Spachtel-Pumpe

Spachtel zu weich?

Spachtel-Pumpe

# 199 | 12.05.2016 | JEM

Korrekte Menge Härter zur Spachtelmasse?
Das verlangt nach Fingerspitzengefühl und Magie - oder dem Hilfswerkzeug vom Junkie-Eck.

Warum die Industrie auch größten Pötten Spachtelmasse seit Jahrzehnten den erforderlichen Härter nur in unhandlichen Tuben beilegt, bleibt ein Rätsel. Wir vermuten: Geiz. Faulheit. Gehirn zu klein.
Schließlich ist das Ergebnis von zu viel Härter bekannt: Die Mischung wird schon auf dem Spachtelmesser hart und reisst nach Wochen oder Monaten heimlich.
 
Zu wenig Härter ist ebenso tückisch: Spachtel wird gar nicht richtig hart, vergeudet die Wartezeit und muss anschließend höchst mühsam vom Blech gepopelt werden.
Wohl dem also, der das Zeug zumindest grob richtig dosiert. Aber wie?

Hier kommt Werkzeug ins Spiel, das bereits seit Aeskulaps Zeiten zum Dosieren benutzt wird: Die gemeine Spritze.
 
Als 10Cent-Teile werden diese Dinger allenthalben gehandelt und nehmen (bei entsprechender Größe) auch erhebliche Mengen Härter auf.
Mit einer Gummikappe versehen, bleibt der wertvolle Inhalt monate- oder jahrelang im Schrank einsatzbereit.
 
Vor allem lässt sich das Zeug jetzt auch anständig und vor allem reproduzierbar dosieren.