www.autoschrauber.de
www.autoschrauber.de

Anleitung zum Wechsel der Zylinderkopfdichtung beim Golf Diesel

Titel: Jetzt wird geschweißt
Kommentare: 84 | Rubrik: Anleitungen
Schön geschrieben Praxisorientiert und Humorvoll leicht vers ...
22.01.2012 von Peter

Titel: Stehbolzen rausdrehen
Kommentare: 20 | Rubrik: Tipps & Tricks
bei der Verwendung von Kupferpaste aber aufpassen: Stahl + ...
21.01.2012 von TMaekkes

Titel: Furnier-Zauber
Kommentare: 2 | Rubrik: Anleitungen
Das Entfernen des alten Lackes geht auch sehr gut indem man ...
19.01.2012 von Tony

Titel: Der finale Dreh
Kommentare: 6 | Rubrik: Tipps & Tricks
super vielen dank. war schon am verzweifeln, zwar nich an e ...
14.01.2012 von Morf

Titel: U-Stahl, glattgebügelt
Kommentare: 36 | Rubrik: Anleitungen
Sehr guter Artikel. Bin Duali bei Blohm&Voss und habe gerade ...
11.01.2012 von Marcel

Google

Zylinderkopfdichtung wechseln

Öl im Wasser? Weisser Qualm?

VW Golf 2 Diesel

07.11.2000 | Autor: JEM

Die Zylinderkopfdichtung trennt den Kopf vom Block und geht irgendwann kaputt. Ein Wechsel ist gar nicht so schwer, wenn man Zeit und rechtes Werkzeug hat.

Inhalt

1. Wann wechseln
2. Ersatzteile
3. Kühlmittel ablassen
4. Luftfiltergehäuse
5. Kraftstoffleitung und Zahnriemenabdeckung oben
6. Motor auf OT drehen
7. Einspritzpumpe arretieren
8. Ventildeckel abnehmen
9. Nockenwelle arretieren
10. Spannrolle lösen

11. Riemenscheibe abnehmen
12. Anschlüsse lösen
13. Auspuff lösen und demontieren
14. Einspritzleitungen demontieren
15. Kopfschrauben lösen
16. Dichtfläche reinigen
17. Neue Dichtung auflegen
18. Zylinderkopfschrauben anziehen
19. Zahnriemen spannen
Kommentare: 27

1. Wann wechseln Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Verliert der Motor durch die Zylinderkopfdichtung viel Öl, findet man Ölemulsion am Ölpeilstab oder Kühlwasservorratsbehälter und/oder sprudelt es im Vorratsbehälter bei laufendem Motor. ist vermutlich die Zylinderkopfdichtung defekt. Zudem ist meist der Motorblock und alles Darunterliegende durch nach Außen austretendes Öl verdreckt.

Ernste Schäden sind zu befürchten, wenn Kühlwasser in den Brennraum gelangt. Wasser lässt sich nicht verdichten - die Kompression steigt auf Extremwerte. Eine weiße Auspuffahne zeigt dann an, daß innerhalb weniger Kilometer Kurbelwellen- und Pleullager ihren Geist aufgeben werden.

Volkswagen hat die Zylinderköpfe und Motorblöcke sehr genau zueinander gepasst. Die Kolben ragen bei verschiedenen Motoren in ihren Totpunkten unterschiedlich weit heraus. Um die optimale Kompression zu gewährleisten, verbaute VW drei unterschiedlich dicke Zylinderkopfdichtungen.

Um vor Beginn der Arbeiten die richtige Dichtung zu identifizieren, muß man etwa in der Mitte der Trennfuge zwischen Zylinderkopf und -Block einen Zipfel der Dichtung suchen, der aus der Fuge herausragt. In diesen Zipfel sind Kerben oder Löcher eingeschlagen - die Ersatzdichtung muß die selbe Anzahl haben.

2. Ersatzteile Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Benötigte Werkzeuge:

Innenvielzahnnuß SW 12. Absolut erforderlich.

Drehmomentschlüssel

Dorn zum Abstecken der Einspritzpumpe (Länge etwa 100mm, d=15.45mm).

Lineal zur Fixierung der Nockenwelle (Länge etwa 100mm, b=10mm, h=4.5mm)

Wer sich die beiden letztgenannten Spezialwerkzeuge zum Fixieren der Lage von Nockenwelle und Einspritzpumpe nicht besorgen kann, könnte die Position von Nockenwelle und Einspritzpumpenriemenscheibe bei Motor-OT auch mit einem Lackstift oder einer Reißnadel festhalten. Das ist heikel - man kann gerade bei der Pumpe leicht die eindeutige Einstellung verlieren.

- Federspanner für die Auspuffklammern.

Wer sich die Spanner nicht besorgen kann, muß sich mit etwas Anderem helfen. Gute Dienste leisten Keile, die man sich aus 3mm Stahlblech sägen kann. Löcher in 8mm reinbohren. Mit Schraubenzieher und Hammer lassen sich die Klammern so lösen und auch wieder befestigen. Die Klammern verfügen über eine ENORME Spannkraft. Ein Montageversuch ohne Hilfswerkzeug geht in die Hose.

3. Kühlmittel ablassen Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Massekabel von der Batterie abnehmen.

Kühlwasser ablassen. Dazu den Kühlwasserschlauch an der Kühlwasserpumpe lösen und den Deckel des Ausgleichbehälters öffnen und die Kühlflüssigkeit in einen geeigneten Behälter ablassen.

Ist die Lorke noch nicht allzu verschmutzt und stimmt der Frostschutzanteil, kann das Zeug wiederverwendet werden. Ansonsten: fachgerecht entsorgen.

4. Luftfiltergehäuse Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Luftfiltergehäuse mit Luftfilter und Ansaugschlauch abbauen.

Entlüftungsschlauch zwischen Ventildeckel und Ansaugkrümmer abbauen.

5. Kraftstoffleitung und Zahnriemenabdeckung oben Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Kraftstoffleitung zur Einspritzpumpe am Kraftstoffilter abnehmen (in/out sind durch Pfeile markiert) und in die Nähe des Kühlers wegbinden.

Obere Zahnriemenabdeckung abbauen, dazu die Klammern am Umfang lösen und eine Schraube SW 10 in der Mitte des Kunstoffteils lösen.

6. Motor auf OT drehen Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Motor mit einem Ringschlüssel an der Kurbelwellenriemenscheibe durchdrehen und auf OT 1. Zylinder stellen.

Dazu den Kunstoffstopfen in der Getriebeglocke entfernen. Im Schauloch muß "O" erscheinen.

7. Einspritzpumpe arretieren Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Einspritzpumpe mit dem Absteckdorn sichern. Sollten die die dafür vorgesehenen Bohrungen in der Riemenscheibe und dem dahinter liegendenden Blech nicht fluchten, den Motor noch einmal um volle 360° weiterdrehen.

Hat man keinen Dorn, die Stellung der Riemenscheibe jetzt eindeutig und reproduzierbar markieren.

8. Ventildeckel abnehmen Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Die Muttern und Klemmleisten für den Ventildeckel demontieren und den Deckel abbauen. Den farbigen Kunstoffstopfen an der rechten Seite der Dichtfläche herausnehmen.

9. Nockenwelle arretieren Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Stellung des Nockenwellenrades (Berg/Tal) mit Reißnadel oder Lackstift auf dem Blech zwischen Nockenwellenrad und Zylinderkopf festhalten. Das Blech muß nicht demontiert werden.

Die Absteckleiste in die Nut an der Sirnseite der Nockenwelle einschieben. Steht die Leiste nicht zur Verfügung, sollte man sich die Stellung der Nut in der Stirn der Nockenwelle fotografisch einprägen, sie wird nachher gebraucht.

10. Spannrolle lösen Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Klemmutter der Zahnriemenspannrolle lösen und die Klemmrolle abnehmen. Den Zahnriemen so nach Hinten drücken, daß er nicht weiter stört.

11. Riemenscheibe abnehmen Top

Zentralschraube an der Nockenwellenriemenscheibe lösen (ohne Leiste zur Arretierung der Nockenwelle ein Problem) und die Riemenscheibe abnehmen. Sitzt die Scheibe fest, mit einem leichten Schlag eines Kunstoffhammers nachhelfen.

Die Scheibe sitzt lediglich auf einem Konus, in den eine Nut gestossen ist. In vielen Exemplaren findet sich jedoch keine Scheibenfeder - die Kraft wird lediglich über den Konus übertragen.

12. Anschlüsse lösen Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Glühstromleitung an der rechten Glühkerze abnehmen.

Elektrische Leitungen für Öldruckschalter und Temperaturfühler abnehmen und wegbinden.

Wasserschläuche am Zylinderkopf abschrauben oder Schläuche am Stutzen lösen, wenn alles stark korrodiert ist.

13. Auspuff lösen und demontieren Top


Auspuff am Krümmer abbauen. Ohne ein geeignetes Spannwerkzeug eine Hundearbeit.<p>In jedem Fall vorsicht vor der Energie der gespannten Federn. Dieser genervte Gesichtsausdruck spricht Bände.

14. Einspritzleitungen demontieren Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Kraftstoffrücklaufleitung von der rechten Einspritzdüse abnehmen.

Alle Einspritzleitungen im Verbund an Pumpe und Einspritzdüsen lösen und abnehmen. Düsenöffnungen sauber verschließen.

15. Kopfschrauben lösen Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Zylinderkopfschrauben von Außen nach Innen in zwei Zügen lösen und dann ganz herausdrehen.

Die Zylinderkopfschrauben sind Dehnschrauben, d.h., sie sitzen unter starker Zugspannung. Da sich das Material durch die starke Spannung verändert, dürfen die Schrauben nur einmal verwendet werden: die alten wegwerfen.

16. Dichtfläche reinigen Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Zylinderkopf mit HelferIn abnehmen und ablegen.

Dichtflächen an Motorblock und Zylinderkopf mit einem Schaber von Dichtungsresten säubern.

17. Neue Dichtung auflegen Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Neue Dichtung richtigherum (!) auflegen.

Zylinderkopf mit HelferIn aufsetzen und die neuen Schrauben zum Zentrieren einsetzen.

18. Zylinderkopfschrauben anziehen Top

Klick: grosses Bild
Klick: grosses Bild

Schrauben von Innen nach Außen über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel in vier Zügen anziehen.

1.Zug 40Nm / 2.Zug 60 Nm / 3. Zug 75 Nm.

Anschließend ohne Abzusetzen eine weitere halbe Umdrehung pro Schraube.

Nach 1000 km Fahrstrecke sollen die Schrauben um eine weitere Viertelumdrehung nachgezogen werden. Die Schrauben vorher nicht lockern - nur weiter festziehen. Der Motor darf dabei warm sein.

19. Zahnriemen spannen Top

Riemen am Riemenespanner mit einem Lochschlüssel spannen. Der Riemen muß sich zwischen Pumpen- und Nockenwellenrad etwa einen Zentimeter durchdrücken lassen.

Klemmutter mit 45 Nm festziehen. Ein zu stark gespannter Riemen pfeift bei kaltem Motor im Leerlauf. Das ist deutlich zu hören.

Die restliche Montage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus.

Kommentare Top

01.11.2002 | Peter

Hallo Jens, sehr guter Artikel, aber ich glaube ein Hobbyschrauber ist beim Zylkopfdichtungswechsel ohne Profi-helfer überfordert. Den Zylinderkopf vor dem Wiedereinbau auf jeden Fall auf Planheit überprüfen (lassen). Sonst hat man evtl. die ganze Arbeit 2x.

MfG Peter (ehemaliger Profischrauber)

15.01.2003 | Kai als immernoch hobbyschrauber

so nich schlecht, doch kommen mir die werte für das anziehen der kopfschrauben spanisch vor. meiner meinung nach:40Nm, 60Nm, 180° (oder 2*90°) nach warmfahren weitere 90° und nach 1oookm 90° ausser bei kennbuchstabe 1V (44kW Kat), der hat ne andere Dichtung

---:Danke für den Hinweis. Die Wahrheit scheint in der Mitte zu liegen:40, 60, 75Nm. Dann 180Grad, warmlaufen lassen, nach 1000 Kilometern nochmal 90Grad. Bietet jemand mehr? (JEM)

12.07.2003 | Olleck

Das ist ja alles schön und gut was ihr da alle kommentiert habt, aber der Kopf wird mit: 40Nm, 60Nm und zweimal 90° festgezogen und nichts anderes. Dann nach 1000Km mit 90° nachziehen!! Schönen Tag noch.

Damit auch Gott auf seine Kosten kommt: die Angaben zu Drehmomenten unterscheiden sich auch in der Fachliteratur erheblich.

Zudem unterscheidet sich das Drehmoment auch erheblich, je nachdem, ob z.B. Öl aufm Gewinde ist oder nicht. Diese ganze Erbsenzählerei wird hoffentlich demnächst überflüssig, wenn auf autoschrauber.de die Drehmomenten-Datenbank in Betrieb geht. Jens

08.08.2003 | Rene

Wirklich brauchbarer Artikel, funktioniert auch beim Benziner. @Peter: Stimmt nicht, ich hab die Dichtung mit nem Freund zusammen gewechselt und wir wussten nichtmal genau wo die überhaupt hingehört und haben es geschafft.

08.12.2003 | Christof Fabian

Top Artikel. Wollte nur wissen wie die Einstellung bei Golf Diesel ist. Habe gleich die Beschreibung für Einstellwerkzeug gefunden. Besten Dank. Christof

21.02.2004 | LS73252

Hallo, Super Artikel, da einfach und unkompliziert alles erklärt wird. Auch für Gelegenheitsschrauber ein Muß. Ich hätte aber eine Frage, ob dies auch für den Turbo Diesel zutrifft. Kann Öl im Kühlwasserbehälter auch vom Turbo kommen, und wenn ja, gibt es eine Möglichkeit dies zu testen? Das Fahrzeug weist keinerlei Unterschiede im Fahrverhalten auf. Danke und Gruß

08.07.2004 | Jean

Sehr gut! Hatte Zahnriemen gewechselt und nach Probelauf festgestellt daß ich einen Zahn daneben lag irgendwo. aber wo? Meine Markierungen hatten sich wärend des Probelaufs in Luft aufgelöst. Habe mir dann denn Bolzen und das Lineal nach Maßen aus Artikel gemacht, und kein Problem mehr gehabt.

19.07.2004 | Eberhard

Sehr gute Beschreibung. Vor allen Dingen die Hilfsmittel. Aber welche Masse haben denn die benötigten Keile ? Auf der Abbildung ist das leider nicht zu erkennen.

Masse: keine Ahnung. Bestehen aus 4 mm dickem Blech. Dickeres geht bestimmt auch. Jens

20.07.2004 | Marcel

Hallo, 1. Stufe: 40 Nm 2. Stufe: 60 Nm 3. Stufe: 2x 90° oder 1x 180° mit einem starren Schlüssel nachziehen, ohne dabei abzusetzen.

Die Werte für die Drehmomente variieren je nach Hersteller der Dichtung. Im Zweifelsfall dort anrufen / nachfragen. Jens Desweiteren sollten die Schrauben NICHT nochmals im warmgefahrenen Motorzustand nachgezogen werdem, das ist Murks und die Schraube wird dann (besonders in der kalten Winterzeit) zu stark überdehnt und könnte instabil werden... Das selbe gilt auch für das nachziehen, nach Fahrleistung von 1000 Km oder sonstige Nachziehungen... So ungefähr steht das auch EINHEITLICH in jeder seriösen Fachliteratur... Gruß Marcel

21.07.2004 | Martin

@LS73252: Nee, das Öl kann beim TD (und nur der hat ihn) vom Ölkühler kommen. Das ist das Aluteil was direkt über dem Ölfilter sitzt. Ich hatte die Kopfdichtung gewechselt wegen Öl im Wasser und immer noch die Sauerei... Zum Prüfen des Kühlers (der geht nach dem Filter ganz einfach runter, man muss halt Öl & Wasser ablassen) verstopft man einen Anschluss und bläst mit Pressluft in den anderen Anschluss rein. Hält man das Ganze nun unter Wasser, so sieht man Luftblasen wenn er undicht ist, DAS KANN ABER DAUERN ! Bei mir kamen nur winzige Bläschen, aber das war dann doch die Lösung. Den Kühler gabs damals ('97) für 70 DM im Tausch bei VW.

16.01.2005 | Mathias

Wäre besser, wenn du den Abbau der Klemmfedern am Auspuffkrümmer ohne Spezialwerkzeug beschrieben hättest. Diese Aufgabe steht mir bevor, und mir ist mulmig.

Also die Klemmfedern am Krümmer abzubauen ist recht einfach. Ich habe einen ca 1 m langen Holzstiel genommen und diesen einfach in die Feder gesteckt und angehebelt. Sie fiel einfach herunter :). Das hat 10 Sekunden gedauert. Wenn eine ab ist, hängt die andere locker und lässt sich mit einem dicken Schraubezieher abhebeln. Achso, wenn man vor dem Motor steht, dann lässt sich natürlich nur die rechte abhebeln, denn die linke ist kaum zugänglich, und muss als zweite von unten abgedrückt werden.

19.01.2005 | Mathias

Ohne Spezialwerkzeug ist das Einsetzen der Klemmfedern am Auspuff kaum möglich. Ich bin daran verzweifelt und hab mir das Spezialwergzeug geliehen. Damit ist es ein Kinderspiel.

24.05.2005 | Michael S.

Übrigens. Ich habe eine Riesenrohrzange mit der ich das Auspuffrohr zur einen Seite drehe, während ich die eine Klemmfeder vom Auspuffkrümmer nehme. Dann zur anderen Seite den Auspuff drehen um die andere Feder abzunehmen. Beim Einbau gehts in umgekehter Reihenfolge. Gruss Michael aus Dänemark

17.06.2005 | Thomas

Tach auch. Die Seite ist einmalig jedoch vermisse ich die Benziner. Habt ihr da auch was? MFG Porscheschrauber und VW fahrer

Danke fürs Lob. Artikel sind angedacht - uns fehlt leider die Zeit...! JEM

08.09.2005 | Janos

Wie wärs denn die Zylinderkopfschrauben von Außen Nach Innen zu lösen, um ein verziehen des Zylinderkopfes zu vermeiden? So hab ichs auf jeden Fall gelernt. Wenn das nicht stimmt oder egal ist, sagt bescheid. Ich bin ebenfalls für jede Information zum Thema dankbar!!! Gruß, Janos

Hallo Janos, Du hast recht. Wird sofort geändert! Jens

15.11.2005 | Zylinderkopfdichtung

Hilft mir auf jeden fall beim Referat weiter!!!

20.04.2006 | Tom

Irgendwie habt ihr vergessen anzugeben, dass man das Öl nach getaner Arbeit wechseln sollte.... Ansonsten is das Wasser weiterhin, bzw. nun erst recht im Öl drin.

29.04.2006 | Helfer Franz

zu 11: Zum Lösen der Zentralschraube((Nockenwellenriemenscheibe)- bitte die Leiste zur Arretierung nicht hernehmen, es besteht die Gefahr das von der Arretierungsnut ein Stück vom Guss wegbricht, wenn die Schraube zu fest sitzt. am besten mit Schlagschrauber abschrauben- Reimenscheibe dabei mit einem Ölfilterlederband dagegen halten.

01.05.2006 | kürbis

Gibt es nun eine Einigung im Drehmomentkonflikt außerdem wollte ich fragen ob man wenn man die Kopfschrauben nach 1000 Km noch mal nachziehen muss auch wieder die Ventildeckeldichtung wechseln muss habe man gehört das diese nach jedem Ausbau erneuert werden muss. Ich habe den Zahnriemen erst vor ca. 20000 km gewechselt sollte ich ihn nun beim Wechsel der Zylinderkopfdichtung wieder erneuern?

Die Drehmomentdatenbank ist nicht entstanden. Grund dafür ist, dass jeder Hersteller von Zylinderkopfdichtungen seine eigenen Werte vorschreibt. So einfach ist das. Was dem Goetz sin Uhl, ist dem VW sin Nachtigall. Kurz: Entscheidend ist, was auf dem Beipackzettel steht. JEM

21.09.2007 | Jack

Hallo, damit nun endlich keine Mißverständnisse mehr auftauchen, hier die korrekten Drehmomente. 1. Mit Drehmomentschlüssel vorziehen: Stufe I = 40 Nm Stufe II = 60 Nm 2. Mit starrem Schlüssel weiterdrehen: Stufe III = 1/4 Umdr. (90 °) Stufe IV = 1/4 Umdr. (90 °) Die Werte sind von einer VW Fachwerkstatt ! Ich hoffe ich konnte helfen =)p

Ich wiederhole: die Werte schwanken je nach Hersteller der Dichtung! Maßgeblich ist immer das, was auf dem beiligenden Waschzettel steht. Die VW-Werte gelten damit nur und nur und nur für die VW-Dichtung.

UND: wirklich kriegsentscheidend ist, die Dichtung gleichmäßig zu belasten. Ob man da (bei allen gleichzeitig) 90° vergisst oder nicht, ist weniger wichtig. JEM

26.09.2008 | Max

Hallo zusammen, wollte mich nur mal informieren wie lange die ganze OP bei nem ungeübten Bastler so ungefähr dauert. Stehe grade vor dem Problem bei nem Benziner, denn der "Rote Blitz" ;-) darf nicht sterben.

Wenn ungeübt = Lichtmaschinenwechsel schon anstrengend, dann würde ich die Finger davon lassen. Wenn Du jedoch partout möchtest, kalkuliere mit allen Unwägbarkeiten einen ganzen Tag ein. Gutes Gelingen! JEM Grüße Max

26.11.2008 | Alex

Also ich denke das gerade diese Sachen wie frisches Öl und Filter etc eine Selbstverständlichkeit sein sollten...

30.12.2008 | wimjordan

halllo und guten abend.... ein wirklich sehr toller artikel, vielen dank

19.01.2009 | Andreas

Eins noch, falls ich es im Text nicht übersehen habe - peinlich darauf achten, das die Sacklöcher/Bohrungen der Kopfschrauben im Block alle sauber sind, wenn da unten Öl oder Wasser drin steht, kann der Block beim reindrehen unter Umständen reissen...

20.05.2009 | Chris

Sehr schön beschrieben und sehr brauchbare Anleitung :). Ma schaun ob ich das als normaler Schlosser auch schaffe. MfG Chris

Klar. Bin auch Schlosser. Gibt nix, was ein deutscher Schlosser nicht hinkriegt. JEM

08.12.2011 | steven kunz

hi ich sitze gerade in australien mit einem toyota hiace auf einem hinterhof fest habe vorher in meinem ganzen leben niemals soetwas vorher gemacht aber habe schonmal den halben motor draußen und warte jetz auf die neuteile.... hoffe alles wird mir gelingen.. super anleitung..

08.12.2011 | Claus A. Schoop

Gruss nach Australien. Klasse, ich steh im Europäischen Winter im Vorgarten im Hauszelt und hab einen Riss im demontierten Zylinderkopf entdeckt... Mal hören, was morgen "der Freundliche" sagt.... SUPER ANLEITUNG!!!

Zum Artikel vom 25.07.2000
Riementausch am Leichtgewicht - Anleitung zum Zahnriemenwechsel am Nissan Micra

Zum Artikel vom 08.01.2001
Tausch ohne Tücken - Kurze Anleitung zum Austausch von Wellendichtringen