Ausgewertet wird die Bordspannung mit zwei Operationsverstärkern, die sich in IC1 befinden. Diese Verstärker vergleichen die Referenzspannung an ZD1 mit den jeweils eingestellten Werten an den Spindeltrimmern (einstellbare Widerstände) R1 und R2.
Der Anschluß der Schaltung erfolgt einfach an Minus (Masse) und Pluspol der Zündung.
Nach dem Anschluß der Schaltung an das Bordnetz wird mit R1 die untere
Spannungsschwelle so eingestellt, daß LED 1 gerade leuchtet (Motor nicht anlassen). Nun wird der Motor gestartet. Wenn die Lichtmaschine lädt, sollte LED 1 jetzt ausgehen, danach wird die obere Spannungsschwelle eingestellt. Sie wird so eingestellt, daß auch bei höheren Drehzahlen LED2 gerade noch nicht angeht. Man kann diese Einstellung mit eingeschaltetem Fahrlicht vornehmen, da dies ohnehin beim Fahren immer an sein muß.
Hat man ein regelbares Netzgerät und ein Voltmeter zur Verfügung, so kann man hiermit die untere Spannungsschwelle auf ca. 12,5 bis 13V und die obere auf ca. 15 bis 15,5V einstellen, bei 6V Anlagen jeweils die Hälfte.
Die Spindeltrimmer können nach dem Einstellen mit etwas Sicherungslack gesichert werden.
Text: Dipl.Ing Frank Hahmann |