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Anleitung zum Wechsel der Achsmanschetten am Golf 2 |
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1. Da war dieses Knacken.... Top |
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Beim Wendemanöver auf dem Aldiparkplatz knackt und knirselt es an den Vorderrädern? Je stärker der Lenkeinschlag, desto fieser? Nochmal rein in den Laden, zwei Tüten Chips und einen Träger Malzbier holen und dann in die Werkstatt: wahrscheinlich sind die Achsmanschetten hinüber.
Die Antriebskraft des Motors wird über Getriebe und die Gelenkwellen auf die Vorderräder übertragen. Die Gelenkwellen besitzen zwei Gelenke. Das Motorseitige wird beim Lenkeinschlag nur geringfügig gebeugt, ist aber in der Lage, die Längenausdehnung bei Lenkeinschlag zu gewährleisten. Das radseitige Gelenk muß einen großen Beugewinkel ermöglichen. Beide Gelenke sind absolute Präzisionsbauteile, die höchste Kräfte übertragen. Sie werden durch fettgefüllte Gummimanschetten vor Wasser und Schmutz geschützt. In die Jahre gekommen, zerbröseln meist die äußeren Manschetten. Tritt Fett aus, oder ist das Gummi eingerissen, besteht unmittelbarer Handlungsbedarf. Meistens ist der Schaden schon weiter gediehen: Eingedrungener Schmutz und das restliche Fett haben als perfekte Schleifpaste das Gelenk bearbeitet: Es knackt und schlägt bei stark eingeschlagenen Vorderrädern - bei fortgeschrittener Zerstörung auch im Geradeauslauf. Ein Austausch des äußeren Gelenks ist unvermeidlich, billiger als ein neues Gelenk ist häufiger eine komplette Gelenkwelle vom Schrott. Wir zeigen hier den Austausch auf der linken
Seite an einem 66kW-Golf. Das Gesagte gilt auch für die rechte Seite. Andere Motor- und Getriebevarianten haben andere Gelenkwellen, die nicht untereinander kompatibel sein müssen. |
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2. Reparaturzutaten Top |
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Neben einem Ringschlüssel SW 30 zum Lösen der Sechskantmutter in der Radnabe benötigt man einen Drehmomentschüssel zum Anziehen der Innenvielzahnschrauben. Eine Innenvielzahnnuß braucht man natürlich auch. Ohne die geht´s nicht.
An Material braucht man einen Achsmanschetten - Reparatursatz. Der enthält neben der eigentlichen Staubschutzmanschette noch zwei Klemmschellen, eine Tellerfeder, einen Sicherungsring und eine Portion Fett.
Diesen Satz gibt's bei VW oder beim Teilehändler. Dort ist er meist günstiger zu haben.
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3. Rad ab. Top |
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Wagen auf ebenem Boden abstellen, Handbremse fest anziehen und 1. Gang einlegen.
Mit einem guten, gekröpften Ringschlüssel SW 30 und dem eigenen Körpergewichts die Mutter lösen. Das Biest sitzt mitunter bombenfest. Der Schlüssel muß (!) richtig sitzen. Wenn man hier was vermurkst, steht man ziemlich auf dem Schlauch. . Radmuttern lösen.
Den Wagen aufbocken und Holzklötze oder Böcke unterlegen/stellen. Radmuttern abschrauben, Rad abnehmen.
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4. Schrauben innen lösen Top |
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Bei eingelegtem 1. Gang die Innenvielzahnschrauben rund um den Getriebeflansch lösen. Die Köpfe sind in der Regel sehr verdreckt: vorher mit einem kleinen Schraubenzieher sauberprokeln und die Nuß so tief wie möglich reindrücken/schlagen. Dieser Schrauben sitzen auch oft bombenfest - man hat häufig nur einen Versuch, die Dinger loszubekommen.
Um an die restlichen Schrauben heranzukommen, Gang rausnehmen und die Welle weiterdrehen (nicht mit öligen Griffeln auf die "Lauffläche" der Bremsscheibe fassen), Gang wieder einlegen.
Hat man einen Innenvielzahn vermauert, hilft es manchmal, die Nuß in Ventileinschleifpaste zu tauchen, und mit erhöhtem Grip den finalen Versuch zu wagen. Als weiterer Rettungsversuch kommt auch das Einschlagen einer größeren Inbusnuß oder der Einsatz einer guten, scharfen Wasserpumpenzange in Frage.
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5. Welle raus! Top |
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Die linke Gelenkwelle läßt sich nicht ohne weiteres Ausbauen. Meist muß dazu das Federbein weggeschwenkt werden, um Luft zu bekommen. Sollte die Welle auch ohne das herausgehen: Prima! Ansonsten die Schraube des Achsgelenks lösen und herausschrauben. Das Gelenk sitzt in einem konischen Sitz und läßt sich mitunter nur mit Gewalt herausziehen. Um den Querlenker nach unten zu drücken, ein Winkelprofil oder Ähnliches mit einer Schraubzwinge als Verlängerung anschrauben.
Wenn das Gelenk immer noch nicht aus seinem Sitz will, mit einem Kuhfuß sachte nachhelfen. Dabei nie auf Gummiteilen abstützen. Wer hat, benutzt einen Gabeltrenner oder geeignetes Abdrückinstrument.
Federbein nach Außen schwenken, bis sich die Gelenkwelle herausfädeln lässt. |
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6. Gummiwechsel Top |
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Die Gelenkwelle nach Möglichkeit in einen Schraubstock spannen. Klemmschellen aufbiegen, alte Manschette zurückschieben.
Das Gleichlaufgelenk mit einem Schonhammer nach Außen schlagen und abnehmen. Manchmal geht das schwer. Sehr alte Modelle verfügen auch über Gelenkwellen, deren Sicherungsring man in den Nuten des Gelenks suchen und auseinanderdrücken muß. Die alte Manschette abstreifen und wegwerfen. Den Sicherungsring mit einem kleinen Schraubenzieher herausnehmen und ersetzen.
Neue Manschette auf die Welle aufschieben und zurückfalten. Neue Tellerfeder und den Kunststoffring richtigherum aufsetzen. Das restliche alte Fett sauber abwischen, das Gelenk dazu hin- und herbiegen. Gleichlaufgelenk bis zum Anschlag auf die Welle aufschieben/schlagen. Fett in die Manschette geben und diese so über den Bund des Gelenks ziehen, daß sich kein Vakuum darunter bildet. |
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7. Einbau Top |
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Klemmschellen aufbiegen und mit einem kleinen Schlitzschraubenzieher spannen. Mit viel Gefühl und einer Rabitz- oder Kneifzange die Kröpfung der Schelle zusammendrücken, bis die Schelle fest sitzt.
Die fertige Gelenkwelle einschieben und das innere Gelenk in den Getriebeflansch einsetzen. Achsgelenk wieder einsetzen. Schraube durchstecken und Mutter mit 50Nm anziehen.
Innenvielzahnschrauben am Getriebeflansch rundum mit 45 Nm festziehen. Bremsscheibe mit Aceton o.Ä. entfetten, Rad aufsetzen, Radmuttern handwarm anziehen.
Wagen abbocken und Radmuttern anziehen. Neue Sechskantmutter SW 30 mit 230 Nm (oder einem beherzten Tritt auf den Schlüssel) festziehen. Probefahrt machen! |
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19.11.2002 | Duedi |
Das mit dem Lösen der Schrauben am Getriebe mache ich anders: Gang raus. Unters Auto rutschen geht auch mit 120 kg Gewicht. Schraube lösen, Auto über sich weiter rollen und nächste Schraube, usw. Bei abgebauten Rad muß ein/e Dummi bremsen und ich arbeite mit 2 langen und einer kurzen Verlängerung von ganz außen.
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19.11.2002 | J Bellmann |
Danke für den Artikel, es ist genau das, wonach ich gesucht hatte, um die Vorgehensweise nochmals nachzulesen. |
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02.04.2003 | Martin |
Um die Achsmanschetten zu lösen, braucht man nicht die ganze Antriebswelle auszubauen. Einfach Zentralmutter lösen. Danach das Federbein wie beschrieben freimachen und dann hat man genug Platz um die Welle aus dem Radlagergehäuse zu bekommen. Danach geht es weiter wie im Artikel. Halt unter beengten Platzbedingungen. Aber es funktioniert sehr gut. Nur aufpassen, wenn die Welle im Gehäuse festsitzt. Nicht zu feste mit dem Hammer schlagen. Und Unterlage nicht vergessen!
Sonst ist der Artikel super! |
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25.06.2003 |
Hat super funktioniert auch ohne ausbau der Antriebswelle. Guter Tip Martin!
Gruß Helge |
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02.07.2003 | Svenson |
Hi,
prima Artikel, aber anstatt mich mit dieser fiesen Klemmverbindung zu quälen, um den Achsschenkel wegzuklappen, habe ich einfach den Bremssattel abgenommen und die beiden Schrauben zum Federbein gelöst und den Achsschenkel dann weggeklappt. Erscheint auf den ersten Blick mehr Arbeit, aber ist bei weitem nicht so eine Quälerei wie Eure Methode.
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08.10.2003 | Toby |
Gut ist wenns erst garnicht passiert. Immer wenn ich bei A.T.U Winter- / Sommerreifen wechseln lasse, frag ich den Monteur ob er kurz mal nach den Achsmanschetten gucken kann. Ich schau ihm dann über die Schulter. Wenn sie nur brüchig sind kann man in Ruhe die Teile besorgen und den wechsel vornehemen wenns einem passt.
Wer ein kleines E-Schweisgerät besitzt kann sich im Baumarkt die entsprechende Mutter SW 30 nachkaufen, dazu einen Stück Flachstahl ca. 300x20x5 , den man an einem Ende etwas umbiegt. Dann die Nuss aufschweissen. Nun kann mann die Schwergängige Mutter spielend mit einem Rohr was man als Hebel auf den Flachstahl steckt lösen. Hatte da immer so meine Probleme. Lohnt sich aber nur für die, dies öfter machen. |
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13.10.2003 | CB |
Zum Lösen der Schrauben am Getriebe noch ne Anregung. Ich hebe dabei den PKW mit montiertem Rad leicht an, drehe die Antriebswelle zum Öffnen der ersten Vielzahn-Schraube in die passende Stellung und schiebe dann einen Keil unter das Rad und arretiere somit das Rad. Sitzen die Schrauben nicht allzu fest, reicht es auch das Rad mit der Hand festzuhalten.
Zu Tobys Bemerkung: Auch ich habe anfangs die Nabenmutter mit einem Ringschlüssel SW30 geöffnet, was allerdings oft zum Abrutschen geführt hat. Die Methode mit einer 30er Nuss habe ich neuerdings auch genutzt, als ich einen mir einen ordentlichen Nusskasten zugelegt hatte. Denn mit dem starren Steckschlüssel + Verlängerung habe ich bisher jede Mutter gelöst ohne dass sich der Schlüssel sich verbogen hat (wie vorher bei meinem Billigwerkzeug)
CB |
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08.06.2004 | Dietmar |
Klasse Artikel.
Habe die Manschette auch gewechselt aber die Antriebswelle nicht ausgebaut. Zum Wegschwenken der Lagerung habe ich die 3 Schrauben unten gelöst und vorher die Schraubenkopflage markiert. Das ging sehr einfach und musste nicht rumschlagen und nicht die 6 Wellenschrauben lösen. |
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07.02.2006 | -two- |
zu "13.10.2003 vom CB" : habe von meinem Hazet-knarrenkasten den T-Schlüssel anstelle der knarre genommen um die riemenscheibe von der kurbelwelle abzuschrauben. schlagschrauber steht mir nicht zu verfügung. auf jedenfall ist das teil seit dem etwas krumm..... ok, aus nem billig-knarrenkasten hätte ich jetzt bestimmt n knoten drin.. |
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24.11.2006 | Martin |
Ich habe die beiden Schrauben, die das Federbein am Radträger befestigen, gelöst. Man muß den Radträger nur nach außen klappen. Die Gelenkwelle geht dann leicht nach innen raus. Da muß man nix hebeln, und man kann von oben arbeiten. Die Gelenkwelle habe ich auch nicht ganz ausgebaut. Das Schwierigste war, das Gelenk von der Welle abzubekommen. |
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27.04.2007 | Theo |
Hat wer nen Tipp, wenn man sich die 30mm Mutter ( trotz NEUEM und extra dafür gekauftem Ringschluessel :'( )
vermurkst hat?
Mitt Nuss is da leider nix zu holen und ich hatte jetzt dran gedacht nen alten 30-er aufzuschweissen, da die alte Mutter eh in den Müll wandert, was meint ihr?
gruß
Theo Schweisse wird wohl schwer. Vermutlich ist aufsägen das beste. Viel Erfolg! JEM |
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30.04.2007 | kupy |
Wenn die Mutter wirklich vermurkst ist (und vorher schon fester als bombenfest saß), macht es sich gut, mit der Flex bis knapp übers Gewinde des Gelenkes in die Mutter zu schneiden/schleifen. Aufpassen! 1x mehr nachgesehen und eher aufgehört spart Schaden und Kosten. Dann einen stabilen Meißel und schweren Hammer genommen und in Löserichtung an dem frisch geschaffenen Spalt angesetzt. Nach ein paar Schlägen dreht sich das nun leicht aufgeweitete Mutternteil. Man kann es auch gleich mit Meißel, Hammer und viiiel Ausdauer und Muskelkraft versuchen. Hin ist die Mutter sowieso. Dauert aber länger. |
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03.05.2007 | sylver83 |
Super artikel *lol* versteh nur bahnhof gibts das auch für leute die keine ahnung haben vom auto und es trotzdem selbst machen möchten ??? Danke fürs Lob, aber wenn Du GAR KEINE Ahnung hast, solltest Du das Auto vermutlich besser einer Werkstatt anvertrauen. Wenn Du bei der oben beschriebenen Reparatur was vermurkst, kann es nicht nur Dich aus der Bahn hauen, sondern auch die Gruppe katholischer Schulmädchen treffen, die am Straßenrand auf den Bus warten ;-) JEM |
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03.05.2007 | Theo |
Danke für die Tipps @ Kupy/JEM...
Die Bearbeitungszeit für die Mutter nicht mitgerchnet hat der Wechsel keine 2 Stunden gedauert und der Artikel hat dabei gute Dienste geleistet :)
Und noch ein Tipp von mir:
Bei meinem Golf war es wesentlich leichter das Gelenk des Querlenkers komplett abzuschrauben ( 3 kleine Schrauben) als zu versuchen das Ganze mittels Abziehgerät vom Federbei zu lösen, denn die beiden mochten sich wirklich zuu gut :)
Grüße an alle Hobbyschrauber
Theo
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31.05.2007 |
Wenn du das Gelenk komplett abschraubst, muß die Spur neu eingestellt werden. Ein Kugelgelenkausdrücker ist da günstiger. :)
Michael |
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07.06.2007 | Theo |
Hallo,
warum sollte denn die Spur neu eingestellt werden? Wenn man das Gelenk löst (siehe Bild Nr. 9) und dass mittels der 3 Schrauben tut, lässt es sich auch genau so wieder einbauen; an seiner position ändert sich nichts...
zudem verändere ich auch nichts an den Spurstangen, also was könnte (wenn überhaupt) sich da verstellen??
MfG
Theo
P.S.: Fahre jetzt ja schon länger mit der neuen Manschette und was die Spur (verziehen auf der autobahn o.ä.) und die Reifenabnutzung angeht ist nichts auffälliges an dem wagen :/ |
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25.07.2008 | Tim |
Kleine Frage am rande, hab eine innenviehlzahl vermurkst... wie bekomme ich die ab. Komm mit der flex nicht richtig dran. Schleifpaste und scharfe wasserpumpenzange bringen nichts.
DAnke für tipps Mit einem nicht zu scharfen Meissel in Aufdreh-Richtung am schlagen. Das ist oft die letzte Möglichkeit (vor der dem Aufbohren). JEM |
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17.09.2008 | nerdwuermle |
genial! |
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21.09.2008 | Sascha |
Ich bekomme die bescheuerte 30mutter nicht los habe schon alles ausprobiert.Geht das aus anders ohne die blöde mutter zu lösen??? Nein - leider nicht. Die MUSS raus! JEM |
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26.09.2008 | nighty |
Wenn das Rad ab ist, 2 Radbolzen (benachbart, nicht diagonal) eindrehen, eine Brechstange dazwischen und gegen den Fußboden klemmen, dann den Schlüssel auf die Mutter aufsetzen und mit Körpergewicht und etwas Wippen draufstellen. Mit einem Taschenlötbrenner und Kriechöl kann man die Mutter zusätzlich traktieren. Mit scharfem Meißel nebst Hammer in Löserichtung drauflos geprügelt, wirkt auch manchmal. Und als letzte Gewaltanwendung: Muttermaterial längs mit Flex bis nahe ans Gewinde abtragen. Den Rest erledigen dann Hammer und Meißel, da reißt das Restmaterial der Mutter weg. |
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05.10.2008 | Kallemann |
Danke für tollen Bilder in der Beschreibung |
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15.01.2009 | Michl aus Nbg |
Wenn ich die große Mutter glösen der Gelenkwelle lösen muss, stecke ich die 30er Nuß auf einen ausziehbaren Radmutterschlüssel, wie er für 10 EUR über all zu kaufen ist. Das bringt einen langen Hebelweg. Damit die Nuß beim Drehen gerade bleibt und nicht schräg abrutscht, stecke ich in Wirkrichtung eine Schraubenzieherklinge in den Spalt zwischen Nuß und den Gehäusering. Ggf. etwas Öl außen an die Nuß, damit sie leichter über die Schraubenzieherklinge gleiten kann. Dann auf den Radmutterschlüssel steigen. Hat bislang immer funktioniert. |
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13.06.2009 | sven rogall |
hallo..... frage: funktioniert das ganze auch so beim golf 4 ??? PRINZIPIELL ja, en detail nein. JEM |
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23.07.2009 | Thank__boy |
Dieser Artikel hat mir viel geholfen |
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25.07.2009 | Michl aus Nbg |
Noch ein Tipp für alle, die wie Svenson die Welle nur einseitig ausbauen: Endstummel aus dem Radlager ziehen und dann mit dem Hammer von hinten gegen den Gummibalg am Gleichlaufgelenk schlagen, bis es sich vom Sicherungsring gelöst und ein paar Zentimeter auf der Welle verschoben hat. Dann die k l e i n e Befestigungsschelle des Gummibalgs lösen und das Gelenk samt noch montiertem Gummibalg komplett von der Welle schlagen. Das Verfahren hat den Vorteil, dass kein sandiger Schmutz in das sonst offene Gelenk eindringen kann, weil der Gummibalg noch von der großen Befestigungsschelle am Gelenk gehalten wird. Ein Schonhammer muss nicht zwingend verwendet werden, da man gegen den Gummi schlägt. Der Fettaustritt und somit die Sauerei hält sich bei dieser Methode in Grenzen.
Vom ausgebauten Gelenk die große Befestigungsschelle aufzwicken und den Balg abziehen. Danach, wenn keine Neuteile verwendet werden, die Federscheibe und die Kunststoffscheibe aus dem alten Balg entnehmen !
Beim Einbau erst das Gelenk gerade stellen, damit später die Welle wieder axial eingeschoben werden kann. Dann überschüssiges Fett am Gelenk entfernen und die Sitzfläche für den Gummibalge entfetten. Dann die Gummi-Manschette mit der großen Schelle am Gelenk anbringen. Nun das Fett in die verbliebene Wellenöffnung am Gummibalg einbringen. Anschl. die kleine Befestigungsschelle für den Balg, die Federscheibe und die Kunststoffscheibe, letztere richtigherum, auf den Wellenstummel aufstecken und nach hinten schieben. Nun den Gummibalg mit dem Gelenk auf die Welle schieben. Dabei muss die kleine Öffnung des Balgs über die Federscheibe und die Kunststoffscheibe gehebelt werden. Dann die Welle in das Gelenk einstecken und bis zum Anschlag aufschieben.
Gummibalg ausrichten und schließlich die kleine Befestigungsschelle an der Gummimanschette anbringen. Welle wieder in das Radlager einbauen |
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25.07.2009 | Michi__COOL |
He Danke für den Artikel Oh, bitte! JEM |
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25.07.2009 | Mike Rottenburg |
He vielen Dank für den Artikel.Von den Kommentaren konnte ich viele Anregungen verwenden.Das mit der Antriebswelle,welche man nicht ausbauen muss,war sehr gut.Hat alles gut geklappt bei mir |
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02.11.2009 | Oskar |
Schöner Artikel - wichtig: mit einem Winkeleisen und einer großen Schraubzwinge geht es wirklich einfach, das Achsgelenk zu lösen - nachdem ich erst mit nem Hammer rumgeklopft habe und einige andere Dinge nicht den erwünschten Erfolg brachten, funktionierte es mit Winkeleisen problemlos.... sinnvoll ist es auch, erst die Inbusschrauben am inneren Gelenk zu lösen und erst dann den Reifen abmontieren, so kann man mit dem Reifen noch drehen und gegenhalten beim lösen der Innenvielzahnschrauben (Inbus). |
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21.12.2009 | Jens |
Danke für den Artikel, es ist genau das, wonach ich gesucht hatte.
also ich hatte nur den bremszylinder abgemacht, und dann ging es alles sehr leicht.Nur beim zusammen bauen ist mir eine kugel aus dem kugellager rausgerutscht aber lies sich einfach wieder reinsetzen, ZUM GLÜCK |
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22.02.2010 | Steffen |
Hi
super Artikel ist sehr hilfreich!!!
Doch jeder machts irgend wie anders.
Also zum lösen der Nabenschraube nehme ich einen ganz normalen gegröpften 30ger schlüssel
mache die mutter mit dem brenner etwas heiß dann kann man die ganz locker leicht und ohne gewalt lösen
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01.03.2010 | Daniel Huber |
Vielen Dank für den Trick um den Träger nach unten zu drücken.
Nun muss ich aber noch von einem ungeplanten Malheur berichten.:
Das inner Kugelgelenk links sass fest wie fest geschweißt. Da habe ich beschlossen, die Manschette zu wechseln ohne die Welle rauszunehmen. Als ich aber das äussere Gelenk von der Welle abschlug kamen aber die Kugeln samt Käfig des inneren Gelenks rausgeflogen. Der äussere Lagerteil sass nach wie vor bombenfest am Getriebe. Ich hab mir vorerst keine grossen Gedanken gemacht, beim Zusammenbau aber hat sich gezeigt, dass es total unmöglich ist das Gelenk auf diese Weise wieder zusammen zu kriegen. Nach zwei Stunden Fummelei war ich dann soweit, dass ich mit einem Holzstück und dem grossen Hammer dem festsitzenden Gelenkteil auf die Haut rückte und ihn endlich überreden konnte loszulassen. Zu meiner Verwunderung war das Teil nicht etwa angerostet, sondern zeigte eine glatte Fläche. Es ist mir unbegreiflich wieso dies so fest halten konnte, wie wenn es angeleimt gewesen wäre. Soweit gut, aber nun kam das nächste Problem. Das Gelenk kann nicht einfach so zusammengebaut werden, sondern braucht ein Trick. Mann muss den Laufkäfig schräg (45 Grad) mit Nabe in den äusseren Teil einfahren. Dann müssen die Kugeln von zwei Seiten her eingepasst werden. Schlussendlich kann der Laufkäfig mit einem kleinen Schlag eines Gummihammers ins Gelenk gedrückt werden. Der Rest ist Kinderspiel, abgesehen davon, das mitlerweilen durch die Fummelei das ganze Lagerfett nicht mehr im Lager sondern auf Mann ist. Also nachschmieren.
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18.03.2010 | Iggy |
Vielen, vielen Dank für die Anleitung.... |
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13.07.2010 | Gunnar |
Und was würde das in etwa kosten wenn man das fuern golf 2 von einer werkstatt machen laesst. Habe ein Angebot von 170.- Euro fuer Achsmanschettenwechsel vorne beidseitig. Was meint Ihr? Ist der Preis fair?
Freue mich ueber Tipps.
Preis ist nicht eben günstig, aber ok. Wichtig: die Ausgleichgelenke müssen i.O. sein - sonst ist die Arbeit für die Katz. JEM |
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02.11.2010 | walera |
Danke für tollen Bilder in der Beschreibung |
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07.12.2010 | Rostlaube |
Gibt zweiteilige Achsmanschetten, nur drüberstriffeln und verkleben....geht!! |
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