus Berlin |
hallo bin ein Blutiger Afänger in sachen Schweißen.. habe mir auf die Schenkel gehauen beim lesenkam aus dem lachen nicht mehr raus.,und mir die meisten Fehler Bildlich vorgestellt(einige...sind mir erst selbst vor kurzem Passiert----sag nur Draht einsetzen...............................
danke für die lehrreichen Tricks ....fürs nächste mal.....;) |
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22.03.2010 | Wolfgang |
Klasse Artikel! Bin neuling und habe hier in 5 Minuten lesen mehr gelernt als nach 3 Tagen rechersche im Netz! Hätte blos das mit der Gasmenge früher wissen müssen. Jetz isse Flasche leer! weil zu hoch eingestellt. |
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